Die Franzosenwiesen
Verfasst: 15. Jan 2021, 22:38
Hallo,
Conny hat uns in ihrem Beitrag zum Fieberklee Einiges über
Moore berichtet.
Ich habe das Glück im Burgwald zu wohnen und dort gibt es die sogenannten Franzosenwiesen.
Ihren Namen haben sie erhalten weil sie den geflüchteten Hugenotten zur Nutzung überlassen wurde.
Ein sicher zweifelhaftes Geschenk, weil diesem Gebiet aus feuchten Wiesen und Mooren kaum ein Nutzwert zugerechnet wurde.
Diese geringe Nutzbarkeit hatte aber auch den Vorteil, dass diese Mittelgebirgsmoore bis heute erhalten geblieben sind.
Heute sind die Franzosenwiesen ein NSG, dass auch wegen seiner kleinklimatischen Besonderheiten (ich hab hier sogar in Sommermonaten schon Bodenfrost erlebt)
viele seltenen Pflanzen und Tierarten eine Heimat bietet.
So findet man hier auch noch den großen Sonnentau, oder Libellenarten wie die Torf-Mosaikjungfer, die arktische Smaragdlibelle oder kleine und große Moosjungfer,
oder Schlingnattern und Geburtshelferkröten.
Wer jetzt glaubt das ich jetzt hier ein fantastisches Fotorevier habe, dem sei gesagt das ich dieses empfindliche Biotop nicht betrete, sondern nur vom Rand des befestigten Weg
oder dem Rand einer bewirtschafteten Wiese aus fotografiere.
Erfreulicher Weise wird sehr viel getan (u.a. auch das Freischlagen von sich ausbreitendem, benachbarten, feuchtigkeitsentziehenden Wald) um das Gebiet zu erhalten.
Die gesamte Fläche beträgt ca. 90ha.
Heute zeige ich einmal zwei Bilder vom Weg aus und eine, so hoffe ich, richtig bestimmte Sumpfschrecke.
LG Silvio
PS. ohne Erlaubnis kann man das Gebiet nur zu Fuß oder mit dem Rad erreichen. Ich nehm immer das Rad (ca. 11km eine Strecke)
Conny hat uns in ihrem Beitrag zum Fieberklee Einiges über
Moore berichtet.
Ich habe das Glück im Burgwald zu wohnen und dort gibt es die sogenannten Franzosenwiesen.
Ihren Namen haben sie erhalten weil sie den geflüchteten Hugenotten zur Nutzung überlassen wurde.
Ein sicher zweifelhaftes Geschenk, weil diesem Gebiet aus feuchten Wiesen und Mooren kaum ein Nutzwert zugerechnet wurde.
Diese geringe Nutzbarkeit hatte aber auch den Vorteil, dass diese Mittelgebirgsmoore bis heute erhalten geblieben sind.
Heute sind die Franzosenwiesen ein NSG, dass auch wegen seiner kleinklimatischen Besonderheiten (ich hab hier sogar in Sommermonaten schon Bodenfrost erlebt)
viele seltenen Pflanzen und Tierarten eine Heimat bietet.
So findet man hier auch noch den großen Sonnentau, oder Libellenarten wie die Torf-Mosaikjungfer, die arktische Smaragdlibelle oder kleine und große Moosjungfer,
oder Schlingnattern und Geburtshelferkröten.
Wer jetzt glaubt das ich jetzt hier ein fantastisches Fotorevier habe, dem sei gesagt das ich dieses empfindliche Biotop nicht betrete, sondern nur vom Rand des befestigten Weg
oder dem Rand einer bewirtschafteten Wiese aus fotografiere.
Erfreulicher Weise wird sehr viel getan (u.a. auch das Freischlagen von sich ausbreitendem, benachbarten, feuchtigkeitsentziehenden Wald) um das Gebiet zu erhalten.
Die gesamte Fläche beträgt ca. 90ha.
Heute zeige ich einmal zwei Bilder vom Weg aus und eine, so hoffe ich, richtig bestimmte Sumpfschrecke.
LG Silvio
PS. ohne Erlaubnis kann man das Gebiet nur zu Fuß oder mit dem Rad erreichen. Ich nehm immer das Rad (ca. 11km eine Strecke)
