Glücklicher Moment
Verfasst: 28. Aug 2016, 16:27
Vergangene Woche war ich mal wieder in einem mir bekannten Habitat für die Grüne Flussjungfer.
Diese sind Spätaufsteher, denn trotz der hohen Tagestemperaturen kamen die Herrschaften erst
spät aus den Federn bzw. von den Bäumen - so etwa 10 Uhr und später. Da ich aber weiß, dass das
erste, was man meistens zu Gesicht bekommt, die Damen sind, die sich am Vortag nochmal verpaart
haben und nun ohne zudringliche Patrouilleure in Ruhe ihre Eier ablegen wollen, komme ich zu diesem
Set in der Regel bereits um 8.30 Uhr, obwohl ich um die Spätaufsteher-Marotten weiß. Und tatsächlich
hatte ich Glück. Bevor die Herren auf dem Plan waren, kamen 2 Weibchen im Abstand von etwa einer
halben Stunde zur Eiablage.
Die weiblichen Grünen Flussjungfern pressen idR im Sitzen einen Eiballen aus und tippen dann mehrfach
bei mittlerer Fluggeschwindigkeit mit dem Hinterleib auf die Wasseroberfläche, um den Eiballen abzulösen,
der dann an der Wasseroberfläche abgestreift wird und auf den Flussgrund absinkt. Zwischen den
Eiablageflugeinlagen setzen sie sich meist irgendwo am Ufer oder auf Ansitze auf dem Fluss, wie z. B.
Steinen, Booten usw. ab, um den nächsten Eiballen auszupressen. Ich habe schon Berichte von Ruderern
bzw. Paddlern gelesen, auf deren Kajaks oder anderen Booten solch ein Besuch stattgefunden hatte,
Die Bedeutung erfahren viele niemals, andere entdecken es dann zu Hause auf dem Bildschirm, sofern ein
halbwegs scharfes Bild dabei entsteht. Viele deuten das Ganze aber auch als "Großes Geschäft".
Eines der Weibchen jedenfalls setzte sich auf einen Stein auf dem Fluss ab, der aber an dieser Stelle
nur knietief war. Ich hatte ja schon mit genau diesem Startschuss gerechnet (zumindest ging meine
Hoffnung in diese Richtung), und so begann der Wettlauf mit der Zeit. Ich kam gerade noch rechtzeitig
vor dem Wiederabflug in Position und hatte etwa 30 Sekunden, um scharf zu stellen, mich direkt über die
Wasseroberfläche zu bücken und eine kurze Serie zu machen. Und ... wutsch ... war sie auch schon
wieder weg. Trotz Verrenkungen und nicht gerade gut abgestützter Lage gelangen einige der Aufnahmen,
was dann auch gleich große Freude für den ganzen Tag in mir auslöste.
Nachtrag: Ich habe noch die Sicherheitsaufnahme angefügt, die ich aus einigen Metern Abstand schoss,
nur um wenigstens ein Bild zu haben, falls sie doch noch weggeflogen wäre.
Diese sind Spätaufsteher, denn trotz der hohen Tagestemperaturen kamen die Herrschaften erst
spät aus den Federn bzw. von den Bäumen - so etwa 10 Uhr und später. Da ich aber weiß, dass das
erste, was man meistens zu Gesicht bekommt, die Damen sind, die sich am Vortag nochmal verpaart
haben und nun ohne zudringliche Patrouilleure in Ruhe ihre Eier ablegen wollen, komme ich zu diesem
Set in der Regel bereits um 8.30 Uhr, obwohl ich um die Spätaufsteher-Marotten weiß. Und tatsächlich
hatte ich Glück. Bevor die Herren auf dem Plan waren, kamen 2 Weibchen im Abstand von etwa einer
halben Stunde zur Eiablage.
Die weiblichen Grünen Flussjungfern pressen idR im Sitzen einen Eiballen aus und tippen dann mehrfach
bei mittlerer Fluggeschwindigkeit mit dem Hinterleib auf die Wasseroberfläche, um den Eiballen abzulösen,
der dann an der Wasseroberfläche abgestreift wird und auf den Flussgrund absinkt. Zwischen den
Eiablageflugeinlagen setzen sie sich meist irgendwo am Ufer oder auf Ansitze auf dem Fluss, wie z. B.
Steinen, Booten usw. ab, um den nächsten Eiballen auszupressen. Ich habe schon Berichte von Ruderern
bzw. Paddlern gelesen, auf deren Kajaks oder anderen Booten solch ein Besuch stattgefunden hatte,
Die Bedeutung erfahren viele niemals, andere entdecken es dann zu Hause auf dem Bildschirm, sofern ein
halbwegs scharfes Bild dabei entsteht. Viele deuten das Ganze aber auch als "Großes Geschäft".
Eines der Weibchen jedenfalls setzte sich auf einen Stein auf dem Fluss ab, der aber an dieser Stelle
nur knietief war. Ich hatte ja schon mit genau diesem Startschuss gerechnet (zumindest ging meine
Hoffnung in diese Richtung), und so begann der Wettlauf mit der Zeit. Ich kam gerade noch rechtzeitig
vor dem Wiederabflug in Position und hatte etwa 30 Sekunden, um scharf zu stellen, mich direkt über die
Wasseroberfläche zu bücken und eine kurze Serie zu machen. Und ... wutsch ... war sie auch schon
wieder weg. Trotz Verrenkungen und nicht gerade gut abgestützter Lage gelangen einige der Aufnahmen,
was dann auch gleich große Freude für den ganzen Tag in mir auslöste.
Nachtrag: Ich habe noch die Sicherheitsaufnahme angefügt, die ich aus einigen Metern Abstand schoss,
nur um wenigstens ein Bild zu haben, falls sie doch noch weggeflogen wäre.
