In prachtvoller Nähe
Verfasst: 23. Jun 2026, 02:42
Moin zusammen,
vor ein paar Tagen war ich mal schauen, ob die Prachtlibellen schon da sind.
Das waren sie, wider Erwarten, da ich sie im letzten Jahr erst um Wochen später antraf.
Ich sah mehrere Männchen, einige von ihnen eifrig im konkurrierenden "Luftkampf" engagiert,
die in der Luft tanzenden Safire lieferten eine sehenswerte Show.
Leider waren sie insgesamt sehr ruhelos, oder aber sie wählten ungünstige und unerreichbare Ansitze.
Auch der ständige Wind verhinderte vorzeigbare Aufnahmen.
Daher hier ein Bild vom letzten Jahr, an der gleichen Stelle, einen Monat nach hinten verschoben.
Ich hatte als diesjährigen Ostergruß schon eine Frontale derselben Libelle gezeigt.
Die Aufnahmesituation war schon etwas abenteuerlich. Ich habe mich, nur mit Badehose und
Badeschuhen bekleidet, vorsichtig durch den Bach an das Revier der Libelle herangeschlichen,
über algenglitschige Steine und durch wadentiefen Modder. Dabei fühlte ich konstant das Risiko
zu stolpern oder auszurutschen und mitsamt meiner Ausrüstung "den Bach runterzugehen".
Alles ging gut, doch es war sicher auch so Einiges an Glück mit im Spiel.
Die Libelle war zunächst beunruhigt und scheu, aber im Laufe der Zeit siegte ihre Neugierde
über das seltsame, zyklopisch-einäugige und offenbar aquatische Wesen, das halb von den
Fluten bedeckt ihr Revier belagerte. Sie wurde richtig zutraulich und setzte sich immer wieder
direkt vor meine Nase.
Ich habe länger überlegt, ob ich das Bild zeigen soll. Es besticht vielleicht durch die ungewöhnliche
Nähe zum Objekt und den beschnittlosen, großen ABM, aber bei längerer Betrachtung wirkt es doch
eher banal und etwas langweilig. Die Entscheidung, ob es evtl. nur von dokumentarischem Wert ist,
sei hiermit euch überlassen.
Gruß
Dirk
vor ein paar Tagen war ich mal schauen, ob die Prachtlibellen schon da sind.
Das waren sie, wider Erwarten, da ich sie im letzten Jahr erst um Wochen später antraf.
Ich sah mehrere Männchen, einige von ihnen eifrig im konkurrierenden "Luftkampf" engagiert,
die in der Luft tanzenden Safire lieferten eine sehenswerte Show.
Leider waren sie insgesamt sehr ruhelos, oder aber sie wählten ungünstige und unerreichbare Ansitze.
Auch der ständige Wind verhinderte vorzeigbare Aufnahmen.
Daher hier ein Bild vom letzten Jahr, an der gleichen Stelle, einen Monat nach hinten verschoben.
Ich hatte als diesjährigen Ostergruß schon eine Frontale derselben Libelle gezeigt.
Die Aufnahmesituation war schon etwas abenteuerlich. Ich habe mich, nur mit Badehose und
Badeschuhen bekleidet, vorsichtig durch den Bach an das Revier der Libelle herangeschlichen,
über algenglitschige Steine und durch wadentiefen Modder. Dabei fühlte ich konstant das Risiko
zu stolpern oder auszurutschen und mitsamt meiner Ausrüstung "den Bach runterzugehen".
Alles ging gut, doch es war sicher auch so Einiges an Glück mit im Spiel.
Die Libelle war zunächst beunruhigt und scheu, aber im Laufe der Zeit siegte ihre Neugierde
über das seltsame, zyklopisch-einäugige und offenbar aquatische Wesen, das halb von den
Fluten bedeckt ihr Revier belagerte. Sie wurde richtig zutraulich und setzte sich immer wieder
direkt vor meine Nase.
Ich habe länger überlegt, ob ich das Bild zeigen soll. Es besticht vielleicht durch die ungewöhnliche
Nähe zum Objekt und den beschnittlosen, großen ABM, aber bei längerer Betrachtung wirkt es doch
eher banal und etwas langweilig. Die Entscheidung, ob es evtl. nur von dokumentarischem Wert ist,
sei hiermit euch überlassen.
Gruß
Dirk
