Reptil des Jahres 2013
Verfasst: 23. Mai 2013, 08:45
Die Schlingnatter (Glattnatter) Coronella austriaca
Merkmale:
schlanke Schlange mit nur undeutlich abgesetztem Kopf
Grundfarbe: grau bis braun (kupferfarben)
Seitlich über den Kopf läuft (bei den Nasenlöchern beginnend) ein dunkler Streifen über das Auge nach hinten.
Dunkler Fleck auf dem Kopf ( herz- od. Hufeisenförmig)
Auf dem Rücken liegen zwei Reihen dunkler Flecke (die üblicherweise nicht miteinander verbunden sind wie bei der Kreuzotter).
In Mitteleuropa ist die Schlingnatter (der Name bezieht sich auf die Eigenart dieser Schlange, Beute blitzschnell zu umschlingen) neben der Ringelnatter die häufigste Schlange.
In alpinen Lagen kommt die Glattnatter nicht vor.
Lebensraum:
Wichtig für die Glattnatter sind ausreichend Versteckmöglichkeiten u. geschützte Stellen zum Sonnen. Kleinflächig strukturierte Biotope sind ideal.
Hecken, Waldränder oder Feldgehölze sind typische Glattnatterbiotope.
Nicht selten findet man die Schlange auch im Siedlungsbereich.
Schon mehrmals wurde ich gebeten, Schlangen von einer Thujenhecke oder vom Randbereich des Tennisplatzes zu entfernen. Jedes Mal handelte es sich um Glattnattern, die ihrem manchmal verwendeten Namen "Zornnatter" alle Ehre machten und mich bei der ersten Gelegenheit bissen.
Der Biss ist aber nicht schmerzhaft u. die Zähne durchdringen kaum die Haut.
Lebensweise:
Die Glattnatter lebt sehr versteckt (verlässt sich auch auf ihre gute Tarnung) und flieht bei Störung meist unbemerkt.
Die Jungtiere sind Nahrungsspezialisten und erbeuten fast ausschließlich junge Blindschleichen, andere kleine Eidechsen oder Jungschlangen. Das Nahrungsspektrum der erwachsenen Tiere umfasst auch Kleinsäuger, Jungvögel oder Insekten.
Glattnattern sind lebengebärend u. bringen ihre Jungen (bis zu 15) im Spätsommer zur Welt.
Die auf dem Foto gezeigte Schlange befindet sich kurz vor der Häutung (trübes Auge)
Merkmale:
schlanke Schlange mit nur undeutlich abgesetztem Kopf
Grundfarbe: grau bis braun (kupferfarben)
Seitlich über den Kopf läuft (bei den Nasenlöchern beginnend) ein dunkler Streifen über das Auge nach hinten.
Dunkler Fleck auf dem Kopf ( herz- od. Hufeisenförmig)
Auf dem Rücken liegen zwei Reihen dunkler Flecke (die üblicherweise nicht miteinander verbunden sind wie bei der Kreuzotter).
In Mitteleuropa ist die Schlingnatter (der Name bezieht sich auf die Eigenart dieser Schlange, Beute blitzschnell zu umschlingen) neben der Ringelnatter die häufigste Schlange.
In alpinen Lagen kommt die Glattnatter nicht vor.
Lebensraum:
Wichtig für die Glattnatter sind ausreichend Versteckmöglichkeiten u. geschützte Stellen zum Sonnen. Kleinflächig strukturierte Biotope sind ideal.
Hecken, Waldränder oder Feldgehölze sind typische Glattnatterbiotope.
Nicht selten findet man die Schlange auch im Siedlungsbereich.
Schon mehrmals wurde ich gebeten, Schlangen von einer Thujenhecke oder vom Randbereich des Tennisplatzes zu entfernen. Jedes Mal handelte es sich um Glattnattern, die ihrem manchmal verwendeten Namen "Zornnatter" alle Ehre machten und mich bei der ersten Gelegenheit bissen.
Der Biss ist aber nicht schmerzhaft u. die Zähne durchdringen kaum die Haut.
Lebensweise:
Die Glattnatter lebt sehr versteckt (verlässt sich auch auf ihre gute Tarnung) und flieht bei Störung meist unbemerkt.
Die Jungtiere sind Nahrungsspezialisten und erbeuten fast ausschließlich junge Blindschleichen, andere kleine Eidechsen oder Jungschlangen. Das Nahrungsspektrum der erwachsenen Tiere umfasst auch Kleinsäuger, Jungvögel oder Insekten.
Glattnattern sind lebengebärend u. bringen ihre Jungen (bis zu 15) im Spätsommer zur Welt.
Die auf dem Foto gezeigte Schlange befindet sich kurz vor der Häutung (trübes Auge)