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Wanzen Rücken

Verfasst: 29. Jul 2014, 12:25
von makrosucht
Hallo Freunde,

im Anhang noch ein Wanzenrücken....

Diesmal nicht bunt.....

und auch nicht grün...

Sondern eher braun, schwarz.....irgenwie erinnert mich die Farbe an Palisander Holz....

Verfasst: 29. Jul 2014, 15:22
von Hans.h
Hallo Alex,

Ja,diese Wanzenschilde haben schon was....Sieht wirklich aus,wie altes Holz.
Ein sehr schöner,symmetrischer Bildaufbau.
Solche Bilder,könnte man sich jeder Zeit an die Wand hängen.
Mir gefällt´s sehr gut.

Gruß Hans. :)

Verfasst: 29. Jul 2014, 18:42
von piper
Hallo Alex,

ich mag diese Bilder, besonders wegen
der grafischen Wirkung sehr gern.
Prima Detailauflösung und Licht.

Verfasst: 29. Jul 2014, 18:53
von StephanFingerknoten
Hallo Alex,

farblich ist das auch schön anzusehen, aber was mir besonders gefällt ist die Linienführung. Die Details sind mal wieder große Klasse.

LG
Stephan

P.S.
Was bedeutet denn "Frequenztrennung" in dem oben genannten Zusammenhang?

Verfasst: 29. Jul 2014, 22:06
von Guppy
Hallo Alex

Ja, das mag ich auch,
vor allem, wenn die Details so gut sichtbar sind.

Kurt

Verfasst: 30. Jul 2014, 07:32
von makrosucht
Hallo,

vielen Dank für Eure Kommentare zu meinem Bild... :)

@ Stephan

Zur Frequenztrennung muss ich etwas weiter ausholen. Ich sahs eines Abends wie immer im Studio und bearbeitete stundenlang Beautyserien, Eroticserien und hübsche Schwangere Damen mit Babybäuchen....Da man mit der Zeit bei der Arbeit etwas abstumpft konzentrierte ich mich nicht auf die hübschen Damen, sondern hatte einen Stack im Kopf der mir beim Retuschrieren den Kopf zerbrach. während ich Krümel von Schminke in der Pixelansicht entfernte, Hautporen an die richtige Stelle rückte, die Augen weißer machte und feine Haare entfernte, dachte ich warum, kann diese Frau denn nicht eine Fliege sein. Warum können die Schmikkrümel nicht Krümel auf einem Chitinpanzer sein....warum kann ich nicht die Frequenztrennung die ich bei allen Fotoserien verwende auf meine Stacks anwenden.....

Diese Technik kommt eigentlich aus der Beautyretusche und obwohl ich das jeden Tag verwendete ist mir nie die Idee gekommen das auf einen Stack an zuwenden bis an dem Abend. Bei der Frequenztrennung, trennt man Farbinformationen von Details. Stell Dir vor das Bild würde aus zwei Teilen bestehen. Die eine ist alles was Du sichtbar als scharf empfindest, die andere nur die Farbeinformation. Der Vorteil dabei ist im Gegensatz zu allen anderen Werkzeugen, das man keinen Schärfeverlust beim Retuscheieren hat. Wenn man z. b. mit dem Kopierstempel retuschiert, dann nimmt man Schärfe und Farbe von einer Seite auf und gibt sie zu einer anderen Seite. Das macht man mit unterschiedlichen Härtegeraden bei unterschiedlicher Deckkraft. Das Ergebnis bei Potraits ist dann meisten so, wenn man es übertrieben hat. Das der Betrachter sagt, das sieht aber maskenhaft haus...Das Passiert da man nicht retuschiert, sondern genau genommen überstempel oder übermalt. Dadurch ist das immer ein Schärfe und Detailverlust.#

Bei der Frequenztrennung bleibt das Ergebnis genau so scharf wie man es fotografiert hat obwohl man mit dem Kopierstempel arbeitet und das auch noch mit 100% deckkraft und härte zumindest bei Portraits. Bei Stacks muss man die Härte und Deckkraft etwas nach unten korregieren, da das Grundbild nicht so scharf aussieht, wie wenn man im Studio eine hübsche Frau mit Blitzlicht fotografiert hätte. Im allgemeinen kann man sagen das man die Härte und Deckkraft der härte des Bildes anpassen sollte.....Man liegt dann in Bereichen bei um die 80-90% bei Härte und Deckkraft, anstatt 100 bei beiden....

Seit ich an der Arbeit diesen Geistesblitz hatte, bearbeite ich meine Stacks nur noch so. Trotz das die Frequenztrennung schon verdammt gut ist, so ist es aber kein Mittel für alles, man stößt trotzdem immer auf Kurriose Sachen....Den Hintergrund retuschiere ich immer einzeln also nicht mit dieser Technik.

Da ich jetzt so viel geschrieben habe und noch keiner genau verstanden hat, was nun letztendlich Frequenztrennung ist, so habe ich hier ein Youtube Video für alle. In diesem Tutrorial wird das wirklich detailiert erklärt. Um das auf Stacks anzuwenden muss man eigentlich nur die Härte und die Deckkraft etwas anpassen bei dem Kopiertstempel. Dazu verwende ich auf beiden Ebenen, also "grobe formen" und "feine details", den Kopierstempel. Bei "grobe formen" nehme ich ihn ohne eingestellte Härte, also ganz weich und mit sehr wenig Deckkraft (z. b. 20). Den am Anfang verwendeten Filter helligkeit interpolieren bei der Ebene "Grobe formen" verwende ich je nach Bild 3 - 4 mal so stark wie im Video angegeben ist. Absoften mit dem Filter Mattermachen wende ich gar nicht an, das braucht man nur bei Portraits. Bei Portraits kann man das wirklich 1:1 so umsetzen wie in dem Video.

So hier das Video, stellt Euch einfach vor, die Junge Dame wäre eine Fliege....

KLICK

Verfasst: 30. Jul 2014, 07:42
von StephanFingerknoten
Hallo Alex,

das nenne ich doch mal eine sehr nette Geste und ausführliche Erklärung.

Vielen Dank dafür!

:DH:

LG
Stephan