Welcher Schreck?

Interessante Beobachtungen aus dem Leben unserer Makromotive oder unserer Naturmotive mit dokumentarischem Charakter
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Werner Buschmann
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Welcher Schreck?

Beitragvon Werner Buschmann » 4. Aug 2018, 20:25

Hallo Jürgen,

eilt ja nicht.
Vielen Dank.
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Liebe Grüße Werner
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Welcher Schreck?

Beitragvon kabefa » 5. Aug 2018, 17:51

Hallo Jürgen...

Ob rot - blau oder sonstwie Flügelig... dein Schreckenbild ist große Klasse... :clapping:

ich staune immer wieder aufs neue... wie viele Sorten und Arten es gibt...

und es wundert mich nicht... dass die Bestimmung so schwierig ist.

Die anschließend gezeigten Ausschnitte von dir helfen da auf jeden Fall weiter.

Danke für deine Mühe... auch wenn mein Kurzzeitgedächtnis sich gegen alles weitere Lernen sträubt... :mail1: :wacko2:

gerne nehme ich dann solche Erklärungen zu Hilfe. :admin:

LG Karin
Zuletzt geändert von kabefa am 6. Aug 2018, 11:33, insgesamt 1-mal geändert.
Never give up... :-)
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Welcher Schreck?

Beitragvon Jürgen Fischer » 5. Aug 2018, 23:43

Hi Werner, ich hab das Zusatzbild ausgeschnitten, Du kannst das Ganze gerne weiterverwenden.

LG Jürgen
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Welcher Schreck?

Beitragvon Erich » 6. Aug 2018, 18:25

Ave Jürgen,

gut daß da schon Kenner am Werk waren, kann ich mir die Arbeit sparen. :dance3:
Jedenfalls ist mir diese Art noch nie untergekommen, diese Farbe ist ja schon auffällig, gut daß du der Hitze getrotzt hast so können wir wieder was dazulernen.

Gruß Erich
Faszination Weltraum : Wir kreisen mit 107.000 km/h um unsere Sonne und merken nichts davon, schneller macht das das die Sonne selber mit 914.000 km/h in ihrer Umlaufbahn um die Milchstraße, wesentlich schneller ist ein Neutronenstern mit 6.200.000 km/h, aber am schnellsten ist die Lichtgeschwindigkeit mit 1.079.252.848,8 km/h oder mit nahezu 300.000 km je Sekunde.
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Welcher Schreck?

Beitragvon Gabi Buschmann » 6. Aug 2018, 21:31

Hallo, Jürgen,

zum Raten bin ich leider zu spät dran, aber die Farbe dieser
Blauflügeligen Ödlandschrecke ist schon wirklich irre :-) .
So intensiv orangefarben sieht man sie wohl nur selten.
Vielen Dank für dein Rätselspiel und fürs Zeigen!
Liebe Grüße Gabi
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Welcher Schreck?

Beitragvon Werner Buschmann » 7. Aug 2018, 16:48

Hallo Jürgen,

habe es eingebaut, hoffe es ist Dir in dieser Form recht.
________________
Liebe Grüße Werner
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Welcher Schreck?

Beitragvon Jürgen Fischer » 7. Aug 2018, 21:33

Hi Werner,

passt super!

Danke

LG Jürgen
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Welcher Schreck?

Beitragvon Ajott » 24. Nov 2018, 18:15

Moin Jürgen,

das ist ja wie Ostern und Weihnachten auf einmal: zwei gute Gründe für einen Thread in den Naturbeobachtungen in einem. Das Bestimmungsrätsel ist eine tolle Idee um den Blick für die wichtigen Details zu schärfen. Und das von dir gezeigte Exemplar ist farblich ein wirklicher Hingucker. Ab und an sehe ich diese Färbung auch, aber meistens nicht ganz so intensiv wie bei der von dir erwischten.

quote="makrolino"]Quelltext des Beitrags Was die außergewöhnliche Farbe deines Fundes angeht würde mich interessieren, ob es Arten gibt, wo solche
"Abweichungen" häufiger vorkommen und ob bekannt ist, worin die Ursachen dafür liegen. Ich finde das sehr
spannend. [/quote]

Inka, verschiedene Farb- und Formvarianten innerhalb einer Art gehen auf die sogenannte "Phänotypische Plastizität" (falls du weitergoogeln willst) zurück. Das ist erst mal vereinfacht ein Maß dafür, inwieweit das Ergbgut eines Organismus die Anlagen besitzt, verschiedene Ausprägungen von Aussehen (Größe, Form, Farbe..) oder Verhalten (Aggressivität, Mobilität..) hervorzubringen. Ob und in welchen Umfang diese Unterschiede zum Tragen kommen und wie häufig bestimmte Varianten sind hängt letztlich auch stark von den Umweltbedingungen ab. Auf die Schrecken bezogen, ist ihr Verhalten bei drohender Gefahr ein wichtiger Hinweis. Sie verlassen sich auf ihre Tarnung. Wer schonmal versucht hat die Ödlandschrecken zu fotografieren, kann ein Lied davon singen. Oft sitzen sie mucksmäuschen still, und man übersieht sie dann auch leicht. Nur wenn die Gefahr zu groß wird fliegen sie auf und lassen sich einige Meter weiter zu Boden fallen, um wieder ganz still zu sitzen damit sie möglichst nicht gesehen werden. Meistens funktioniert das auch beeindruckend gut! Natürlich hängt das aber vom Untergrund ab. In recht homogenen "Ödländern" ist die graue Variante oft am besten getarnt, wird also vermutlich weniger oft gefunden und gefressen. In heterogeneren Umwelten, zum Beispiel in einem Kiesbett mit verschiedenartigen Steinen, haben so exotische Varianten sicherlich größere Überlebenschancen und könnne sich auch behaupten. Denkbar wäre ein Szenario, in dem diese Schrecken auf einem Untergrund leben, der viel häufiger diese Brauntöne zeigt.. hier wäre erwartungsgemäß die Anzahl der braun gefärbten Exemplare deutlich höher als in anderen Lebensräumen.

Wenn Arten eine Plastizität in bestimmten Merkmalen aufweisen, die aber erstmal keine massiven Auswirkungen auf das Überleben und/oder die Fortpflanzung des Einzeltiers haben (kann z.B. auch innerhalb einer Population so sein. In der nächsten könnte das z.B wieder anders aussehen), dann können einzelne Individuen auch sehr unterschiedlich aussehen. Ein Beispiel dafür ist die Gartenkreuzspinne, die es ja in einer sehr breiten Viefalt an Farben gibt.

Liebe Grüße
Aj
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"Der Wunder höchstes ist, daß uns die wahren, echten Wunder so alltäglich werden können." (Lessing)

Von vielen kleinen Wundern berichten die Arten- und die Dokugalerien
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Welcher Schreck?

Beitragvon rincewind » 24. Nov 2018, 21:12

Hallo Jürgen,

sehr interessant, sowohl die Bestimmungsübung als auch die außergewöhnliche Farbe.

LG Silvio
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Welcher Schreck?

Beitragvon piper » 9. Dez 2018, 11:25

Hallo Jürgen,

was die Bestimmung angeht, bin eher eine Null,
aber die Doku gefällt mir sehr gut. Habe hier wieder ein Stück gelernt. :-)
Liebe Grüße Ute


Die Freude am Kleinen ist die schwierigste Freude, denn es gehört ein großes Herz dazu.
Rainer Maria Rilke

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