Tiere und Pflanzen des Jahres 2012
Verfasst: 16. Feb 2012, 11:16
Beitrag von Jürgen verfasst!
Die Höhlenkreuzspinne (Meta menardi)
Mit Meta menardi, der Höhlenkreuzspinne wurde eine unserer größten, gruselichsten und beeindruckensten Webspinne zur Spinne des Jahres 2012 gewählt.
Allein der Lebensraum, - man findet sie am ehesten in Höhlen, feuchten und dunklen Kellern oder Schächten,- mag bei so manchem eine Gänsehaut verursachen.
Stellt man sich dann dazu noch die langbeinige und mit einer Körperlänge bis zu 17mm sehr große Spinne vor, so dürfte das wohl nicht nur bei Arachnophobikern ein vehementes Unbehagen auslösen.
Dabei ist die Höhlenkreuzspinne eine sehr interessante und bei näherer Betrachtung auch eine sehr schöne Spinne unserer Arachnofauna.
Ausgewachsene Tiere findet man das ganze Jahr über. Dabei legt sie im Sommer ihre relativ kleinen Radnetze vorwiegend im Eingangsbereich der Höhlen an, im Winter zieht sie sich tiefer in die Höhlen zurück.
Nach der Paarung im Frühsommer stellt das größere Weibchen einen auffallend großen, weiß gefärbten und ballonförmigen Eikokon her und hängt ihn an die Höhlendecke. Die Spiderlinge schlüpfen dann etwa im Herbst.
Die in den Höhlen meist spärliche Nahrung (Mücken, Tausendfüßler, Höhlenschrecken) sorgt für eine lange (mindestens zweijährige) Entwicklungszeit.
Die unverwechselbare Art wurde früher zu der Familie der Herbstspinnen (Metidae) gerechnet. Neuerdings wird die ganze Familie, also auch die bei uns im Forum so oft gezeigte Herbstspinne Metellina segmentata, zu den Tetragnathiden, also den Streckerspinnen gezählt.
Bilder von Jürgen
Die Höhlenkreuzspinne (Meta menardi)
Mit Meta menardi, der Höhlenkreuzspinne wurde eine unserer größten, gruselichsten und beeindruckensten Webspinne zur Spinne des Jahres 2012 gewählt.
Allein der Lebensraum, - man findet sie am ehesten in Höhlen, feuchten und dunklen Kellern oder Schächten,- mag bei so manchem eine Gänsehaut verursachen.
Stellt man sich dann dazu noch die langbeinige und mit einer Körperlänge bis zu 17mm sehr große Spinne vor, so dürfte das wohl nicht nur bei Arachnophobikern ein vehementes Unbehagen auslösen.
Dabei ist die Höhlenkreuzspinne eine sehr interessante und bei näherer Betrachtung auch eine sehr schöne Spinne unserer Arachnofauna.
Ausgewachsene Tiere findet man das ganze Jahr über. Dabei legt sie im Sommer ihre relativ kleinen Radnetze vorwiegend im Eingangsbereich der Höhlen an, im Winter zieht sie sich tiefer in die Höhlen zurück.
Nach der Paarung im Frühsommer stellt das größere Weibchen einen auffallend großen, weiß gefärbten und ballonförmigen Eikokon her und hängt ihn an die Höhlendecke. Die Spiderlinge schlüpfen dann etwa im Herbst.
Die in den Höhlen meist spärliche Nahrung (Mücken, Tausendfüßler, Höhlenschrecken) sorgt für eine lange (mindestens zweijährige) Entwicklungszeit.
Die unverwechselbare Art wurde früher zu der Familie der Herbstspinnen (Metidae) gerechnet. Neuerdings wird die ganze Familie, also auch die bei uns im Forum so oft gezeigte Herbstspinne Metellina segmentata, zu den Tetragnathiden, also den Streckerspinnen gezählt.
Bilder von Jürgen