Freihand Fotografieren - Makrofotografie

Hier werden bebilderte Workflows gezeigt aus dem Bereich der Makrofotografie, dem Bereich der Bildbearbeitung aber auch aus den anderen Themenbereiches des makro-forums.
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nurWolfgang
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Beitragvon nurWolfgang » 8. Jun 2012, 14:29

Hallo Christoph

Das mit den Serien Aufnahmen ist mit das A und O in diesem Fall stimmt viel hilft viel, das aussortieren ist meist leicht da viele Aufnahmen sehr leicht als Ausschuss kenntlich sind, aber wenn du mehr erfahrung hast kannst du auch mal einige Gleichwertige Bilder in Rheie haben.
So Kristall scharf wie mit Stativ und Spiegel vorauslösung wird es allerdings nur selten.

Gruß

Wolfgang
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Beitragvon olyholli » 30. Jul 2012, 07:56

Hallo Wolfgang,
habe mir gerade Deinen Beitrag zur Freihandfotografie durchgelesen und bin sehr angetan davon. Hatte mich die letzte Zeit wirklich auf Stativ eingeschossen und mich so manches Mal geärgert, dass einem doch so einige Objekte der Begierde durch die Lappen gingen, weil sie halt nicht so lange warten wollten. Nun werde ich wohl doch mal wieder anfangen, sie Freihand zu versuchen. Deine Ergebnisse sind jedenfalls erstklassig, Danke, für diesen tollen Beitrag.

Viele Grüße, Holger
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Beitragvon Corela » 11. Sep 2012, 08:01

Hallo,

in der neuen c't Fotografie 04/2012 gibt es einen ausführlichen Beitrag über Freihandfotos
lG
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- hinfallen - aufstehen - Krönchen richten - weitergehen -
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Beitragvon tsotsi » 2. Okt 2012, 23:34

Das mit dem Aufscheuchen ist gut,

ich kauf mir nen Hund... ;)
Gruß

Thorsten
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Beitragvon Gabriele » 24. Apr 2014, 19:35

Hallo Wolfgang,

wie schön das ich den Beitrag jetzt auch gefunden habe :DD

Ich fotografiere seit diesem Jahr (wieder) ohne Stativ. Vor allem
wegen der viel besseren Bewegungsfreiheit. Mit Stativ hatte ich
nicht nur mehr zu schleppen, es hat auch länger gedauert bis
ich alles richtig stehen hatte. Jetzt kann ich einfach die Kamera
hinhalten, Bildausschnitt anpassen und abdrücken. Das ist toll.
Serienaufnahmen mache ich auch meisten. Vor allem bei schnellen
Insekten. Da ist eigentlich fast immer mindestens ein scharfes
Bild dabei. Nur die Auslese hinterher dauert etwas länger ;)

LG Gabriele
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Beitragvon nurWolfgang » 13. Nov 2014, 21:47

Hallo Ralf

mach doch mal ein Foto von deinem Schnur Stativ und stelle es ein

Gruß

Wolfgang
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Beitragvon Harald Esberger » 13. Nov 2014, 21:51

Hi Ralf


Foto-AG hat geschrieben:Super Beiträge, gefallen mir Alle !
Normalerweise fotografiere ich auch immer Freihand mit dem Sigma 70-300 DL Macro Super wenn es auf größere Insekten wie Libellen oder Schmetterlinge usw. geht.

Bei Makro (35mm in Retro) nutze ich meist mein Schnur-Stativ ;)

Das ist ein 4mm starkes, leicht dehnbares Polyxxxx-Seil ausm Baumarkt. An einem Ende habe ich einen mit Blei leicht beschwerten Tennisball, am anderen Ende einen kleinen Karabiner den ich an der Stativplatte (Schnellwechselplatte) einhänge. Das Seil ist 2,50m lang.

Wenn ich das "Stativ" brauche lege ich den Tennisball ca. 1m links neben mir ab und stelle mein Fuß oder Knie drauf und gebe etwas Druck. Die Kamera in gewünschter Höhe bringen und den Druck mit dem Fuß oder Knie erhöhen so dass das Seil nicht mehr durchrutscht und die Kamera leicht unter Gegendruck halten.
Die Kamera kann so nicht mehr weiter nach oben ausbrechen. Mit dieser Methode habe ich zumindest ein verziehen nach Oben hin komplett blockiert.
Das verziehen nach Links/Rechts ist ebenfalls gefühlt deutlich schwerer.

Es gehört etwas übung dazu, aber es ist Simpel und Hilft ungemein, versucht es mal.

Lg
Ralf




Das hört sich interessant an, ein Bild davon würde mich auch interessieren.





VG Harald
Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Erfahrung der bitterste.

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Beitragvon Elvis3000 » 5. Dez 2014, 21:37

Hi Ralf,

du stabilisierst die Kamera durch zug nach oben?! Ja wie genial ist das denn? Muß ich gleich morgen ausprobieren.....

Ciao Udo
Wilsch
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Beitragvon Wilsch » 6. Feb 2016, 16:17

Hallo Wolfgang,

da hast Du tatsächlich ein Glaubensbekenntnis abgegeben. Bisher habe ich fast nur Freihansaufnahmen im Forum gezeigt.
Das hat sich einfach ergeben und die Schärfe, die ich dabei erziele, lässt sich auf jeden Fall sehen. Allerdings nicht
immer. Ich fotografiere fast immer am Tage und gehe nur von der Situation aus( ist das Tier unruhig, ist die
Belichtungszeit zu lang, wie wirkt der derzeitige Eindruck der Szene). Durch das Forum habe ich seit knapp 1 Jahr viel
gelernt. So werde ich in Zukunft oft am frühen Morgen oder abends fotografieren gehen. Und wie ich das einschätze werden
die Aufnahmen vom Stativ dabei zunehmen. Und das ist meines erachtens nach ratsam, da ich auch grundsätzlich ohne Blitz
arbeite. Bei mir ist das fotografieren aus freier Hand eher eine situationsbedingte Angelegnheit.

Tschüss Wilfried
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Beitragvon nurWolfgang » 13. Feb 2016, 20:13

Hallo Wilfried,

ich habe kein Glaubensbekenntnis abgegeben, sondern nur meine Art Bilder zu
machen beschrieben und versucht meine Erfahrungen weiter zu vermitteln.
Jeder sollte seine eigene Wahl treffen wie er fotografiert und dazu möglichst
umfassende Informationen und Hinweise zur Verfügung haben.

Gruß

Wolfgang
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