Tiere und Pflanzen des Jahres 2011
Verfasst: 29. Aug 2011, 14:11
Beitrag von Jürgen verfasst!
Die Labyrinthspinne (Agelena labyrinthica)
Die hübsch gezeichnete Art gehört zur Familie der Trichterspinnen und ist damit eng verwandt mit Spinnen, die viele von uns nur mit einem leichten Schaudern betrachten können, nämlich den großen Hauswinkelspinnen.
Gemeinsam mit diesen dunklen Gesellen, hat die Labyrinthspinne das weit ausladende Trichternetz, das sie zwischen der Vegetation als umfangreiches Raumnetz errichtet. Ins Zentrum dieses Fanggebildes führt eine Art Trichter, der sich zu einer langen Röhre verengt und in dessen Verlauf die Spinne auf Beute lauert. Je hungriger die Spinne ist, umso weiter vorne im Trichter sitzt sie.
Die weitauslaufenden Netzfäden stellen eine Art Signalsystem dar: Berührt ein Beutetier einen Gespinnstfaden, so wird Agelena alarmiert, stürzt heraus und schleppt die überwältigte Beute tief hinein in ihr Labyrinth.
Meist findet man das Netz in Bodennähe, selten legt sie es auch zwischen Sträuchern und Bäumen bis zu einem Meter Höhe an.
Labyrinthica zeigt ein schönes Fischgrätenmuster auf dem Hinterleib, ähnlich wie die sehr ähnliche, aber kleinere Schwesterart A. gracilens. Im Gegensatz zu Labyrinthica, die einen gelbbraunen Vorderkörper zeigt, hat gracilens hier eine rötliche Färbung.
Bild von Thorsten
Die Labyrinthspinne (Agelena labyrinthica)
Die hübsch gezeichnete Art gehört zur Familie der Trichterspinnen und ist damit eng verwandt mit Spinnen, die viele von uns nur mit einem leichten Schaudern betrachten können, nämlich den großen Hauswinkelspinnen.
Gemeinsam mit diesen dunklen Gesellen, hat die Labyrinthspinne das weit ausladende Trichternetz, das sie zwischen der Vegetation als umfangreiches Raumnetz errichtet. Ins Zentrum dieses Fanggebildes führt eine Art Trichter, der sich zu einer langen Röhre verengt und in dessen Verlauf die Spinne auf Beute lauert. Je hungriger die Spinne ist, umso weiter vorne im Trichter sitzt sie.
Die weitauslaufenden Netzfäden stellen eine Art Signalsystem dar: Berührt ein Beutetier einen Gespinnstfaden, so wird Agelena alarmiert, stürzt heraus und schleppt die überwältigte Beute tief hinein in ihr Labyrinth.
Meist findet man das Netz in Bodennähe, selten legt sie es auch zwischen Sträuchern und Bäumen bis zu einem Meter Höhe an.
Labyrinthica zeigt ein schönes Fischgrätenmuster auf dem Hinterleib, ähnlich wie die sehr ähnliche, aber kleinere Schwesterart A. gracilens. Im Gegensatz zu Labyrinthica, die einen gelbbraunen Vorderkörper zeigt, hat gracilens hier eine rötliche Färbung.
Bild von Thorsten