Menschen in der Wüste
Verfasst: 27. Dez 2015, 16:54
Hallo zusammen,
neulich kam die Frage auf, ob in der Namib-Wüste auch Menschen leben.
Ja, es gibt einige Ansiedlungen in bzw eher am Rande der Wüste.
Hentjesbaai, Walvis Bai, Swakopmund und Lüderitz sind Orte entlang der Küste, die als Anlandstellen
für Kolonialisten oder als Sicherung für den Seeweg nach Indien oder im Fall von Hentjesbaai erst
innerhalb der letzten knapp 100 Jahre als Ferienort für begeisterte Angler entstanden. Heutzutage
leben die Menschen dort vorwiegend von der Fischerei und vom Tourismus. Es gibt zudem an der
innländischen Grenzregion eine handvoll von Ansiedlungen (teils nur einige Dutzend feste Anwohner),
die ebenfalls vor allem vom Tourismus leben (zB. um Sossusvlei, welches mit den toten Flussbetten
und meterhohen roten Sanddünen viele Touristen anzieht).
Es gibt wohl auch noch einige versprenge Angehörige des Topnaar-Volkes, die in der Namib leben. Etwa
400 sollen es Schätzungen zufolge sein. Ihre Ansiedlungen befinden sich alle entlang des
Kuiseb-Flusses, welcher etwa 50 Kilometer südlich von Swakopmund ins Meer mündet. Wasser führt er
aber im Schnitt nur etwa all 10 Jahre ins Meer. Die meiste Zeit liegt das Flussbett oberirdisch
trocken. Die Abflussereignisse und unteriridsche Wasserführungen begünstigen auf weiten Strecken
jedoch eine lineare Baumoase (ein Bild davon gibts sicherlich später), die den Menschen das
Wüstenleben ermöglicht. Die Topnaar sind bei ihrem Überleben in der Wüste vor allem auf die
Nara-Melone angewiesen. Sie ist ein Kürbisgewächs, welches nur in der Namib vorkommt und sehr
wasserreiche Früchte ausbildet. Es soll nur wenige 1000 Exepmlare geben.
Das gezeigte Bild entstand am Abend aus unserer Unterkunft in Swakopmund. Der windreiche Tag hatte
viel Sand in die Atmosphäre geblasen und uns damit einen der zahlreichen wundervollen
Sonnenuntergänge in der Wüste gegönnt.
neulich kam die Frage auf, ob in der Namib-Wüste auch Menschen leben.
Ja, es gibt einige Ansiedlungen in bzw eher am Rande der Wüste.
Hentjesbaai, Walvis Bai, Swakopmund und Lüderitz sind Orte entlang der Küste, die als Anlandstellen
für Kolonialisten oder als Sicherung für den Seeweg nach Indien oder im Fall von Hentjesbaai erst
innerhalb der letzten knapp 100 Jahre als Ferienort für begeisterte Angler entstanden. Heutzutage
leben die Menschen dort vorwiegend von der Fischerei und vom Tourismus. Es gibt zudem an der
innländischen Grenzregion eine handvoll von Ansiedlungen (teils nur einige Dutzend feste Anwohner),
die ebenfalls vor allem vom Tourismus leben (zB. um Sossusvlei, welches mit den toten Flussbetten
und meterhohen roten Sanddünen viele Touristen anzieht).
Es gibt wohl auch noch einige versprenge Angehörige des Topnaar-Volkes, die in der Namib leben. Etwa
400 sollen es Schätzungen zufolge sein. Ihre Ansiedlungen befinden sich alle entlang des
Kuiseb-Flusses, welcher etwa 50 Kilometer südlich von Swakopmund ins Meer mündet. Wasser führt er
aber im Schnitt nur etwa all 10 Jahre ins Meer. Die meiste Zeit liegt das Flussbett oberirdisch
trocken. Die Abflussereignisse und unteriridsche Wasserführungen begünstigen auf weiten Strecken
jedoch eine lineare Baumoase (ein Bild davon gibts sicherlich später), die den Menschen das
Wüstenleben ermöglicht. Die Topnaar sind bei ihrem Überleben in der Wüste vor allem auf die
Nara-Melone angewiesen. Sie ist ein Kürbisgewächs, welches nur in der Namib vorkommt und sehr
wasserreiche Früchte ausbildet. Es soll nur wenige 1000 Exepmlare geben.
Das gezeigte Bild entstand am Abend aus unserer Unterkunft in Swakopmund. Der windreiche Tag hatte
viel Sand in die Atmosphäre geblasen und uns damit einen der zahlreichen wundervollen
Sonnenuntergänge in der Wüste gegönnt.
dafür