Goldener Schnitt und Fibonacci Spirale
Verfasst: 14. Mär 2011, 17:42
Hallo Bildgestalter
Hoffentlich oft, möchte man wissen, ob ein Bild im Goldenen Schnitt ist, oder möchte seine eigenen Bilder danach ausrichten.
Bewaffnet mit Massstab und Taschenrechner misst man dann die Bilder aus.
Die längere Strecke ist um den Faktor 1.618 länger wie die kürzere und die Gesamtlänge beider Strecken ist um den Faktor 1.618 mal länger wie die längere Strecke!?
Zu Hause am Monitor dies auszumessen und auszurechnen geht ja noch, doch auf einer Fotoausstellung oder im Kunstmuseum ist es nicht so einfach mit einem Doppelmeter ein Bild auszumessen.
Die Stricheinteilung auf dem Sucherbild der Kamera entspricht nicht dem Goldenen Schnitt, der Goldene Schnitt ist NICHT ein Drittel.
Ein Drittel ist 33.3 %, 2 Drittel sind 66.6 %.
Die kurze Strecke des Goldenen Schnittes ist 38.2% und die längere ist 61.8% der Gesamtlänge.
Beim Goldenen Schnitt ist die kürzere Strecke um fast 15% länger wie ein Drittel und die längere Strecke ist um 7% kürzer wie 2 Drittel des Bildes.
Der Goldene Schnitt entspricht also nicht einer Teilung des Bildes durch 3.
Der spezielle Effekt des Goldenen Schnittes ist, dass die kürzere Strecke zur längeren Strecke das gleiche Verhältnis hat wie die längere Strecke zur Gesamtstrecke (Summe der kürzeren und längeren Strecke).
Um das Auge für den Goldenen Schnitt zu schulen habe ich mir einst eine Lehre angefertigt (siehe Bild).
Eine durchsichtige Folie im Format A6 (105x148mm) und an den vier Punkten des Goldenen Schnittes mit schwarzem Folienschreiber einen Punkt gesetzt.
Diese Folie verwende ich zu Hause am Monitor und bei Besuchen von Fotoausstellungen und im Kunstmuseum.
Ich halte die Folie zwischen meine Augen und dem betrachteten Objekt.
Wenn das äussere Format nicht dem des Bildes entspricht, neige ich die Folie Oben oder auf der Seite, so bis sie mit dem betrachteten Bild deckungsgleich ist.
Ist dann hinter einem der vier schwarzen Punkte meiner Folie z.B. ein Facettenauge oder ein bildwichtiger Teil (z.B. optimale Schärfe), dann weiss ich sehr schnell und einfach, dass das Bild einen Goldenen Schnitt hat.
So habe ich gelernt mein Auge für den Goldenen Schnitt zu schärfen.
Diese Methode ist um einiges Einfacher wie meine Erklärung die ich hier verfasst habe, ich stehe aber jederzeit zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung.
Ich habe in meinen Utensilien gekramt und meine alte Folie mit der Fibonacci-Spirale gefunden, die ich hier zeige, die Kreise zeigen die Schnittpunkte des Goldenen Schnittes.
Gut Licht, im Goldenen Schnitt
Kurt
Hoffentlich oft, möchte man wissen, ob ein Bild im Goldenen Schnitt ist, oder möchte seine eigenen Bilder danach ausrichten.
Bewaffnet mit Massstab und Taschenrechner misst man dann die Bilder aus.
Die längere Strecke ist um den Faktor 1.618 länger wie die kürzere und die Gesamtlänge beider Strecken ist um den Faktor 1.618 mal länger wie die längere Strecke!?
Zu Hause am Monitor dies auszumessen und auszurechnen geht ja noch, doch auf einer Fotoausstellung oder im Kunstmuseum ist es nicht so einfach mit einem Doppelmeter ein Bild auszumessen.
Die Stricheinteilung auf dem Sucherbild der Kamera entspricht nicht dem Goldenen Schnitt, der Goldene Schnitt ist NICHT ein Drittel.
Ein Drittel ist 33.3 %, 2 Drittel sind 66.6 %.
Die kurze Strecke des Goldenen Schnittes ist 38.2% und die längere ist 61.8% der Gesamtlänge.
Beim Goldenen Schnitt ist die kürzere Strecke um fast 15% länger wie ein Drittel und die längere Strecke ist um 7% kürzer wie 2 Drittel des Bildes.
Der Goldene Schnitt entspricht also nicht einer Teilung des Bildes durch 3.
Der spezielle Effekt des Goldenen Schnittes ist, dass die kürzere Strecke zur längeren Strecke das gleiche Verhältnis hat wie die längere Strecke zur Gesamtstrecke (Summe der kürzeren und längeren Strecke).
Um das Auge für den Goldenen Schnitt zu schulen habe ich mir einst eine Lehre angefertigt (siehe Bild).
Eine durchsichtige Folie im Format A6 (105x148mm) und an den vier Punkten des Goldenen Schnittes mit schwarzem Folienschreiber einen Punkt gesetzt.
Diese Folie verwende ich zu Hause am Monitor und bei Besuchen von Fotoausstellungen und im Kunstmuseum.
Ich halte die Folie zwischen meine Augen und dem betrachteten Objekt.
Wenn das äussere Format nicht dem des Bildes entspricht, neige ich die Folie Oben oder auf der Seite, so bis sie mit dem betrachteten Bild deckungsgleich ist.
Ist dann hinter einem der vier schwarzen Punkte meiner Folie z.B. ein Facettenauge oder ein bildwichtiger Teil (z.B. optimale Schärfe), dann weiss ich sehr schnell und einfach, dass das Bild einen Goldenen Schnitt hat.
So habe ich gelernt mein Auge für den Goldenen Schnitt zu schärfen.
Diese Methode ist um einiges Einfacher wie meine Erklärung die ich hier verfasst habe, ich stehe aber jederzeit zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung.
Ich habe in meinen Utensilien gekramt und meine alte Folie mit der Fibonacci-Spirale gefunden, die ich hier zeige, die Kreise zeigen die Schnittpunkte des Goldenen Schnittes.
Gut Licht, im Goldenen Schnitt
Kurt
