Wie wichtig ist Euch Tilt/Shift beim Balgen?

Balgengeräte, Zwischenringe, Nahlinsen etc.
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Wie wichtig ist Euch Tilt/Shift beim Balgen?

Beitragvon Henk » Mi Mär 30, 2016 22:44

Hallo Kurt,

ich will nur auf die Kosten eingehen.

Heute sind in der Bucht angeboten für Architektur und Landschaft Canon tilt/shift 35mm 233€
Nikon " / " 24mm 600€ .
für Makro (Canon-Anschluß) Zörk Schwenktubus 290€
Milar 50mm 120€
morgen 20.00h 4 Luminare 16/25/40/63 mm (2.Ausführung ?) zZt jeweils noch um 20€

Für Makro/tilt reichen also ca. 500€ ,

weitere 500€ für Architektur/tilt etc. (den Teil hat Ralph offenbar schon).
Milare/Luminare/Photare/Olympus-Lupenobj. etc. sind für MF gerechnet,
entsprechend groß sind die jeweiligen Bildkreise.
Der Zörk Adapter ist inklusive Teleskop-Makroschnecke.
Dies sind bewährte Systeme,die über jeden Zweifel erhaben sind.

Doch ich zweifle an dem,was Du schreibst :
Mir ist unverständlich , wieso Du das Pentax smc DA 4/25mm für 4.800,00€ anführst.
Dazu kämen noch ein massiver Balgen mit Schwenk-Standarte und mehrere Adapter,
von denen niemand weiß,ob es die gibt.Nochmal mehere T € , und das Zeug wiegt !
Und ich befürchte,für Makro ist das alles kaum zu gebrauchen.

mvG Ric
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Wie wichtig ist Euch Tilt/Shift beim Balgen?

Beitragvon Guppy » Do Mär 31, 2016 00:00

Hallo Ric
Auch wenn die Luminare einen Bildkreis für Mittelformat ausleuchten, so ist ihre Randauflösung dabei nicht prickelnd.
An einer Crop Kamera mit Faktor 2, mag dies eventuell noch funktionieren, dann hat man eine durchgehende Schärfe, die aber mangelhaft in der Auflösung ist.
Ich werd mal ein wenig frech: Mit einer Lochkamera ist die Schärfentiefe ohne Tilt genügend gross.
Das Pentax smc DA 4/25 mm ist da schon um einiges besser.
Sei es, wie es wolle, bei der vergrössernden Fotografie ist die Auflösung das Sorgenkind und lebende Objekte in diesem Bereich mit einem Tilt Objektiv in die schiefe Schärfenebene zu bekommen ist eine sehr hohe Kunst.
An Hand der Fragen die Ralph stellt, nehme ich nicht an, dass er so geübt ist.
Wie erwähnt beziehen sich meine Äusserungen auf die vergrössernde Fotografie. Ralph möchte ja bis 10:1 gehen.
Betreffend der grossen Bucht musst du dein erwähntes Angebot, morgen ab 19:00 Uhr mitverfolgen, da werden die Augen dann immer grösser. (Dein erwähntes Angebot habe ich nicht gefunden)

Kurt
Im Alter werden auch die Gedanken schöner.
http://www.focus-stacking.com
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Beitragvon Henk » Do Mär 31, 2016 01:13

Hallo Kurt,
alle genannten Angebote stehen noch genauso in der Bucht.

'Ich will nur auf die Kosten eingehen' hatte ich geschrieben.

Am Fr. 20.00h dürften die Luminare 16/25/40/63mm jeweils unter 4.800,00€ zu haben sein.

Deine Zeilen überzeugen mich nicht.

Da lobst Du über Jahre die Luminare über den grünen Klee und plötzlich:
'mangelhaft in der Auflösung' auf Deinem KB-Nikon-35mm-Sensor ???????????????????????????????
Und hast immer geschrieben:............................................... Luminar an der Nikon 35mm Format
..................................................................M Pan Mikroskopobjektiv an der Nikon 24mm Format

Auf Weiteres will ich nicht eingehen.

Kurt,wir können uns beide verrennen und auch rechthaberisch sein.
( so ein schöner Avatar )
Übertreibe es bitte nicht.

Ric
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Beitragvon makrosucht » Do Mär 31, 2016 05:36

Hallo Ric,

Kurt hat doch gar nicht geschrieben
das die Luminare nicht gut am Vollformat sind.

Er hat geschrieben das sie am Mittelformat
keine gute Randauslösung bieten....

Mittlerweile hat Kurt aber auch durch seine Messungen
festgestellt das es deutlich bessere Objektive
gibt wie die Luminare.

Ich begrüße diese Erkenntnis, denn es sind
neue Erkenntnisse. Wir Stacker werden leider
viele zu selten mit neuen Erkenntnissen überrascht.

Wenn Kurt jetzt zufällig eine Zeiss Serie
an Mikroskop Objektiven entdeckt, die noch
nie einer beachtet hat, diese kauft und vermisst,
und feststellt das diese ca. 20-30 % höher
auflösen wie die M Plan Serie und dazu noch besser
am Rand sind und einen guten Arbeitsabstand bieten.

Dann wirst Du auch hier lesen, das die M Plan Serie
mangehaft ist.....und das ja wohl zurecht, wenn
dieser Fall irgendwann mal eintreten sollte.

Luminare für 20€???

Das ist vermutlich nur ein Preis bei dem man mit bieten
kann. Letztendlich wird vermutlich wie gewohnt keines
der genannten einzeln für unter 400-500 Euro
weggehen.
Zuletzt geändert von makrosucht am Do Mär 31, 2016 05:45, insgesamt 2-mal geändert.
Cheeeeeers....Alex :-)

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Beitragvon Henk » Do Mär 31, 2016 11:37

Hallo Alex,

wer lesen kann,ist im Vorteil.

am 30.03.2016 23:00 h schrieb Kurt:
'An einer Crop Kamera mit Faktor 2,mag dies noch funktionieren, ' d a n n ' hat man eine durchgehennde Schärfe,die aber mangelhaft in der Auflösung ist.'
Dieses von mir hervorgehobene ' d a n n '..................... kann kauasal gemeint sein : im Bildkreis 17mm Format
................................................................................oder als lokale Reihenfolge : außerhalb 17 mmFormat,also im KB-Format.

Cheers....Ric
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Beitragvon makrosucht » Do Mär 31, 2016 12:12

Hi Ric,

Henk hat geschrieben:Quelltext des Beitrags wer lesen kann,ist im Vorteil.


Richtig!

Ich schlage vor Du ließt noch mal den Text von Kurt und meinen Text genau.

Dazu schaust Du Dir bitte die Messergebnisse auf Kurt seiner Homepage in
seiner PDF an (ab Seite 93) und achtest dabei auf die Fragestellung des
Themenstarters nach Objektiven im Bereich 5:1 bis 10:1

KLICK
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Beitragvon rd » Mo Apr 04, 2016 06:03

Hallo nochmal! :-)

Erst mal möchte ich mich entschuldigen, dass ich mich einige Tage nicht gemeldet habe; ich war verreist und hatte keine Möglichkeit, nach dem Forum zu sehen. Wieder hier, habe ich mich unter anderem in den Informationen dieses Threads und in dem verlinkten PDF zum Fokus-Stacking verlaufen. Das ist viel Stoff, der erst mal verdaut werden muss (der eine oder andere Brocken ist für Einsteiger wohlk auch erst mal zu groß).

Eine kontroverse Diskussion ist hilfreich für die Leser, weil sie verschiedene Ansichten beleuchtet. Ich finde es beeindruckend, wie höflich der Umgangston in diesem Forum ist, auch wenn unterschiedliche Meinungen aufeinander treffen. Das ist in anderen Foren leider oft ganz anders.


An Hand der Fragen die Ralph stellt, nehme ich nicht an, dass er so geübt ist.

Da nimmst Du natürlich richtig an. :o Zwar könnte ich auch Spaß haben, mich an toten oder doch zumindest reglosen Objekten wie einer Orangenschale auszutoben, aber vermutlich sollte ich tatsächlich das Kippen erst mal hintenan stellen.


Hat ein Balgen dann für mich überhaupt Sinn? Bis 5:1 könnte ich nicht ganz billig, aber komfortabel mit dem MP-E 65 erreichen.
Für den Bereich 5:1 bis 10:1 bräuchte ich einen Balgen (gebraucht rund 100 Euro) und ein Objektiv (viel teurer). Wie viel teurer das Objektiv sein müsste, kann ich noch nicht abschätzen, weil ich nicht weiß, welche geeignet wären. Ein Rodagon 50 oder 50 N käme laut diesem Thread an meinem Balgen mit knapp 200 mm Auszug ja nur auf ca 3:1.
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Beitragvon komet » Do Mai 26, 2016 14:48

Henk hat geschrieben:Quelltext des Beitrags
Im PDF zum ' Balpro T/S ' steht (im Netz) auf S.9 :
'so ist der Einfluß auf den Bildwinkel bei der Verschwenkung der Kamera-Standarte wesentlich g r ö ß e r
als bei der Verschwenkung der Objektiv-Standarte' ,
damit also ein Vorteil - v o r - der Vorderstandartenschwenkug.




Hallo Ric,

ich habe darüber nachgedacht, was Novoflex damit meinen könnte. Durch die Verschwenkung der Rückstandarte erhält man eine Verzerrung, die man auch als Gestaltungsmittel einsetzen kann. Bei der Verschwenkung der Vorderstandarte bleibt das Quadrat aber ein Quadrat. Wenn einem das wichtig ist, sollte man nur vorn schwenken.
Aber was in dieser Diskussion vergessen wurde, ist daß mit jeder Verschwenkung auch gezielt die Schärfe selektiv legen kann.
Ich sehe den Vorteil des Tiltens nicht in der Gewinnung von mehr Schärfentiefe sondern in der Gestaltung.

Gruß, Martin
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Beitragvon Stuessi » Sa Jun 25, 2016 16:23

Hallo!

Alle im Artikel von Novoflex gezeigten Beispiele wurden mit einem 100 mm Objektiv gemacht. Dabei war die Gegenstandsweite viel größer als die Bildweite. Mit "Makro-Fotografie" hat das nichts zu tun.
Kurt hat das Problem mit tilt am Balgen in der Makrofotografie richtig beschrieben:

Guppy hat geschrieben:Quelltext des Beitrags ... dann hat man eine durchgehende Schärfe, die aber mangelhaft in der Auflösung ist...


Ich zeige das anhand eines Beispiels. Verwendet habe ich einen geeigneten Minolta Balgen.

Gruß,
Georg
Dateianhänge
Kamera: ILCE-7
Objektiv: ---- @ 0mm
Belichtungszeit: 1/60s
Blende: f/0
ISO: 64
Beleuchtung:
Aufnahmedateiformat (RAW/JPG):
Beschnittsbetrag in % (Breite u. Hoehe):
Stativ:
---------
Aufnahmedatum: 25.06.2016
Region/Ort:
vorgefundener Lebensraum:
Artenname:
kNB
sonstiges:
g932-12_5°-040.JPG (440.04 KiB) 206 mal betrachtet
g932-12_5°-040.JPG
Kamera: ILCE-7
Objektiv: ---- @ 0mm
Belichtungszeit: 1/60s
Blende: f/0
ISO: 200
Beleuchtung:
Aufnahmedateiformat (RAW/JPG):
Beschnittsbetrag in % (Breite u. Hoehe):
Stativ:
---------
Aufnahmedatum: 25.06.2016
Region/Ort:
vorgefundener Lebensraum:
Artenname:
kNB
sonstiges:
g932-12_5°-040-tilt-neu.jpg (308.68 KiB) 206 mal betrachtet
g932-12_5°-040-tilt-neu.jpg
Kamera: ILCE-7
Objektiv: ---- @ 0mm
Belichtungszeit: 1/60s
Blende: f/0
ISO: 100
Beleuchtung:
Aufnahmedateiformat (RAW/JPG):
Beschnittsbetrag in % (Breite u. Hoehe):
Stativ:
---------
Aufnahmedatum: 25.06.2016
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kNB
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g932-16-06-25_151813_M=C-040-neu.jpg (310.44 KiB) 206 mal betrachtet
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Beitragvon komet » So Jun 26, 2016 15:47

Hallo Georg,

was mir auffällt ist, daß das Foto Nr. 1 in der Mitte optimal scharf ist, aber das Foto Nr. 2 durchgängig unscharf wirkt. Die beiden ersten Fotos wirken kontrastloser und bräunlicher als das gestackte. Woran liegt das?

Gruß, Martin

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