Fokusprobleme mit Canon 2,8/60 Makro? Vgl. mit 2,8/100 Makro
Verfasst: 7. Jun 2011, 12:55
Hallo zusammen
Ich bin ziemlich neu hier im Frühaufsteher-Forum und möchte mich erst mal kurz vorstellen.
Ich heiße Bernd und bin gerade 60 geworden. Fotografie als Hobby betreibe ich schon seit ein paar Jahrzehnten, hauptsächlich Landschaftsmotive und Nahaufnahmen von Insekten, zunächst mit analogen Kameras, dann mit der Sony R1 und der Canon G11.
Vor ein paar Wochen habe ich mir die Canon EOS 600D mit dem EF-S 2,8/60 Makro zugelegt und schieße mich seitdem auf Kleinviecher ein. Aufgrund der tollen Beispielfotos hier im Forum würde mich das Canon 2,8/100 IS L Makro ebenfalls sehr reizen.
Wie nicht anders zu erwarten tue ich mich beim Freihandfotografieren - auf ein Stativ möchte ich möglichst verzichten - (noch?) schwer, eine gute Schärfe einzustellen; der Ausschuss ist relativ groß.
Ich frage mich nun, ob das nicht nur an mir sondern auch an den Eigenheiten des Objektivs liegen könnte. In einer Testzusammenfassung des "Fotomagazin"s heißt es zum Canon 2,8/60: "Fokus f. man. zu steil". Damit ist wohl gemeint, dass man zu schnell aus der Schärfeebene rausrutscht.
Deswegen wende ich mich an Euch, v.a. an diejenigen, die sowohl das 60-er als auch das 100-er Makro besitzen und die Eigenschaften vergleichen können. Ist das Fokussieren im Maßstab etwa zwischen 1:2 und 1:1 mit dem Tele einfacher als mit dem 60-er?
Und ich hänge noch eine zweite Frage an die Freihandfotografen an: Ich hatte vor einigen Tagen das Glück, sehr nahe an eine Libelle ranzukommen - leider mit dem Ergebnis, dass sämtliche Fotos unscharf waren. Ich vermute deshalb, dass ich mich zu weit vorgewagt hatte. Wie schafft Ihr es, die Naheinstellgrenze nicht zu unterschreiten? Mit dem Auge am Sucher kann man den Abstand zum Motiv ja nicht genau abschätzen und niemand wird ein Metermaß mitführen.
Schöne Grüße
Bernd
Ich bin ziemlich neu hier im Frühaufsteher-Forum und möchte mich erst mal kurz vorstellen.
Ich heiße Bernd und bin gerade 60 geworden. Fotografie als Hobby betreibe ich schon seit ein paar Jahrzehnten, hauptsächlich Landschaftsmotive und Nahaufnahmen von Insekten, zunächst mit analogen Kameras, dann mit der Sony R1 und der Canon G11.
Vor ein paar Wochen habe ich mir die Canon EOS 600D mit dem EF-S 2,8/60 Makro zugelegt und schieße mich seitdem auf Kleinviecher ein. Aufgrund der tollen Beispielfotos hier im Forum würde mich das Canon 2,8/100 IS L Makro ebenfalls sehr reizen.
Wie nicht anders zu erwarten tue ich mich beim Freihandfotografieren - auf ein Stativ möchte ich möglichst verzichten - (noch?) schwer, eine gute Schärfe einzustellen; der Ausschuss ist relativ groß.
Ich frage mich nun, ob das nicht nur an mir sondern auch an den Eigenheiten des Objektivs liegen könnte. In einer Testzusammenfassung des "Fotomagazin"s heißt es zum Canon 2,8/60: "Fokus f. man. zu steil". Damit ist wohl gemeint, dass man zu schnell aus der Schärfeebene rausrutscht.
Deswegen wende ich mich an Euch, v.a. an diejenigen, die sowohl das 60-er als auch das 100-er Makro besitzen und die Eigenschaften vergleichen können. Ist das Fokussieren im Maßstab etwa zwischen 1:2 und 1:1 mit dem Tele einfacher als mit dem 60-er?
Und ich hänge noch eine zweite Frage an die Freihandfotografen an: Ich hatte vor einigen Tagen das Glück, sehr nahe an eine Libelle ranzukommen - leider mit dem Ergebnis, dass sämtliche Fotos unscharf waren. Ich vermute deshalb, dass ich mich zu weit vorgewagt hatte. Wie schafft Ihr es, die Naheinstellgrenze nicht zu unterschreiten? Mit dem Auge am Sucher kann man den Abstand zum Motiv ja nicht genau abschätzen und niemand wird ein Metermaß mitführen.
Schöne Grüße
Bernd