1. Grundinformationen zum Thema

Autor: Jürgen Fischer / Fotograf: Claus1958

Viele Arten Verfügung über erstaunlich ausgeprägte Sinneswahrnehmungen, die oft jenseits unserer eigenen Erlebenswelt liegen. Sie sehen Farben, die wir nicht sehen, hören in Frequenzen, die uns verborgen sind oder folgen Geruchsspuren, die für uns nicht wahrnehmbar sind. Die verschiedenen Lösungsansätze, die die Natur ihren Wesen bietet, um sich in ihrer Umwelt zurechtfinden zu können, wollen wir hier genauer unter die Lupe nehmen.

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1. Grundinformationen zum Thema

Beitragvon Artengalerie » 18. Jul 2017, 22:16

Unsere Umwelt mit unseren Sinnen wahrzunehmen ist für uns selbstverständlich, wir denken erst darüber nach, wenn wir Gefahr laufen einen Sinn zu verlieren.
Alle Sinne haben sich im Laufe der Evolution herausgebildet um auf Reize der Umwelt richtig reagieren zu können. Im Prinzip sind Sinnesorgane lediglich eine effektive Anordnung von Sinneszellen, die in der Lage sind auf bestimmte Reize der Umwelt zu reagieren (Sehzellen des Auges reagieren auf Lichtwellen, Hörzellen des Ohres auf Schallwellen usw.) Dabei sind die Sinneszellen hochspezialisiert und reagieren nur auf den passenden Reiz in der gewünschten Form. Man könnte Sinnesorgane auch als Filter interpretieren, die aus einer Vielzahl von vorhandenen Umweltreizen nur die adaequaten durchlassen und per Nervenimpulse zum Gehirn weiterleiten.

Unsere Umwelt ist die Welt unserer Sinne! Unsere Makromotive leben oft in einer anderen Welt! Ihre Sinnesorgane sind nur bedingt oder gar nicht mit den unseren zu vergleichen. Die Reize, die ein Holzbock wahrnimmt und die ihn veranlassen Aktionen zu starten, sind uns genauso fremd, wie die blitzschnellen Reaktionen, die eine Spinne zeigt, wenn sie eine Fliege aus der Luft fängt! Die Ausstattung mit Hörhaaren, die leichteste Luftschwingungen registrieren ermöglichen ihr solche zielgerichteten Reaktionen.
Echolot bei Walen, Ultraschall bei Fledermäusen, das Hören von Hunden, das Farbensehen der Bienen usw. all dies zeigt uns, dass Tiere in ihrer eigenen Welt leben! Beim Betreten einer Wiese sollten wir einmal daran denken!


Beitragsersteller: Jürgen Fischer (AGEID723)
Fotograf:
Claus1958 (AGFID1708)
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