Freihand Fotografieren (Makro)

Alles was Makrofotos schöner macht oder die Arbeit erleichtert.
Wilhelm FW
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Beitragvon Wilhelm FW » Mo Jan 02, 2012 15:43

Hallo Wolfgang,

habe mir soeben mal deine Hinweise durchgelesen. Danke, dass Du dir diese Arbeit machst, um anderen Usern zu helfen.
Einem Punkt muss ich aber widersprechen. Pkt 4 "Knien und den Ellenbogen auf das Knie".
Gerade bei Freihand kann man viel von den Sportschützen lernen. Wenn du den Ellenbogen auf das Knie legst, baust du dir zwei Fehlerquellen ein. Der Arm ist Nie ganz ruhig und das Bein auch nicht. Dadurch summiert sich die Wackelbewegung.
Noch ein Tipp: die Atmung ist ganz wichtig. Drei mal tief ein- und ausatmen. Dann kurz ein- und ganz langsam halb ausatmen. Dann kannst du mit der Rest-Luftmenge relativ lange die Atmung einstellen, ohne das dir übel wird.
Der "Schuss" sollte nach spätestens 9-11 sec erfolgen. Max 14 sec.. Danach wackelst du wieder wie ein Lämmerschwanz ;-)

Wilhelm
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Beitragvon Bernie » Sa Jan 07, 2012 13:55

Hallo zusammen

Auch von mir mal ein Bild vom letzten Frühjahr.

Schöne Grüße
Bernd
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Kamera: Canon EOS 600D
Objektiv: Canon 2,8/60 Makro
Belichtungszeit: 1/80 Sek.
Blende: 6,3
ISO: 400
Beleuchtung:
Beschnittsbetrag in % (Breite u. Höhe): Ca. 10-20 %
Stativ: nein
---------
Aufnahmedatum: 11.05.2011
Region/Ort: Niederbayern, Nähe Dingolfing
Lebensraum: Wiese Nähe Weiher
Artenname: Eintagsfliege
kNB
sonstiges:
11-195.JPG (111.59 KiB) 5175 mal betrachtet
11-195.JPG
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Beitragvon CChris » Mi Mai 23, 2012 00:49

Hallo Zusammen, ich bin recht froh, dass ich diesen Beitrag gefunden habe, denn ich versuche zumindest weitgehenst, Freihand zu Fotografieren.

Ich habe festgestellt, dass mich ein Stativ viel zu sehr einschränkt - denn bis ich alles so ausgerichtet habe, wie ich es brauche, ist das Motiv meistens schon weg.
In der gleichen Zeit habe ich aber dafür 3 Bilder freihand gemacht...

Ich glaube allerdings, dass ich mir zumindest im Bereich Makro die Arbeit mit LiveView vielleicht angewöhnen sollte - sowie die Reihenaufnahme.... denn mir ist aufgefallen, dass ich die ST im normalen ViewFinder doch immer wieder recht schlecht beurteilen kann - wenn es sich um kleinere Bereiche handelt :-(
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Beitragvon nurWolfgang » Fr Jun 08, 2012 14:29

Hallo Christoph

Das mit den Serien Aufnahmen ist mit das A und O in diesem Fall stimmt viel hilft viel, das aussortieren ist meist leicht da viele Aufnahmen sehr leicht als Ausschuss kenntlich sind, aber wenn du mehr erfahrung hast kannst du auch mal einige Gleichwertige Bilder in Rheie haben.
So Kristall scharf wie mit Stativ und Spiegel vorauslösung wird es allerdings nur selten.

Gruß

Wolfgang
Tipps zur Freihand Fotografie hier
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Beitragvon olyholli » Mo Jul 30, 2012 07:56

Hallo Wolfgang,
habe mir gerade Deinen Beitrag zur Freihandfotografie durchgelesen und bin sehr angetan davon. Hatte mich die letzte Zeit wirklich auf Stativ eingeschossen und mich so manches Mal geärgert, dass einem doch so einige Objekte der Begierde durch die Lappen gingen, weil sie halt nicht so lange warten wollten. Nun werde ich wohl doch mal wieder anfangen, sie Freihand zu versuchen. Deine Ergebnisse sind jedenfalls erstklassig, Danke, für diesen tollen Beitrag.

Viele Grüße, Holger
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Beitragvon Corela » Di Sep 11, 2012 08:01

Hallo,

in der neuen c't Fotografie 04/2012 gibt es einen ausführlichen Beitrag über Freihandfotos
lG
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Beitragvon tsotsi » Di Okt 02, 2012 23:34

Das mit dem Aufscheuchen ist gut,

ich kauf mir nen Hund... ;)
Gruß

Thorsten
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Beitragvon Rea » Mo Jun 17, 2013 10:01

Hallo,

bin neu hier und froh das es noch andere Freihandfreaks gibt. Ich fotografiere in erster Linie dokumentarisch. Die Biotope liegen leider auch oft in Steilhanglage, darum versuch ich dort immer möglichst wenig Gewicht mitzunehmen. Habe dann meist zwei Kameras mit, eine mit 50mm Makro bestückt und eine mit 105mm Makro bestückt, da das Wechseln der Objektive in diesen Lagen recht schwierig ist. Wie macht ihr das?
Für den Steilhang reicht das meiner Erfahrung nach aus.
Das 70-200mm nutze ich in diesen Lagen nicht, hat sich bei mir irgendwie nicht bewährt. Das nehme ich eher für wassernahe Biotope. Da kann man den Rucksack auch mal ablegen, wenn man eine Serie schießt.
Habe allerdings inzwischen festgestellt, dass ich auch im flachen Terrain immer mehr zur Freihand neige, und nutze mein Stativ eigentlich nur noch mit Kreuzschlitten, wenn ich Moose oder Flechten ablichte oder mit dem 70-200mm Tele unterwegs bin.
Ansonsten kann ich eure Erfahrungen bestätigen.

Wenn man sehen lernt, hat die Natur viel zu bieten!
LG Rea
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Kamera: Canon 600D
Objektiv: Sigma 105mm Makro
Belichtungszeit:1/500
Blende: 11
ISO: 800
Beleuchtung: früher Nachmittag/ sonnig
Aufnahmedateiformat (RAW/JPG) RAW
Beschnittsbetrag in % (Breite u. Höhe): 0%
Stativ:
---------
Aufnahmedatum: 22 April 2013
Region/Ort: Bad Neuenahr
vorgefundener Lebensraum: Blockschutthalde/ Schluchtenwald
Artenname: Podarcis muralis (Mauereidechse)
NB
sonstiges:
Podarcis muralis (1).JPG (224.93 KiB) 3477 mal betrachtet
Podarcis muralis (1).JPG
Kamera: Canon 600D
Objektiv: Sigma 105mm Makro
Belichtungszeit: 1/200
Blende: 11
ISO: 800
Beleuchtung: Früher Nachmittag/sonnig
Aufnahmedateiformat (RAW/JPG) RAW
Beschnittsbetrag in % (Breite u. Höhe): 0%
Stativ:
---------
Aufnahmedatum: 22 April 2013
Region/Ort: Bad Neuenahr
vorgefundener Lebensraum: Blockschutthalde/Schluchtenwald
Artenname:Podarcis muralis (Mauereidechse)
NB
sonstiges:
Podarcis muralis (2).JPG (176.48 KiB) 3490 mal betrachtet
Podarcis muralis (2).JPG
Zweig
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Beiträge: 6
Registriert: Mi Jan 22, 2014 23:38
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Beitragvon Zweig » Di Jan 28, 2014 22:45

Ich wechsle zwischen Freihand, Einbein- und Dreibeinstativ, je nachdem, wie viel Zeit ich habe und wie mein Wille, viel Zeug zu schleppen, gerade aussieht ;) Freihand gibt halt die meiste Freiheit (ohne da jetzt blöde Wortwitze machen zu wollen), aber da ist schnell was verwackelt.
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Beiträge: 11552
Registriert: Fr Mär 30, 2012 20:54
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Vorname: Gabriele
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Beitragvon Gabriele » Do Apr 24, 2014 19:35

Hallo Wolfgang,

wie schön das ich den Beitrag jetzt auch gefunden habe :DD

Ich fotografiere seit diesem Jahr (wieder) ohne Stativ. Vor allem
wegen der viel besseren Bewegungsfreiheit. Mit Stativ hatte ich
nicht nur mehr zu schleppen, es hat auch länger gedauert bis
ich alles richtig stehen hatte. Jetzt kann ich einfach die Kamera
hinhalten, Bildausschnitt anpassen und abdrücken. Das ist toll.
Serienaufnahmen mache ich auch meisten. Vor allem bei schnellen
Insekten. Da ist eigentlich fast immer mindestens ein scharfes
Bild dabei. Nur die Auslese hinterher dauert etwas länger ;)

LG Gabriele
Ein Leben ohne MF ist möglich - aber sinnlos ...

Das hier solltet ihr nicht verpassen: Die Artengalerie --- Die Dokugalerie


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