Drehe mich im Kreis: Objektivwahl Sigma 150 oder Nikon 200
Verfasst: 21. Aug 2015, 21:07
Liebe Foristen,
nach halbjähriger fotografischer Pause will ich nun wieder loslegen und nachdem ich mit Mikrofotografie am Balgen
wieder
Blut geleckt habe, will ich nun doch auch wieder "normale" Makros im Freiland machen. Nun habe ich leider
kein Makro-Objektiv mehr. Mein letztes war das 100er Canon vor 6 Jahren verkauft.
Nachdem ich jetzt wieder bei Nikon gelandet bin (FF und Crop) ist guter Rat teuer. Motiv sollen Insekten, aber auch
"alles Andere" was kreucht oder wächst sein. Also ist eine größerer Mindestarbeitsabstand wegen der
Fluchtdistanz gewünscht. Außerdem erwarte ich eine hohe Abbildungsqualität. Ich gehe davon aus, dass meist
Stativ-Aufnahmen nötig sind.
Ausgeschieden sind:
Zunächst habe ich das NIKON AF-S Micro NIKKOR 105mm 1:2,8G VR angesehen. Fällt eigentlich
weg, wegen kurzer Brennweite (-> geringer Arbeitsabstand) und keine Stativschelle.
Dann fand ich das Zeiss Makro-Planar T* 2/100 supererotisch was aber oben genannte Mankos
teilt und auch noch nicht mal eine Innenfokussierung hat,was ein nogo ist, finde ich, der Preis ist auch nicht gerade
einladend.
In der näheren Wahl sind jetzt:
Sigma 150mm F2,8 EX APO DG Makro HSM Vorteile: AF schnell, Bildstabi, Preis niedriger als das folgende
Objektiv. Nachteil: Ich habe ein wenig Vorurteile gegen Sigma (von früher) und lese immer wieder was von
fehlerbehafteten AF etc. Ich habe gar keine Lust auf Garantievorgänge. Ist irgendwie total unerotisch für mich aber das
ist wohl irrational!?
Nikon AF Micro Nikkor 200mm 1:4 D ED Vorteile: Massive Bauart, Nikon Original, noch längere Brennweite,
angeblich die höchste Abbildungsqualität. Nachteile: Preis, AF sehr langsam (unbrauchbar?), kein Bildstabi, kaum aus
der
Hand zu verwenden.
So. Ich kann mich nicht entscheiden. Hier im Forum haben gefühlt "ALLE" die Sigma-Optik am Start. Wie
kommts? Ich will die Linse eigentlich nur für Makro einsetzen, bringen denn der schnelle AF und der Bildstabi dann
etwas? Überschätze ich die Gefahr eines "Montags-Sigmas"? Sicher gibt es auch noch bisher nicht bedachte
Aspekte?
Danke für Ratschläge aller Art,
es grüßt der makrolose
Michael
nach halbjähriger fotografischer Pause will ich nun wieder loslegen und nachdem ich mit Mikrofotografie am Balgen
wieder
Blut geleckt habe, will ich nun doch auch wieder "normale" Makros im Freiland machen. Nun habe ich leider
kein Makro-Objektiv mehr. Mein letztes war das 100er Canon vor 6 Jahren verkauft.
Nachdem ich jetzt wieder bei Nikon gelandet bin (FF und Crop) ist guter Rat teuer. Motiv sollen Insekten, aber auch
"alles Andere" was kreucht oder wächst sein. Also ist eine größerer Mindestarbeitsabstand wegen der
Fluchtdistanz gewünscht. Außerdem erwarte ich eine hohe Abbildungsqualität. Ich gehe davon aus, dass meist
Stativ-Aufnahmen nötig sind.
Ausgeschieden sind:
Zunächst habe ich das NIKON AF-S Micro NIKKOR 105mm 1:2,8G VR angesehen. Fällt eigentlich
weg, wegen kurzer Brennweite (-> geringer Arbeitsabstand) und keine Stativschelle.
Dann fand ich das Zeiss Makro-Planar T* 2/100 supererotisch was aber oben genannte Mankos
teilt und auch noch nicht mal eine Innenfokussierung hat,was ein nogo ist, finde ich, der Preis ist auch nicht gerade
einladend.
In der näheren Wahl sind jetzt:
Sigma 150mm F2,8 EX APO DG Makro HSM Vorteile: AF schnell, Bildstabi, Preis niedriger als das folgende
Objektiv. Nachteil: Ich habe ein wenig Vorurteile gegen Sigma (von früher) und lese immer wieder was von
fehlerbehafteten AF etc. Ich habe gar keine Lust auf Garantievorgänge. Ist irgendwie total unerotisch für mich aber das
ist wohl irrational!?
Nikon AF Micro Nikkor 200mm 1:4 D ED Vorteile: Massive Bauart, Nikon Original, noch längere Brennweite,
angeblich die höchste Abbildungsqualität. Nachteile: Preis, AF sehr langsam (unbrauchbar?), kein Bildstabi, kaum aus
der
Hand zu verwenden.
So. Ich kann mich nicht entscheiden. Hier im Forum haben gefühlt "ALLE" die Sigma-Optik am Start. Wie
kommts? Ich will die Linse eigentlich nur für Makro einsetzen, bringen denn der schnelle AF und der Bildstabi dann
etwas? Überschätze ich die Gefahr eines "Montags-Sigmas"? Sicher gibt es auch noch bisher nicht bedachte
Aspekte?
Danke für Ratschläge aller Art,
es grüßt der makrolose
Michael