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Lindenschwärmer, die Entwicklungsstadien
Verfasst: 26. Jul 2020, 08:38
von butterfly 27
Vor ein paar Jahren hatte ich im Lepiforum gelesen, wie man die Anwesenheit dieser Raupen ganz einfach im Stadtgebiet nachweisen und auch suchen kann.
Diese haben nämlich die Angewohnheit, ein halb aufgefressenes Blatt am Stiel durchzubeißen, dass dann zu Boden fällt und auf dem Asphalt gut zu entdecken und zuzuordnen ist, da die Fraßspur sehr charakteristisch ist. (Bild 2)
Das erste dieser Blätter entdeckte ich sogar Stadtmitte in einem verkehrsberuhigten Bereich neben dem Marktplatz, wo eine junge angepflanzte Linde scheinbar direkt zwischen den Pflastersteinen wuchs.
Ein Blick nach oben und ich entdeckte dann im Blättergewirr meine erste dieser interessanten Raupen (Bild 3)
Auf Bild 4 ist das charakteristische Fraßbild besonders gut zu erkennen.
Auch im Stadtpark konnte ich später so einige Raupen entdecken, von ganz jung (Bild 5)...,
bis zu fast erwachsen, wie bei meinem Suchbild...
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Lindenschwärmer, die Entwicklungsstadien
Verfasst: 26. Jul 2020, 08:38
von butterfly 27
Hier verschiedene Alterssstadien
Bild 1 Jungraupe
Bild 2 halb erwachsen
Bild 3 ausgewachsen
Bild 4 Kurz vor der Verpuppung stellt sie das fressen ein und zeigt sich farblich stark verändert
Lindenschwärmer, die Entwicklungsstadien
Verfasst: 26. Jul 2020, 08:39
von butterfly 27
Bild 1 und 2 Die Verpuppung erfolgt dann im Boden. Ich habe sie dann vorsichtig ausgebuddelt und diese Aufnahmen der Puppe gemacht.
Bild 3 der frisch geschlüpfte Falter hat seine Flügel gerade entfaltet.
Noch hängen sie weich herunter und müssen erst noch aushärten.
Bild 4 Nun ist der Schwärmer fertig mit dem Trocknen der Flügel und bereit für den ersten Flug
Diese angefressenen Blätter fand ich übrigens im gesamten Stadtgebiet, aber nicht immer konnte ich die Raupen entdecken, da ein Großteil wahrscheinlich sich weit oben außer meiner Sichtweite aufhielt.
Aber es deutet darauf hin, dass er in meiner Heimatstadt ein häufiger Falter ist, auch wenn man ihn nur selten zu Gesicht bekommt.
Lindenschwärmer, die Entwicklungsstadien
Verfasst: 26. Jul 2020, 11:28
von Harmonie
Hallo Peter,
ganz herzlichen Dank für diese schönen Bilder mit Texten.
Ein wahrlich imposanter und hübscher Falter.
LG
Christine
Lindenschwärmer, die Entwicklungsstadien
Verfasst: 26. Jul 2020, 17:58
von Il-as
Hallo Peter,
alle Achtung, das ist eine ganz tolle informationsreiche Dokumentation mit klasse Bildern und Erklärungen.
Ich finde es schön, wenn man so etwas beobachten kann.
L G. Astrid
Lindenschwärmer, die Entwicklungsstadien
Verfasst: 26. Jul 2020, 18:05
von mischl
Hallo Peter,
und wieder eine so tolle und schöne Dokumentation von Dir
Vielen Dank, hab ich mir mit großem Interessa angesehen
Lieben Gruß
Mischl
Lindenschwärmer, die Entwicklungsstadien
Verfasst: 26. Jul 2020, 19:27
von HärLe
Hallo Peter,
interessant zu sehe, wie sich die Raupe nach und nach verändert. Das Stadium mit dem blauen Dorn ist der Hammer.
Ganz besonders gefallen mir auch die Puppen. Ein wahres Meisterwerk der Natur. Klasse.
Gruß Herbert
Lindenschwärmer, die Entwicklungsstadien
Verfasst: 26. Jul 2020, 19:43
von ji-em
Hoi Peter,
Das ist ein fantastischer Lerhrgang wofür ich dich von Herzen danken will.
Nicht nur was die Biologie vom Falter angeht, sondern auch was die Fotos angeht
und nicht zuletzt auch was deine pädagogischen Angehensweise betrifft.
Da habe ich inner wenige Minuten wieder Mal sehr viel gelernt !
Gratulation und viel, viel Dank.
Gruss,
Jean
Lindenschwärmer, die Entwicklungsstadien
Verfasst: 30. Jul 2020, 21:50
von Werner Buschmann
Hallo Peter,
eine außergewöhnliche Dokuserie, die keine Wünsche offen lässt.
Sehr informativ und mit sehr guten Bildern hinterlegt.
Vielen Dank!
Etwas irritiert bin ich von der Aussage, dass Du eine
Puppe ausgebuddelt hast.
Da konntest Du doch nur auf Verdacht buddeln,
ist das nicht ein gewisses Risiko?
Ich würde mich so etwas jetzt nicht trauen.
Lindenschwärmer, die Entwicklungsstadien
Verfasst: 30. Jul 2020, 22:40
von butterfly 27
Hallo Werner,
Die Raupe hatte sich in einem halb mit Erde gefüllten Aquarium vergraben.
So war das Risiko überschaubar.
VG Peter