Hallo Klaus,
diese männliche Feuerlibelle hast du sehr schön erwischt, voll im Leben halt, und gut fotografiert!
Nach oben könnten der Unschärfekreis und der Libellenhintern noch etwas Luft vertragen,
dann wäre auch das Format nicht ganz so in die Breite lang gezogen sondern in einem
günstigeren Verhältnis

von Bildhöhe und -breite. Vermutlich hätte ich links auch noch etwas
beschnitten, um die Positionierung der Libelle etwas weiter links im Bild zu erreichen und den
recht langen unscharfen und breiteren Blatteil weniger wichtig werden zu lassen. Denn der zieht
immer wieder meinen Blick auf sich, was ich suboptimal finde.
Außerdem entstünde auf diese Weise eine diagonale, leicht s-förmig geschwungene Linie der
Bildkomposition, welche ich hier sehr sehr passend finde, da sie sich anbietet mit der nach unten
geneigten Libelle und dem in der Verlängerung dazu abknickenden rechten (scharfen) Blatteil.
Die ausgefärbte männliche Feuerlibelle erkennt man am sehr großen bernsteinfarbig getönten
(oder orange getönten) Basisfleck an der Hinterflügelbasis, den komplett orangeroten Beinen,
gleichsam feuerrote Stirn, Hinterleib und Brust, und den feuerroten Augen. Außerdem haben
sie ein sehr große und vor allem lange orangene Flügelmale (die hier aus diesem Winkel aber
durch die räumliche Verkürzung/Verzerrung nicht so gut auszumachen sind).