Traunsteinera globosa - Kugelorchis
Verfasst: 13. Jul 2012, 23:25
Die Kugelorchis ist ein ungewöhnliche Orchidee, die mancher unbewusst vielleicht schon gesehen hat, aufgrund ihrer Wuchsform jedoch für eine Lauchart gehalten hat!
Di KO ist eine Bergart, die strikt an Kalk gebunden ist und in den Alpen auf artenreichen Bergwiesen vorkommt. Die deutschen Vorkommen auf der Schwäbischen Alb und im Erzgebirge sind inzwischen großteils erloschen.
Interessant ist die Beobachtung von Kretzschmar ("Die Orchideen Deutschlands und angrenzender Länder"), dass sie ihre Wuchshöhe an die Vegetaionshöhe der jeweiligen Begleitflora anpasst. Ich konnte dies heuer anhand eigener Beobachtungen bestätigen. Mir kommt aber vor, dass das zumindest im von mir beobachteten Fall hautsächlich mit dem jeweiligen Nährstoffangebot bzw der Bodensäure zu tun hat, die ja auch das jeweilige Artenspektrum bestimmen. Saure, nährstoffarme Böden zeigen ja immer überwiegend kleinwüchsige Vegetationsformen. Die wenigen Traunsteineras, die sich dorthin "verirren" bleiben dann eben aus den gleichen Gründen wie die Begleitlora auch kleiner (vielleicht denke ich da aber auch zu naiv?).
Hier jedenfalls die unscheinbare Schöne in zunehmender Annäherung, damit auch alle glauben, dass ich keinen Schnittlauch fotografiert habe! (Bilder 1-3)
Bild 4 zeigt einen Abschnitt aus dem Habitat, und zwar den beschriebenen nährstoffarmen Riedbereich, auf dem reiche Bestände von Dactylorhiza traunsteineri zu sehen sind, der anderen nach dem Tiroler Apotheker und passionierten Botaniker Traunsteiner benannten Orchidee.
Di KO ist eine Bergart, die strikt an Kalk gebunden ist und in den Alpen auf artenreichen Bergwiesen vorkommt. Die deutschen Vorkommen auf der Schwäbischen Alb und im Erzgebirge sind inzwischen großteils erloschen.
Interessant ist die Beobachtung von Kretzschmar ("Die Orchideen Deutschlands und angrenzender Länder"), dass sie ihre Wuchshöhe an die Vegetaionshöhe der jeweiligen Begleitflora anpasst. Ich konnte dies heuer anhand eigener Beobachtungen bestätigen. Mir kommt aber vor, dass das zumindest im von mir beobachteten Fall hautsächlich mit dem jeweiligen Nährstoffangebot bzw der Bodensäure zu tun hat, die ja auch das jeweilige Artenspektrum bestimmen. Saure, nährstoffarme Böden zeigen ja immer überwiegend kleinwüchsige Vegetationsformen. Die wenigen Traunsteineras, die sich dorthin "verirren" bleiben dann eben aus den gleichen Gründen wie die Begleitlora auch kleiner (vielleicht denke ich da aber auch zu naiv?).
Hier jedenfalls die unscheinbare Schöne in zunehmender Annäherung, damit auch alle glauben, dass ich keinen Schnittlauch fotografiert habe! (Bilder 1-3)
Bild 4 zeigt einen Abschnitt aus dem Habitat, und zwar den beschriebenen nährstoffarmen Riedbereich, auf dem reiche Bestände von Dactylorhiza traunsteineri zu sehen sind, der anderen nach dem Tiroler Apotheker und passionierten Botaniker Traunsteiner benannten Orchidee.