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der-addi
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Beitragvon der-addi » Di Mär 23, 2010 20:16

Sehr interessant. Die Mine des Kullis kriege ich mit der Fuji S100FS und dem Raynox MSN 202 auch so hin, kein großes Problem.
Aber hosentaschentauglich soll es sein ... ich habe hier noch eine defekte Panasonic FZ5 und meine neue Fuji F70EXR, die der F30 schon nahekommt, aber 10x Zoom hat , 270 mm KB... mal schauen, was sich mit den beiden anstellen lässt, ich finde das Experiment witzig!
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Beitragvon mt@aukzion.com » Di Mär 23, 2010 20:39

der-addi

Poste doch mal eben wie viel mm Bildbreite, minimum Wert, die minimal in Makro F70 kann.
Die FZ50 und die Fuji F30 kommen nicht unter 50mm, letztere hat nur 108mm mit 3x Zoom.

Und dann mal wie weit runter es nun mit dem Raynox Teil geht.
Kann man auf die schnelle mit nem Lineal probieren, frei Hand.
Dauert keine Minute.

Grüße

Mike
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Beitragvon der-addi » Di Mär 23, 2010 21:25

Bei 27 mm KB kann die F70EXR noch ca 5 cm minimal noch fokussieren, bei Teleende 270 mm KB sind es gut 90 cm. Mit dem MSN 202 habe ich sie kurz probiert, bei max. Tele schafft sie 25 mm Objektabstand, die Vergrößerung ist gewaltig. Aber frei hand kriege ich nichts gescheites hin, da das Raynox gut 4x größer ist als die Frontlinse der Fuji.
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Beitragvon Lothman » Di Mär 23, 2010 21:43

Goldauge hat geschrieben:das mit dem Dia-Projektor-Objektiv ist ja genial..... wieder mal was gelernt... :)
Dein hier gezeigtes Foto, Thorsten, finde ich durchaus für den "Hausgebrauch" - bzw, als Doku und Erinnerung gelungen!

haben denn diese Projektor-Objektive alle den gleichen Durchmesser? und wieviel Dioptrie hat das dann in etwa??
und was kann man denn sonst noch nehmen??? bin noch nie auf die Idee gekommen, vor eine Kompakte auch was in Retro-Stellung davor zu schrauben...

Bin neugierig, ob es in der Großfamilie noch so ein Teil gibt.... ich selbst hatte nie einen Projektor... aber noch so manche andere Rarität----- muß mal meine Schränke durchstöbern :wink:


Aaaaahhhhh Erinnerungen, ich glaube ich war einer der ersten, der ein Diaprojektorobjektiv genommen hat, damals an meiner Fuji S602. Ich habe das hier mal in einem PDF zusammengestellt, viel Spass beim Basteln.
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nurWolfgang
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Beitragvon nurWolfgang » Di Mär 23, 2010 22:01

Hallo,

ich finde das auch sehr interessant, bei gutem Licht schaffen die kleinen so viel wie die großen Kameras.
Die echte kürzere Brennweite sorgt für eine viel größere TS bei den kompakten und kann dafür stärker abblenden, freistellen ist schon schwieriger, da braucht man Vorsatzlinsen, aber irgendwo muss man Abstriche machen.
Ich fahre daher eine Doppelstrategie ich habe DSRL wenn ich zu Fuß unterwegs bin und habe einen kleinen Rucksack, wenn ich vereise dann habe ich oft nur die Kompakte in der Tasche, ev. mit einigen Linsen, und sowieso fast immer eine Kompakte für alle Fälle. Die können aber ruhig auch etwas kosten.
Ein Stativ habe ich zwar brauche es aber fast nie, das Stammt noch aus meinen Analogzeiten.
Ich Stimme zu man kann auch für wenig Geld gute Fotos machen, aber es gibt für jedes System Grenzen.
z.B. echte WW Makros gehen derzeit nur mit Kompakten, aber der Maßstab leidet dann halt wieder.

Gruß

Wolfgang
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Beitragvon mt@aukzion.com » Mi Mär 24, 2010 00:49

der-addi hat geschrieben:Mit dem MSN 202 ... schafft sie 25 mm Objektabstand, die Vergrößerung ist gewaltig. Aber frei hand kriege ich nichts gescheites hin, da das Raynox gut 4x größer ist als die Frontlinse der Fuji.


Mit dem MSN wie groß, 1cm auf Vollbild oder noch kleiner ?

Ich hab ja auch nen Haltern gebastelt, so ist Kamera und Optik davor wie aus einem Guß.
Frei Hand ist so kein Problem, eine Hand bleibt dabei noch frei um Halme mit Bewohnern fotogen hinzubiegen.




nurWolfgang hat geschrieben:Hallo,

ich finde das auch sehr interessant, bei gutem Licht schaffen die kleinen so viel wie die großen Kameras..


Eigentlich sogar anders herum.
Wenn mit den großen lichttechnisch schon lange nix mehr geht mach ich mit den kleinen noch Bilder.
Ich hab keinen Lichtverlust bis ca. 10:1 an der FZ50 und 3:1 an der kleinen Fuji F30
Hab liveview, helles Display, Autofocus innerhalb des Fangbereiches, brauche keinen Blitz, kein Stativ.
Alles so easy wie immer, nur das ich teils Serienbilder mache.

Hat Vorteile, eines ist dann immer scharf und oft auch noch an der richtigen Stelle.

Mit deinen anderen Angaben stimme ich völlig überein.
Meine DSLR dient nur als Referenz was saubere klare Bilder betrifft.
Meine F30 geht dank meiner Optiken von 23mm bis 324mm + Makro extrem.
Die FZ50 nutze ich überwiegend nur noch für Tele extrem weil ich da selbst Objektive baue.
1200-1600mm, da geht auch wieder nix unter 10.000€ Invest von Canon oder Sigma um da mit zu halten.

Grüße

Mike
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Beitragvon Stuessi » Do Mär 25, 2010 12:08

Die gängigen Diaprojektorobjektive haben etwa 9cm Brennweite.
Die Brechkraft in dioptrien erhält man, indem man den Kehrwert der in m angegebenen Brennweitenzahl bildet.
9cm = 0,09m
Brechkraft = 1/0,09 dioptr. = 11 dioptr. (gerundet)

Gruß,
Stuessi
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Beitragvon Stuessi » Do Mär 25, 2010 12:24

mt@aukzion.com hat geschrieben:Jedenfalls da wo die Raynox Teile aufhören, da fangen die überhaupt erst an.
Optiken mit nur 20, 15, 10, 5, 3mm auf volle Bildbreite ist natürlich sensationell.
Ist also alles stärker wie 1:1 bis 12:1
Über 30:1 hab ich nur einmal, da kann ich keins von ab geben, die anderen schon.

Hallo,

wie kann ich z.B. die Angabe 20mm im einen Maßstab x:1 umrechnen?
Wieso ist das alles stärker als 1:1 bis 12:1?

Gruß,
Stuessi
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Beitragvon mt@aukzion.com » Do Mär 25, 2010 18:58

Stuessi hat geschrieben:
mt@aukzion.com hat geschrieben:Jedenfalls da wo die Raynox Teile aufhören, da fangen die überhaupt erst an.
Optiken mit nur 20, 15, 10, 5, 3mm auf volle Bildbreite ist natürlich sensationell.
Ist also alles stärker wie 1:1 bis 12:1
Über 30:1 hab ich nur einmal, da kann ich keins von ab geben, die anderen schon.

Hallo,

wie kann ich z.B. die Angabe 20mm im einen Maßstab x:1 umrechnen?
Wieso ist das alles stärker als 1:1 bis 12:1?

Gruß,
Stuessi


Wieviel zu 1 geht ganz einfach.

Als Referenz dient ein Dia oder Negativ, 24x36mm = ein Vollformat Sensor.
Wenn deine Kamera 50mm als kleinstes abbilden kann dann ist das etwa 1:1,4
Die offizielle Definition für Makro ist 1:1 du müsstest dann also 36mm gerade so scharf auf die Kamera bringen.
Schaffst du aber kurze 10mm als Vollbild abzulichten wäre das schon 3,6:1
Mit der FZ50 schaffe ich gut einen mm als Vollbild.
In dem Fall nicht ganz 36:1, es sind ca. 33:1

Ich benutze zum ablesen oft ein Lineal, Zollstock oder ab echtem Makro eine Strichplatte.

90% wird fälschlicher Weise als Makro bezeichnet, es sind aber lediglich Nahaufnahmen.
Dazu genügen ordentliche Nahlinsen und das gibt es perfekt bis ca. 7/8 Dioptrien.
Z.B. die 2 beliebten Raynox Nahlinsen, 3-Linser übrigens.

Die 150er für kleinere Schmetterlinge, die 250er kann auch schon jenseits von 1:1 kommen.
Also echtes Makro, was Kameraseitig Brennweiten/Zoom abhängig ist.

Ich hoffe es hilft dem einen oder anderen.

Grüße

Mike
Dateianhänge
Kamera: FZ50
Objektiv: bei 350mm
Belichtungszeit: 1/250
Blende: 5.6
ISO: 100
Beleuchtung: Nachmittags im Mai
Bildausschnitt ca.: Vollbild
Stativ: nein frei Hand
---------
Aufnahmedatum:
Region/Ort:
Lebensraum:
Artenname: Storchenschnabel 20mm Durchmesser
kNB
sonstiges: geschätzt 2,4:1
B3 P1110060 kl.jpg (151.8 KiB) 2248 mal betrachtet
B3 P1110060 kl.jpg
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Beitragvon Stuessi » Do Mär 25, 2010 20:01

mt@aukzion.com hat geschrieben:Wieviel zu 1 geht ganz einfach.

Als Referenz dient ein Dia oder Negativ, 24x36mm = ein Vollformat Sensor.
Wenn deine Kamera 50mm als kleinstes abbilden kann dann ist das etwa 1:1,4
Die offizielle Definition für Makro ist 1:1 du müsstest dann also 36mm gerade so scharf auf die Kamera bringen.
Schaffst du aber kurze 10mm als Vollbild abzulichten wäre das schon 3,6:1
Mit der FZ50 schaffe ich gut einen mm als Vollbild.
In dem Fall nicht ganz 36:1, es sind ca. 33:1


Hallo Mike,

die FZ50 ist keine Kleinbildkamera. Sie hat einen 1/1,8" Sensor mit einer Größe von 7,2mm x 5,4mm. Eine 1:1 Abbildung bedeutet 7,2mm werden voll abgebildet. Wird 1mm voll abgebildet, dann beträgt das Abbildungsverhältnis 7,2:1.

Gruß,
Stuessi

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