Frühstück bei Familie Schwertschlucker
Verfasst: 28. Jul 2018, 19:26
Moin,
normalerweise bin ich ja kein Frühaufsteher. Die Tagesverläufe in Costa Rica lassen einen aber tatsächlich um 21.00 Uhr ins Bett fallen und morgens dann, gut erholt, um spätestens 6.00 Uhr wieder aufstehen. Manchmal war ich sogar noch früher wach und eines morgens, es war 5.07 Uhr, hörte ich vor der Baracke ein leises Zirpen. Nach ein wenig Suchen sah ich dann das halbflügge Kolibri-Kind mit Mutti/Vati (?) auf dem Blattstiel eines Strauches sitzen. Ein paar Minuten hab ich mir das Schauspiel angesehen, um den Ablauf zu verstehen. Dann wurde mein Stativ, die Kamera und das Tele-Objektiv geholt und aufgestellt.
Der Ablauf:
- Kindchen sitzt an seiner Stelle und wartet
- ca. 3 Sekunden bevor das Elternteil ankommt, kündigt es sich mit besagtem Zirpen an
- dann wird gelandet und Kindchen gefüttert, das dauert auch nur Sekunden.
Also hab ich die Kamera ausgerichtet, alle Parameter soweit eingestellt, wie es die noch schlechten Lichtverhältnisse zuliessen und dann den Selbstauslöser mit Reihenaufnahme aktiviert.
Ausgelöst hab ich immer zu dem Zeitpunkt, wenn das Zirpen zu hören war. Dann war damit zu rechnen, dass innerhalb kürzester Zeit gefüttert wird. So hab ich ca. 12 Sequenzen fotografiert, wovon leider nur eine wirklich vorzeigbar ist.
Durch die Lichtverhältnisse vor Ort und dem "lichtschwachen" Teleobjektiv musste ich leider mit 1/13 Sekunde arbeiten, was bei diesen hibbeligen Gesellen doch ordentliche Bewegungsunschärfe verursacht. Selbst das wartende Kücken war ständig am Rumzucken. Ausserdem hab ich für einen schönen Bildaufbau etwas stärker beschnitten.
Leider blieben sie nicht dort sitzen, bis die Lichtverhältnisse besser wurden.
Trotzdem ist mir, denke ich, eine schöne Serie aus dem Familienleben eines Kolibri gelungen.
normalerweise bin ich ja kein Frühaufsteher. Die Tagesverläufe in Costa Rica lassen einen aber tatsächlich um 21.00 Uhr ins Bett fallen und morgens dann, gut erholt, um spätestens 6.00 Uhr wieder aufstehen. Manchmal war ich sogar noch früher wach und eines morgens, es war 5.07 Uhr, hörte ich vor der Baracke ein leises Zirpen. Nach ein wenig Suchen sah ich dann das halbflügge Kolibri-Kind mit Mutti/Vati (?) auf dem Blattstiel eines Strauches sitzen. Ein paar Minuten hab ich mir das Schauspiel angesehen, um den Ablauf zu verstehen. Dann wurde mein Stativ, die Kamera und das Tele-Objektiv geholt und aufgestellt.
Der Ablauf:
- Kindchen sitzt an seiner Stelle und wartet
- ca. 3 Sekunden bevor das Elternteil ankommt, kündigt es sich mit besagtem Zirpen an
- dann wird gelandet und Kindchen gefüttert, das dauert auch nur Sekunden.
Also hab ich die Kamera ausgerichtet, alle Parameter soweit eingestellt, wie es die noch schlechten Lichtverhältnisse zuliessen und dann den Selbstauslöser mit Reihenaufnahme aktiviert.
Ausgelöst hab ich immer zu dem Zeitpunkt, wenn das Zirpen zu hören war. Dann war damit zu rechnen, dass innerhalb kürzester Zeit gefüttert wird. So hab ich ca. 12 Sequenzen fotografiert, wovon leider nur eine wirklich vorzeigbar ist.
Durch die Lichtverhältnisse vor Ort und dem "lichtschwachen" Teleobjektiv musste ich leider mit 1/13 Sekunde arbeiten, was bei diesen hibbeligen Gesellen doch ordentliche Bewegungsunschärfe verursacht. Selbst das wartende Kücken war ständig am Rumzucken. Ausserdem hab ich für einen schönen Bildaufbau etwas stärker beschnitten.
Leider blieben sie nicht dort sitzen, bis die Lichtverhältnisse besser wurden.
Trotzdem ist mir, denke ich, eine schöne Serie aus dem Familienleben eines Kolibri gelungen.

