Pilzbefall

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Keine Art lebt losgelöst von ihrer Umwelt, sondern interagiert mit Artgenossen und anderen Pflanzen und Tieren. Dabei sind die Wechselbeziehungen häufig so komplex wie vielfältig. Im Idealfall profitieren alle Parteien symbiotisch von der Beziehung. Aber nicht selten ist der Nutzen einseitig und kostet dem Ausgenutzen Ressourcen, Energie oder gar sein Leben. Wir versuchen, hier einen Teil des Beziehungsgeflechts zu entwirren.

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Beitragvon Artengalerie » 18. Jul 2017, 22:18

Zikade mit Pilzbefall

Beitragsersteller: Jürgen Fischer (AGEID723)
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Waso (AGFID1227)
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Beitragvon Artengalerie » 18. Jul 2017, 22:18

Zikade mit Pilzbefall (Großaufnahme des Kopfes)

Beitragsersteller: Jürgen Fischer (AGEID723)

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Waso (AGFID1227)
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Beitragvon Artengalerie » 18. Jul 2017, 22:18

Zikade mit Pilzbefall

Beitragsersteller: Jürgen Fischer (AGEID723)
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Waso (AGFID1227)
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Beitragvon Artengalerie » 18. Jul 2017, 22:19

Schwebfliege mit Pilzbefall

Beitragsersteller: Jürgen Fischer (AGEID723)
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Claus1958 (AGFID312)
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Beitragvon Artengalerie » 18. Jul 2017, 22:19

Userbeitrag von Andreas Froeba:
"Obwohl es auf den ersten Blick nicht so aussieht, kann diese Schwebfliege ihren Besuch nicht mehr empfangen. Sie ist einen grausigen Tod gestorben wie viele Ihrer Artgenossen im Herbst. Der Pilz "Entomophthora muscae" hat sich Ihrer bemächtigt. Er dringt u.a. in das "Gehirn" der Tiere ein und veranlasst sie an einem Halm hochzuklettern wo sie dann verenden. Die Ausbreitung des Pilzes am Hinterleib ist schon deutlich zu erkennen."

Beitragsersteller: Jürgen Fischer (AGEID723)
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Andreas Froeba (AGFID3431)
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Beitragvon Artengalerie » 18. Jul 2017, 22:19

Userbeitrag von Thorsten:
"Es gibt einen Grund, weshalb diese Heuschrecke tot an den Grashalmen hängt. Es war nicht Altersschwäche!
Der Verantwortliche hört auf den Namen Entomophaga grylli und ist ein an Heuschrecken parasitierender Pilz. Diese Heuschrecke ist befallen und wurde "in die ewigen Jagdgründe" geschickt.
Das "kleine Wunder" daran ist, dass es der Pilz auf (ich glaube) bisher nicht verstandenem Weg schafft das Verhalten der Heuschrecke zu beeinflussen. Kurz vor dem Tod erklimmt sie senkrechte Halme und verbeisst/verkrampft sich in dieser erhöhten Position. Dann bricht der Pilz nach außen durch und verbreitet die Sporen, die auf diese Weise durch Wind viel besser verteilt werden können, als wenn die Heuschrecke am Boden verendet. Entsprechend verendete Heuschrecken kann man übrigens gelegentlich überall und auch nicht so selten finden.
Hier sieht man den parasitierenden Pilz aus der toten Heuschrecke "ausbrechen" und Sporen bildend (hab ein paar Stellen gekennzeichnet). Es sind die kleinen weißen "Kügelchen", die auch eigentlich an einem "Stil" sitzen, was aber kaum zu sehen ist.
Faszination "Natur pur", besonders Parasiten sind da extrem "einfallsreich" und verblüffen mich immer wieder! Und das alles geschieht alltäglich vor unseren Augen, wenn auch verborgen, es sei denn man fotografiert es!"


Beitragsersteller: Jürgen Fischer (AGEID723)
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Thorsten (AGFID372)
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entomophaga_grylli_781.jpg (245.67 KiB) 104 mal betrachtet
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Heuschrecke verendet am Pilzbefall?

Beitragvon Artengalerie » 18. Jul 2017, 22:19

Heuschrecke verendet am Pilzbefall

Beitragsersteller: Jürgen Fischer (AGEID723)

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Magdalena Schaaf (AGFID1967)
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