Richtiges Vorgehen bei ausgebrannten Stellen?

Balgengeräte, Zwischenringe, Nahlinsen etc.
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Richtiges Vorgehen bei ausgebrannten Stellen?

Beitragvon Gonzolenfox » Mo Jun 26, 2017 19:16

Die sind ooC. Ich wollte die Bilder so belassen, damit man die hohen Bereiche im RAW-Histogramm erkennen kann.

Gruß Stefan
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Richtiges Vorgehen bei ausgebrannten Stellen?

Beitragvon Guppy » Mo Jun 26, 2017 20:52

Hallo Stefan
Wie ULi erwähnt sind die hellen Stellen bei allen Bildern ausgefressen, also massiv überbelichtet.
Sag mal.
Welches Objektiv bei welcher Vergösserung hast du dabei an welcher Kamera verwendet.
Dein Setup ist zwar wunderbar zentriert, denn bei allen Bildern ist in den Ecken eine gleichgrosse Abdunkelung zu sehen,
wenn das der Rand des Bildkreises eines Mikroskop Objektivs ist, dann ist der Bildkreis für deinen Chip viel zu klein,
oder der Chip zu gross. Somit die Bildqualität am Bildrand grotten schlecht!

Kurt
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Beitragvon Gonzolenfox » Mo Jun 26, 2017 21:25

Hallo Kurt,
Gleiche Einstellung und Setup wie bei folgendem Thread: viewtopic.php?f=149&t=123494

Lediglich die Stärke des Blitzes habe ich variiert.
Ich dachte mir auch schon, dass das mit der Belichtung So nicht stimmen kann. Das "leichte" Überbelichten habe ich wohl übertrieben. Habe wohl das Histogramm auch falsch interpretiert. Ich dachte eben, dass ich möglichst an die höchsten Bereiche des Histogramm kommen sollte, um scharfe Bilder zu erzielen.
Ich glaube ich bleibe bei der Methode, die Bilder mit niedrigem ISO zu machen, um so schon einmal weniger Rauschen zu bekommen. Dann sind sind die Bilder zwar nur etwas überbelichtet, jedoch gibt es keine ausgefressene Stellen.

Gruß Stefan
Zuletzt geändert von Gonzolenfox am Mo Jun 26, 2017 21:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon ULiULi » Di Jun 27, 2017 08:39

Gonzolenfox hat geschrieben:Quelltext des Beitrags Die sind ooC. Ich wollte die Bilder so belassen, damit man die hohen Bereiche im RAW-Histogramm erkennen kann.

Hallo Stefan,

ooC macht keinen Sinn, wenn Du die Grenze vom RAW-ETTR ausloten willst.
Du musst die gewollte Überbelichtung anschließend zurück nehmen.

In den ISO-Bereichen von denen hier die Rede war, also bis 200, wird Rauschen
allenfalls bei massiven Unterbelichtungen zum Problem. Zwischen ISO 64 und 200
wirst Du vielleicht im direkten Vergleich minimale Unterschiede feststellen können.
Spätestens nach dem Verkleinern auf 1200 x irgendwas sind die weg. Es ist auch
kein Problem, eine kleine "Reserve" zur RAW-Überblichtung zu halten.

LG / ULi
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Beitragvon Gonzolenfox » Di Jun 27, 2017 14:47

Hallo Uli,
Ich hätte besser dazuschreiben sollen, dass ich die Belichtung bei den Test-Bildern bei mir daheim in LR auf jeden Fall heruntergenommen habe, lediglich in der Dropbox habe ich sie so belassen, wie sie geschossen wurden. Auf jeden Fall habe ich erst nachdem ich die Bilder hochgeladen hatte, bemerkt, dass die Bilder gerade in den Grünanteilen der Histogramme stark abgeschnitten sind.
Ich werde mal schauen, ob ich die ISO64-Bilder, die ich im vornherein gemacht habe, verwenden kann!
Vielen Dank für eure Mühe!

Gruß Stefan
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Beitragvon Guppy » Di Jun 27, 2017 15:34

Hallo Stefan

Welches Objektiv bei welcher Vergösserung hast du dabei an welcher Kamera verwendet.
Dein Setup ist zwar wunderbar zentriert, denn bei allen Bildern ist in den Ecken eine gleichgrosse Abdunkelung zu sehen,
wenn das der Rand des Bildkreises eines Mikroskop Objektivs ist, dann ist der Bildkreis für deinen Chip viel zu klein,
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Beitragvon Gonzolenfox » Di Jun 27, 2017 16:21

Hallo Kurt,
ABM ist 9:1
Mit einer Vollformat-Kamera Sony a7r II und dem Objektiv El-Nikkor 50mm N 2.8 habe die ich die Bilder gemacht.

Gruss Stefan
Zuletzt geändert von Gonzolenfox am Di Jun 27, 2017 16:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Guppy » Di Jun 27, 2017 17:50

Hallo Stefan

Das sollte gut funktionieren, doch mich erstaunen die abgedunkelten Bildecken,
woher kommt die?

Kurt
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Beitragvon Gonzolenfox » Di Jun 27, 2017 19:35

Hallo Kurt,
die Ecken sollten also an dieser Stelle nicht abgedunkelt sein?
Hm, gute Frage...
Kommen die vielleicht von meinem Tubus?
Der hat einen Innendurchmesser von 48,3mm, wenn mich nicht alles täuscht.
Zusätzlich vor dem Tubus hängt noch ein Balgen Novoflex Balpro t/s und danach dann die Kamera.
Evtl. kann es am Adapterstück (Novoflex NEXA) liegen, das Kamera und Balgen miteinander verbindet?
Ich habe gerade Bilder von mir mit dem Rodagon 2.8 F 50mm angeschaut und da kann man es auch schwach erkennen.
Tragisch ist das für mich jetzt nicht, ich könnte damit leben.



Mit freundlichen Grüßen
Stefan
Zuletzt geändert von Gonzolenfox am Di Jun 27, 2017 19:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Guppy » Di Jun 27, 2017 21:27

Hallo Stefan

Man fotografiert doch nicht mit einer Vollformat-Kamera Sony a7r II und dem Objektiv El-Nikkor 50mm N 2.8 und dann ist:
"Tragisch ist das für mich jetzt nicht, ich könnte damit leben."
Da geht doch die Bildqualität im Randbereich auch in die Knie!
Macht irgendwie einen Retrolook, in Richtung Lochkamera.

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