Tiere und Pflanzen des Jahres 2010
Verfasst: 10. Jul 2010, 01:47
Beitrag von Ute Hahn verfasst!
Araneus diadematus – Gartenkreuzspinne
Sie gehört zur Familie der Radnetzspinnen (Araneidae) die in Mitteleuropa mit ca. 50 Arten vertreten sind und gehört zu den größten einheimischen Spinnen. Das Weibchen erreicht ca 12-17mm, das Männchen 5-10mm Körperlänge.
Leicht ist sie zu erkennen, denn die charakteristische, namensgebende Kreuzzeichnung auf dem Hinterleib ist gut sichtbar. Sie setzt sich aus 4 länglichen und 1 rundlichem, in der Mitte liegendem Fleck zusammen. Dieses Muster kommt zustande, weil Guanin (ein Stoffwechselprodukt) unter der Oberfläche abgelagert wird und durchschimmert. Die Grundfarbe der Spinne ist sehr variabel, sie reicht von gelblich über rötlich bis hin zu vielen Brauntönen.
In ihrem kreisförmigen Radnetz, das eine Klebfadenspirale als Fangfaden aufweist, fängt sie Insekten, welchen sie ihr Gift einspritzt, sie einwickelt und aussaugt. Das Netz hat nur wenige Anheftungspunke, ist aber fest und flexibel zugleich. Dort gefangene Beute wird erkannt, weil die Signale in die Netzmitte bzw. in den Schlupfwinkel der Spinne geleitet werden. Durch die geometrische Anordnung der Fäden kann sie sich selbst sicher im Netz bewegen. Erneuert sie das Netz, frißt sie alte Spinnfäden auf um die darin enthaltenen Proteine wieder zu verwerten.
Im August beginnt die Paarungszeit. Das Männchen spinnt einen Werbungsfaden am Netz des Weibchens und zupft daran. Ist dieses paarungswillig, begibt es sich zum Männchen.
Dieses springt blitzschnell auf das Weibchen, führt einen Taster mit Sperma in die Genitalöffnung ein und entfernt sich rasch wieder. Dieses dauert nur wenige Sekunden und kann sich wiederholen. Oft werden die Männchen danach vom Weibchen aufgefressen.
Im September oder Oktober stellt das Weibchen meist mehrere Eikokons aus gelber Fadenwatte her. Darin sind je 40-50 gelbliche Eier. Die Kokons werden an einer nicht einsehbaren Stelle befestigt. Danach stirbt das Weibchen. Die Jungspinnen schlüpfen im April/Mai des nächsten Jahres. Oft sieht man das Knäuel, welches die Jungspinnen im Gemeinschaftsnetz der ersten Lebenstage bilden, in der Vegetation hängen. Die Jungtiere überwintern erneut und werden erst im darauffolgenden Jahr geschlechtsreif.
Die Kreuzspinne erreicht ein Alter von etwa 2 bis 3 Jahren.
Araneus diadematus – Gartenkreuzspinne
Sie gehört zur Familie der Radnetzspinnen (Araneidae) die in Mitteleuropa mit ca. 50 Arten vertreten sind und gehört zu den größten einheimischen Spinnen. Das Weibchen erreicht ca 12-17mm, das Männchen 5-10mm Körperlänge.
Leicht ist sie zu erkennen, denn die charakteristische, namensgebende Kreuzzeichnung auf dem Hinterleib ist gut sichtbar. Sie setzt sich aus 4 länglichen und 1 rundlichem, in der Mitte liegendem Fleck zusammen. Dieses Muster kommt zustande, weil Guanin (ein Stoffwechselprodukt) unter der Oberfläche abgelagert wird und durchschimmert. Die Grundfarbe der Spinne ist sehr variabel, sie reicht von gelblich über rötlich bis hin zu vielen Brauntönen.
In ihrem kreisförmigen Radnetz, das eine Klebfadenspirale als Fangfaden aufweist, fängt sie Insekten, welchen sie ihr Gift einspritzt, sie einwickelt und aussaugt. Das Netz hat nur wenige Anheftungspunke, ist aber fest und flexibel zugleich. Dort gefangene Beute wird erkannt, weil die Signale in die Netzmitte bzw. in den Schlupfwinkel der Spinne geleitet werden. Durch die geometrische Anordnung der Fäden kann sie sich selbst sicher im Netz bewegen. Erneuert sie das Netz, frißt sie alte Spinnfäden auf um die darin enthaltenen Proteine wieder zu verwerten.
Im August beginnt die Paarungszeit. Das Männchen spinnt einen Werbungsfaden am Netz des Weibchens und zupft daran. Ist dieses paarungswillig, begibt es sich zum Männchen.
Dieses springt blitzschnell auf das Weibchen, führt einen Taster mit Sperma in die Genitalöffnung ein und entfernt sich rasch wieder. Dieses dauert nur wenige Sekunden und kann sich wiederholen. Oft werden die Männchen danach vom Weibchen aufgefressen.
Im September oder Oktober stellt das Weibchen meist mehrere Eikokons aus gelber Fadenwatte her. Darin sind je 40-50 gelbliche Eier. Die Kokons werden an einer nicht einsehbaren Stelle befestigt. Danach stirbt das Weibchen. Die Jungspinnen schlüpfen im April/Mai des nächsten Jahres. Oft sieht man das Knäuel, welches die Jungspinnen im Gemeinschaftsnetz der ersten Lebenstage bilden, in der Vegetation hängen. Die Jungtiere überwintern erneut und werden erst im darauffolgenden Jahr geschlechtsreif.
Die Kreuzspinne erreicht ein Alter von etwa 2 bis 3 Jahren.