Schmetterlingsmücke
Verfasst: 18. Feb 2021, 20:13
Diese Schmetterlingsmücke habe ich auf dem Kompost entdeckt. Bei nur 3 Grad war sie schon aktiv.
In Deutschland gibt es etwa 110 Arten Schmetterlingsmücken (Psychodidae) . Sie sind auch unter dem freundlichen Namen Herzmücken bekannt. Meistens aber nennt man sie Abbortfliegen oder Gullyfliegen, das klingt nicht so schön. Meistens werden sie als lästige Schädlinge beschrieben, die teils auch Krankheiten übertragen können. Die durch den Geruch von Kot und Harn angelockte, als „Abbortfliegen“ bekannte Art Psychoda phalaenoides legt die Eier in der Nähe der Quelle dieser Gerüche ab. Diese Art und einige andere bevorzugen stark verschmutzte Gewässer wie Jauchegruben, Ausgüsse oder Kläranlagen.
Die meisten Arten der Schmetterlingsmücken saugen jedoch an Pflanzensäften oder Nektar. Viele Arten nehmen gar keine Nahrung auf. Im Freiland findet man sie häufig im Kompost, wo sie organische Stoffe umsetzen und daher sehr nützlich sind. Man findet sie auch im Waldboden, in feuchtem Moos oder in Pilzen.
Die 1 bis 5 mm kleinen Mücken sind auf den Flügeln und am Körper dicht behaart. In der Ruhestellung legen sie ihre relativ grossen Flügel dachartig über den Hinterleib. Das lässt sie wie kleine Schmetterlinge aussehen. Männchen haben meist sehr kontrastreiche Färbungen der Behaarung, die Weibchen sind dagegen unauffällig gezeichnet.
Schmetterlingsmücken sind schwache Flieger, aber flinke Läufer. Sie werden oft vom Wind getragen, können aber sehr gut steuern, Hindernissen ausweichen und auch über längere Strecken zielsicher ihr Ziel erreichen.
In Deutschland gibt es etwa 110 Arten Schmetterlingsmücken (Psychodidae) . Sie sind auch unter dem freundlichen Namen Herzmücken bekannt. Meistens aber nennt man sie Abbortfliegen oder Gullyfliegen, das klingt nicht so schön. Meistens werden sie als lästige Schädlinge beschrieben, die teils auch Krankheiten übertragen können. Die durch den Geruch von Kot und Harn angelockte, als „Abbortfliegen“ bekannte Art Psychoda phalaenoides legt die Eier in der Nähe der Quelle dieser Gerüche ab. Diese Art und einige andere bevorzugen stark verschmutzte Gewässer wie Jauchegruben, Ausgüsse oder Kläranlagen.
Die meisten Arten der Schmetterlingsmücken saugen jedoch an Pflanzensäften oder Nektar. Viele Arten nehmen gar keine Nahrung auf. Im Freiland findet man sie häufig im Kompost, wo sie organische Stoffe umsetzen und daher sehr nützlich sind. Man findet sie auch im Waldboden, in feuchtem Moos oder in Pilzen.
Die 1 bis 5 mm kleinen Mücken sind auf den Flügeln und am Körper dicht behaart. In der Ruhestellung legen sie ihre relativ grossen Flügel dachartig über den Hinterleib. Das lässt sie wie kleine Schmetterlinge aussehen. Männchen haben meist sehr kontrastreiche Färbungen der Behaarung, die Weibchen sind dagegen unauffällig gezeichnet.
Schmetterlingsmücken sind schwache Flieger, aber flinke Läufer. Sie werden oft vom Wind getragen, können aber sehr gut steuern, Hindernissen ausweichen und auch über längere Strecken zielsicher ihr Ziel erreichen.
