Meine Erste im 2019...
Verfasst: 27. Aug 2019, 10:49
und leider schon wieder ein Wunschmotiv mit Flügelschaden. (Vielleicht finde ich meine Wunschkandidaten nur noch wenn sie "behindert" sind
) wie letztens den Schwalbi. Anderseits wären die Bilder bei einem gesunden Tier nicht möglich gewesen. Wie schon so oft habe ich unser kleines Biotop (20 Minuten zu Fuß von zu Hause) besucht... ohne eine einzige Libelle am Schlafplatz zu finden. Dieses mal wollte ich aber noch (animiert von Franks tollen Flugbildern) einen Versuch mit den schnellen Fliegern wagen. Aber oh je... ich hatte mein Tele Objektiv zu Hause vergessen... also nichts mit Flugaufnahmen. Was gibt es schöneres als an einem Sonntagmorgen den Libellen beim Fliegen zu zusehen. Vor allem die frechen Mosaikjungfer Männchen flogen mir direkt um die Nase. Nach einer ganzen Weile... mit irgendwie gemischten Gefühlen... packte ich zusammen und wollte nach Hause... allerdings nicht ohne nochmal den Uferrand zu inspizieren ob nicht doch... und da sah ich sie. Sie wirkte so winzig an den mächtigen Schilfhalmen und sofort machte ich einen Sicherheitsschuss (Habitat). Aber wie dort hin kommen ohne dass sie mich bemerkt? Eine Herausforderung die ich angenommen habe... Fuß vor Fuß gesetzt... immer mit der Angst im Nacken im Schlamm einzusinken oder dass sie ganz einfach das Weite sucht. Sie saß aber so ungünstig und meine wackelige Position half auch nicht weiter. Einziger Vorteil dieser Aktion war... dass ich merkte sie fliegt nicht weg. Auf dem Display vergrößert sah ich dann auch warum. Nun gab es kein Halten mehr... Wäscheklammer aus dem Rucksack geholt... wieder zu ihr balanciert... den Ansitzhalm etwas gedreht und an anderem Halm festgeklammert und aus riesigem Ausschuss Bild Nr. eins realisiert. Nun war ich im Fieber... und wagte den Versuch ihr einen Halm hinzuhalten... und oh Wunder sie nahm ihn an. Ich wollte unbedingt noch ihre stark beschädigten Flügel aufnehmen. Den neuen Ansitzhalm klammerte ich an einer Weide am Ufer fest und versuchte mein Bestes. Bild zwei und drei zeigen die Besten aus ganz vielen Versuchen... denn inzwischen war Wind aufgekommen und der "feine" Halm wiegte die Libelle hin und her. Dann brachte ich die tapfere Kleine zurück wo ich sie fand und setzte sie aber ein wenig versteckter auf einen Busch. Viel Glück kleine Heidi dachte ich und bedankte mich im Stillen bei ihr.
Liebe Grüße Karin
Dass ihr euch trotz Insekten Vorrang noch mit meiner Wicke befasst habt... dafür bedanke ich mich herzlich.
) wie letztens den Schwalbi. Anderseits wären die Bilder bei einem gesunden Tier nicht möglich gewesen. Wie schon so oft habe ich unser kleines Biotop (20 Minuten zu Fuß von zu Hause) besucht... ohne eine einzige Libelle am Schlafplatz zu finden. Dieses mal wollte ich aber noch (animiert von Franks tollen Flugbildern) einen Versuch mit den schnellen Fliegern wagen. Aber oh je... ich hatte mein Tele Objektiv zu Hause vergessen... also nichts mit Flugaufnahmen. Was gibt es schöneres als an einem Sonntagmorgen den Libellen beim Fliegen zu zusehen. Vor allem die frechen Mosaikjungfer Männchen flogen mir direkt um die Nase. Nach einer ganzen Weile... mit irgendwie gemischten Gefühlen... packte ich zusammen und wollte nach Hause... allerdings nicht ohne nochmal den Uferrand zu inspizieren ob nicht doch... und da sah ich sie. Sie wirkte so winzig an den mächtigen Schilfhalmen und sofort machte ich einen Sicherheitsschuss (Habitat). Aber wie dort hin kommen ohne dass sie mich bemerkt? Eine Herausforderung die ich angenommen habe... Fuß vor Fuß gesetzt... immer mit der Angst im Nacken im Schlamm einzusinken oder dass sie ganz einfach das Weite sucht. Sie saß aber so ungünstig und meine wackelige Position half auch nicht weiter. Einziger Vorteil dieser Aktion war... dass ich merkte sie fliegt nicht weg. Auf dem Display vergrößert sah ich dann auch warum. Nun gab es kein Halten mehr... Wäscheklammer aus dem Rucksack geholt... wieder zu ihr balanciert... den Ansitzhalm etwas gedreht und an anderem Halm festgeklammert und aus riesigem Ausschuss Bild Nr. eins realisiert. Nun war ich im Fieber... und wagte den Versuch ihr einen Halm hinzuhalten... und oh Wunder sie nahm ihn an. Ich wollte unbedingt noch ihre stark beschädigten Flügel aufnehmen. Den neuen Ansitzhalm klammerte ich an einer Weide am Ufer fest und versuchte mein Bestes. Bild zwei und drei zeigen die Besten aus ganz vielen Versuchen... denn inzwischen war Wind aufgekommen und der "feine" Halm wiegte die Libelle hin und her. Dann brachte ich die tapfere Kleine zurück wo ich sie fand und setzte sie aber ein wenig versteckter auf einen Busch. Viel Glück kleine Heidi dachte ich und bedankte mich im Stillen bei ihr.
Liebe Grüße Karin
Dass ihr euch trotz Insekten Vorrang noch mit meiner Wicke befasst habt... dafür bedanke ich mich herzlich.


