zur Märzfliege
Verfasst: 1. Mai 2013, 19:24
Hallo liebes Forum!
Ich war heut Morgen unterwegs und sah im Auwald sehr viele Märzfliegen.
Auf einer Lichtung waren es so viele, die durch die Luft schwirrten,
dass man es sogar leise summen hörte!
Hier bisschen was wissenswertes:
Die Märzfliege (Bibio marci) hat viele Namen z.B.: Märzhaarmücke, Markusfliege, Markushaarmücke.
Das liegt daran, dass sie um die Zeit des Markustages (25. April) sehr oft ausschwärmen.
Sie gehören zu den Mücken (Nematocera), ähneln aber eher Fliegen. (Bloß gut, dass die
nicht stechen!!) Männchen haben einen größeren Kopf, sind aber meist kleiner als die
Weibchen, deren Flügel wiederum dunkler sind als die der Männchen. (siehe Foto )
Die Männchen lassen sich im Flug ganz schön hängen, zumindest die Beine, weil das
Mücken so machen! Sie ernähren sich als Erwachsene von Pflanzensäften und Nektar
und tragen so zur Bestäubung bei. Als Larven kommen sie da noch nicht ran und müssen
mit verrottenden Pflanzenteilen Vorlieb nehmen, was sie aber ziemlich nützlich macht.
Die Fortpflanzung beginnt mit der Partnerwahl, was die Märzfliegen am liebsten tanzend
vollziehen (ähnlich wie beim Mensch). Da sie Flügel haben, findet das Ganze in der Luft
statt und auch die Paarung beginnt dort. Da dies bekanntermaßen mit Anstrengung verbunden
ist, begibt man sich dann wieder nach unten und erledigt den Rest am Boden oder auf
Zweigen, Bättern usw. Das Weibchen legt etwa 100 Eier in lockeren Boden, danach sterben
die Märzfliegen. Nach etwa 35 bis 40 Tagen schlüpfen die neuen Larven und leben fortan
im Boden oder unter Blättern sehr gesellig. Nach der Überwinterung starten sie dann als
beflügelte Märzfliege in großer Zahl in die Luft zur Partnersuche. Um dem Namen Markusfliege
ebenfalls gerecht zu werden, versuchen sie, den Start auf den 25. April zu legen, vertun sich
aber sehr oft!
hier ein männliches Exemplar:
Ich war heut Morgen unterwegs und sah im Auwald sehr viele Märzfliegen.
Auf einer Lichtung waren es so viele, die durch die Luft schwirrten,
dass man es sogar leise summen hörte!
Hier bisschen was wissenswertes:
Die Märzfliege (Bibio marci) hat viele Namen z.B.: Märzhaarmücke, Markusfliege, Markushaarmücke.
Das liegt daran, dass sie um die Zeit des Markustages (25. April) sehr oft ausschwärmen.
Sie gehören zu den Mücken (Nematocera), ähneln aber eher Fliegen. (Bloß gut, dass die
nicht stechen!!) Männchen haben einen größeren Kopf, sind aber meist kleiner als die
Weibchen, deren Flügel wiederum dunkler sind als die der Männchen. (siehe Foto )
Die Männchen lassen sich im Flug ganz schön hängen, zumindest die Beine, weil das
Mücken so machen! Sie ernähren sich als Erwachsene von Pflanzensäften und Nektar
und tragen so zur Bestäubung bei. Als Larven kommen sie da noch nicht ran und müssen
mit verrottenden Pflanzenteilen Vorlieb nehmen, was sie aber ziemlich nützlich macht.
Die Fortpflanzung beginnt mit der Partnerwahl, was die Märzfliegen am liebsten tanzend
vollziehen (ähnlich wie beim Mensch). Da sie Flügel haben, findet das Ganze in der Luft
statt und auch die Paarung beginnt dort. Da dies bekanntermaßen mit Anstrengung verbunden
ist, begibt man sich dann wieder nach unten und erledigt den Rest am Boden oder auf
Zweigen, Bättern usw. Das Weibchen legt etwa 100 Eier in lockeren Boden, danach sterben
die Märzfliegen. Nach etwa 35 bis 40 Tagen schlüpfen die neuen Larven und leben fortan
im Boden oder unter Blättern sehr gesellig. Nach der Überwinterung starten sie dann als
beflügelte Märzfliege in großer Zahl in die Luft zur Partnersuche. Um dem Namen Markusfliege
ebenfalls gerecht zu werden, versuchen sie, den Start auf den 25. April zu legen, vertun sich
aber sehr oft!
hier ein männliches Exemplar: