Pinker Afrikaner im Pastellmeer
Verfasst: 21. Jun 2022, 18:51
Den Violetten Sonnenzeiger wollte ich in Frankreich unbedingt mal wieder sehen, weil ich auch weiß, dass dieser sich dort immer weiter
ausbreitet. Und das Farbenspiel der bereiften Männchen mit den Orange- und Magentatönen ist einfach einmalig.
Aber ich fand bis zu diesem Zeitpunkt im Urlaub trotz Suche nur ein einzelnes Weibchen, welches aber im Vergleich zu den Männchen
sehr unscheinbar ist. Bei einem Urlaubsort-Wechsel vom Meer bei Marseille ins nördlicher liegende Bergland der Provence hat
meine Liebste für die Fahrt als Zwischenhalt ein Naturschutzgebiet aufgespürt, mit dem sie mir etwas Gutes tun wollte und selber gemütlich
in der Natur im Schatten chillen wollte. Ich sagte auf dem Parkplatz im Flachs zu ihr: "Wenn da jetzt ein Männchen des Violetten Sonnen-
zeigers am Fluss sitzt, koche ich heute Abend was ganz besonders Gutes." Man muss dazu sagen, dass sie sich gar nicht mit Libellen
auskennt und ich wirklich nichts Besonderes dort erwartete.
Nach dem Einparken ging ich sofort mit Kamera und Einbeinstativ runter ans Wasser, und was sah ich als Allererstes? Die erste Libelle,
die da saß war tatsächlich dieses hübsche männliche Exemplar des ersehnten afrikanischen Einwanderers. Ich konnte es kaum glauben,
musste aber auch richtig lachen. Und am Abend gab es dann ein dreigängiges Menü für uns, gekocht von mir für meinen absolut erst-
klassigen Scout.
ausbreitet. Und das Farbenspiel der bereiften Männchen mit den Orange- und Magentatönen ist einfach einmalig.
Aber ich fand bis zu diesem Zeitpunkt im Urlaub trotz Suche nur ein einzelnes Weibchen, welches aber im Vergleich zu den Männchen
sehr unscheinbar ist. Bei einem Urlaubsort-Wechsel vom Meer bei Marseille ins nördlicher liegende Bergland der Provence hat
meine Liebste für die Fahrt als Zwischenhalt ein Naturschutzgebiet aufgespürt, mit dem sie mir etwas Gutes tun wollte und selber gemütlich
in der Natur im Schatten chillen wollte. Ich sagte auf dem Parkplatz im Flachs zu ihr: "Wenn da jetzt ein Männchen des Violetten Sonnen-
zeigers am Fluss sitzt, koche ich heute Abend was ganz besonders Gutes." Man muss dazu sagen, dass sie sich gar nicht mit Libellen
auskennt und ich wirklich nichts Besonderes dort erwartete.
Nach dem Einparken ging ich sofort mit Kamera und Einbeinstativ runter ans Wasser, und was sah ich als Allererstes? Die erste Libelle,
die da saß war tatsächlich dieses hübsche männliche Exemplar des ersehnten afrikanischen Einwanderers. Ich konnte es kaum glauben,
musste aber auch richtig lachen. Und am Abend gab es dann ein dreigängiges Menü für uns, gekocht von mir für meinen absolut erst-
klassigen Scout.