Wahre Liebe . . .
Verfasst: 3. Apr 2026, 21:02
. . .ist, wenn er aufmerksam über sie wacht,
während sie sich genüsslich und unbekümmert den Bauch voll gründelt.
Hallo zusammen,
ich beobachte dieses Pärchen jetzt schon seit nunmehr vier Jahren
und habe X Fotos von ihnen gemacht.
Die hier eingefangene Szene ist sehr typisch. Er sorgt zwischendurch
auch für sein eigenes Wohl, aber immer wieder unterbrochen von einem langen,
sorgsamen Blick in die Runde.
Die standorttreuen und sehr territorialen Brandgänse sind generell sehr scheu
und wachsam und halten sich längst möglich auf Abstand, ganz im Gegensatz
zu all ihren hier vorkommenden Gänseverwandten, die einem buchstäblich vor die Füße laufen.
Näher als für diese Aufnahme (ca. 65 m) bin ich nie an das Paar herangekommen.
So achtsam, wie sie sich selbst vor potentiellen Gefahren schützen, so muss man sie
- wieder im Vergleich zu andern Arten ihrer Gattung - als wahre "Rabeneltern" bezeichnen.
Während Graugänse, Nonnengänse und Kanadagänse ihre Aufzucht immer in unmittelbarer Nähe um sich halten,
wobei Bummelanden und eigenbrötlerische Ausreisser energisch schnatternd "bei Fuss" kommandiert werden,
lassen die Brandgänse ihre Küken weitläufig umherstreifen, ohne sich großartig um sie zu kümmern.
Ein sehr liberaler Erziehungsstil, der seine Risiken birgt. Für die Räuber der Lüfte, besonders die Mantelmöwen,
werden sie so zur leichten Beute.
Im Jahre 2023 hatten die beiden 13 Kücken, von denen kein einziges überlebte.
Die Todesursachen sind natürlich vielfältig, eines habe ich leblos am Ufer gefunden.
2024 waren es 7 Nachkommen, im letzten Jahr 3 - kein einziges Küken hat es bis
zum flugfähigen Vogel gemacht.
Vielleicht hatten sie einfach nur extremes Pech, vielleicht ist die von mir beobachtete elterliche Sorglosigkeit
auch nicht exemplarisch. . .aber gemäss dieser Quelle sind die Bruterfolge allgemein eher bescheiden.
Ich bin gespannt, wie es dieses Jahr mit der Aufzucht läuft.
Die Grundvoraussetzung ist zumindest geschaffen, denn beide sind vor einer guten Woche
wieder wohlbehalten im Habitat angekommen; nicht selbstverständlich, da ihre durchschnittliche
Lebenserwartung bei nur 5 Jahren liegt.
Diese Vögel sind, besonders im strahlenden Sonnenlicht, nicht ganz einfach zu fotografieren.
Die Farbkontraste sind hart und das viele Weiss wird leicht überexponiert und damit unstrukturiert.
Vielleicht gefällt es ja trotzdem der einen oder dem anderen.
Gruss
Dirk
während sie sich genüsslich und unbekümmert den Bauch voll gründelt.
Hallo zusammen,
ich beobachte dieses Pärchen jetzt schon seit nunmehr vier Jahren
und habe X Fotos von ihnen gemacht.
Die hier eingefangene Szene ist sehr typisch. Er sorgt zwischendurch
auch für sein eigenes Wohl, aber immer wieder unterbrochen von einem langen,
sorgsamen Blick in die Runde.
Die standorttreuen und sehr territorialen Brandgänse sind generell sehr scheu
und wachsam und halten sich längst möglich auf Abstand, ganz im Gegensatz
zu all ihren hier vorkommenden Gänseverwandten, die einem buchstäblich vor die Füße laufen.
Näher als für diese Aufnahme (ca. 65 m) bin ich nie an das Paar herangekommen.
So achtsam, wie sie sich selbst vor potentiellen Gefahren schützen, so muss man sie
- wieder im Vergleich zu andern Arten ihrer Gattung - als wahre "Rabeneltern" bezeichnen.
Während Graugänse, Nonnengänse und Kanadagänse ihre Aufzucht immer in unmittelbarer Nähe um sich halten,
wobei Bummelanden und eigenbrötlerische Ausreisser energisch schnatternd "bei Fuss" kommandiert werden,
lassen die Brandgänse ihre Küken weitläufig umherstreifen, ohne sich großartig um sie zu kümmern.
Ein sehr liberaler Erziehungsstil, der seine Risiken birgt. Für die Räuber der Lüfte, besonders die Mantelmöwen,
werden sie so zur leichten Beute.
Im Jahre 2023 hatten die beiden 13 Kücken, von denen kein einziges überlebte.
Die Todesursachen sind natürlich vielfältig, eines habe ich leblos am Ufer gefunden.
2024 waren es 7 Nachkommen, im letzten Jahr 3 - kein einziges Küken hat es bis
zum flugfähigen Vogel gemacht.
Vielleicht hatten sie einfach nur extremes Pech, vielleicht ist die von mir beobachtete elterliche Sorglosigkeit
auch nicht exemplarisch. . .aber gemäss dieser Quelle sind die Bruterfolge allgemein eher bescheiden.
Ich bin gespannt, wie es dieses Jahr mit der Aufzucht läuft.
Die Grundvoraussetzung ist zumindest geschaffen, denn beide sind vor einer guten Woche
wieder wohlbehalten im Habitat angekommen; nicht selbstverständlich, da ihre durchschnittliche
Lebenserwartung bei nur 5 Jahren liegt.
Diese Vögel sind, besonders im strahlenden Sonnenlicht, nicht ganz einfach zu fotografieren.
Die Farbkontraste sind hart und das viele Weiss wird leicht überexponiert und damit unstrukturiert.
Vielleicht gefällt es ja trotzdem der einen oder dem anderen.
Gruss
Dirk