Verfasst: 28. Apr 2013, 22:57
Hallo Fabian
Herzlich willkommen im Forum.
Deine Beobachtung berücksichtigt leider nur den Bildausschnitt,
aber nicht die Auflösung und die allgemeine Bildqualität.
Technisch gesehen verwendet man unterschiedliche Methoden um die Bildqualität zu messen.
Eine einfache Methode, ist das Messen von abwechselnd schwarzen und weissen Linien.
Man gibt dies oft als LP/BH an, das sind Linienpaare pro Bildhöhe,
wobei ein Linienpaar aus einer weissen und einer schwarzen Linie besteht.
Viele Kameras können diesen extrem hohen Kontrastunterschied von Schwarz und Weiss relativ gut auflösen.
So zeichnet die Panasonic Lumix auf ihre Bildhöhe etwa 1105 LP/BH ab.
Die Nikon D300s schafft etwas mehr, 1271 LP/BH.
Diese Disziplin ist aber die einfachste und viele Kameras sind darauf getrimmt diese bestens zu lösen.
Unsere Bilder sind aber keine Strichzeichnungen.
Vergleicht man das Auflösungsvermögen von feinen Helligkeitsunterschieden, dann wird sichtbar,
dass eine Vollformat Kamera in Bereichen, wo die Lumix FZ50 eine gleichmässige Farbfläche anzeigt, noch gut erkennbare Details zeichnet.
So ist auch die Differenzierung zwischen feinen Farbunterschieden bei der FZ50 geringer wie bei der D300s.
Je kleiner die Pixel auf dem Chip sind, umso kleiner ist der Signalunterschied zwischen Rauschen und der Lichtinformation.
Da kleine Pixel weniger Licht einfangen, muss das Signal stärker verstärkt werden und somit wird auch das Rauschen verstärkt und somit eher sichtbar.
Dies sind nur einige Beispiele.
Eine Optik hat ebenfalls eine gewisse Auflösung. Das heisst, sie kann in ihrem Durchmesser nur eine gewisse Anzahl Linienpaare abbilden.
Verwendet man von der Optik nur den halben Durchmesser, dann erfasst man nur die Hälfte dieser Linien.
Mit deiner vorgeschlagenen Lösung hast du also mindestens zwei Faktoren, die für eine Verschlechterung der Bildqualität sorgen.
Vereinfacht gesagt:
Je grösser der Chip und je mehr man vom optimalen Bildkreis der Optik nützt, umso besser wird die Bildqualität.
In der Mikroskopie verwenden auch die sehr guten Hersteller kleine Fotochip,
doch da ist es so, dass die besten Mikroskopobjektive bei weitem nicht so viele Linienpaare abbilden können wie ein Fotoobjektiv.
Diese kleinen Fotochip sind extrem hochwertig und deshalb extrem teuer, damit das Rauschen geringer ist, werden diese kleinen Fotochips oft gekühlt.
Hier im Forum suchen wir einen bezahlbaren Weg.
Mein Weg begann mit einer Nikon D300, dann wechselte ich zur D7000 mit einer etwas besseren Bildqualität
und nun fotografiere ich mit einer Vollformat Nikon D600 und sehe eine klare Verbesserung.
Gut Licht
Kurt
Herzlich willkommen im Forum.
Deine Beobachtung berücksichtigt leider nur den Bildausschnitt,
aber nicht die Auflösung und die allgemeine Bildqualität.
Technisch gesehen verwendet man unterschiedliche Methoden um die Bildqualität zu messen.
Eine einfache Methode, ist das Messen von abwechselnd schwarzen und weissen Linien.
Man gibt dies oft als LP/BH an, das sind Linienpaare pro Bildhöhe,
wobei ein Linienpaar aus einer weissen und einer schwarzen Linie besteht.
Viele Kameras können diesen extrem hohen Kontrastunterschied von Schwarz und Weiss relativ gut auflösen.
So zeichnet die Panasonic Lumix auf ihre Bildhöhe etwa 1105 LP/BH ab.
Die Nikon D300s schafft etwas mehr, 1271 LP/BH.
Diese Disziplin ist aber die einfachste und viele Kameras sind darauf getrimmt diese bestens zu lösen.
Unsere Bilder sind aber keine Strichzeichnungen.
Vergleicht man das Auflösungsvermögen von feinen Helligkeitsunterschieden, dann wird sichtbar,
dass eine Vollformat Kamera in Bereichen, wo die Lumix FZ50 eine gleichmässige Farbfläche anzeigt, noch gut erkennbare Details zeichnet.
So ist auch die Differenzierung zwischen feinen Farbunterschieden bei der FZ50 geringer wie bei der D300s.
Je kleiner die Pixel auf dem Chip sind, umso kleiner ist der Signalunterschied zwischen Rauschen und der Lichtinformation.
Da kleine Pixel weniger Licht einfangen, muss das Signal stärker verstärkt werden und somit wird auch das Rauschen verstärkt und somit eher sichtbar.
Dies sind nur einige Beispiele.
Eine Optik hat ebenfalls eine gewisse Auflösung. Das heisst, sie kann in ihrem Durchmesser nur eine gewisse Anzahl Linienpaare abbilden.
Verwendet man von der Optik nur den halben Durchmesser, dann erfasst man nur die Hälfte dieser Linien.
Mit deiner vorgeschlagenen Lösung hast du also mindestens zwei Faktoren, die für eine Verschlechterung der Bildqualität sorgen.
Vereinfacht gesagt:
Je grösser der Chip und je mehr man vom optimalen Bildkreis der Optik nützt, umso besser wird die Bildqualität.
In der Mikroskopie verwenden auch die sehr guten Hersteller kleine Fotochip,
doch da ist es so, dass die besten Mikroskopobjektive bei weitem nicht so viele Linienpaare abbilden können wie ein Fotoobjektiv.
Diese kleinen Fotochip sind extrem hochwertig und deshalb extrem teuer, damit das Rauschen geringer ist, werden diese kleinen Fotochips oft gekühlt.
Hier im Forum suchen wir einen bezahlbaren Weg.
Mein Weg begann mit einer Nikon D300, dann wechselte ich zur D7000 mit einer etwas besseren Bildqualität
und nun fotografiere ich mit einer Vollformat Nikon D600 und sehe eine klare Verbesserung.
Gut Licht
Kurt