Großer Schillerfalter
Verfasst: 2. Jul 2026, 11:15
Hallo liebe Makrofreunde,
manchmal liegen Glück und Pech nur einen Hauch weit auseinander:
Wir waren früh morgens im Schwarzwald unterwegs. Bereit tolle Erlebnisse zu erleben leifen wir den Weg entlang.
Auf einmal erspähten wir am Wegesrand im Graben an ein paar Jungfichten einen Großen Schillerfalter. Unsere Freude war riesiog, sieht man sie gewohnt selten ruhend so in günstiger Nähe.
Unser Freude über den Fund bekam aber schnell Risse, denn wir bemerkten, dass der Falter einen Schlupfschaden hatte.
Beim genauen Betrachten der Siituation vor Ort ergab sich folgendes Bild zum wahrscheinlichen Sachverhalt:
Die Jungfichten standen unter einer Pappel, die der Raupe als Futterpflanze gedient haben.
Vermutlich ist die Raupe vom Baum heruntergefallen und ist an einer Jungfichte emporgekrochen um sich zu verpuppen.
Das hat soweit auch ganz gut funktioniert, nur beim Ausfalten der Flügel müssen sich Teile der Flügel in ein bis zwei Nadeln verfangen haben. Die nach oben gerichteten Nadeln limmitieren den Platz nach unten, der Flügel härtet nicht entfaltet aus - damit ist das Schiksal des Falters besiegelt! Die beiden betroffenen Nadeln habe ich markiert.
Ich habe nun eine kleine Serie gemacht, die die Schönheit dokumentieren.
Ich hoffe, Ihr findet Freude an den Bildern, auch wenn das Ereignis für den Falter nicht günstig verlief - so ist Natur.
manchmal liegen Glück und Pech nur einen Hauch weit auseinander:
Wir waren früh morgens im Schwarzwald unterwegs. Bereit tolle Erlebnisse zu erleben leifen wir den Weg entlang.
Auf einmal erspähten wir am Wegesrand im Graben an ein paar Jungfichten einen Großen Schillerfalter. Unsere Freude war riesiog, sieht man sie gewohnt selten ruhend so in günstiger Nähe.
Unser Freude über den Fund bekam aber schnell Risse, denn wir bemerkten, dass der Falter einen Schlupfschaden hatte.
Beim genauen Betrachten der Siituation vor Ort ergab sich folgendes Bild zum wahrscheinlichen Sachverhalt:
Die Jungfichten standen unter einer Pappel, die der Raupe als Futterpflanze gedient haben.
Vermutlich ist die Raupe vom Baum heruntergefallen und ist an einer Jungfichte emporgekrochen um sich zu verpuppen.
Das hat soweit auch ganz gut funktioniert, nur beim Ausfalten der Flügel müssen sich Teile der Flügel in ein bis zwei Nadeln verfangen haben. Die nach oben gerichteten Nadeln limmitieren den Platz nach unten, der Flügel härtet nicht entfaltet aus - damit ist das Schiksal des Falters besiegelt! Die beiden betroffenen Nadeln habe ich markiert.
Ich habe nun eine kleine Serie gemacht, die die Schönheit dokumentieren.
Ich hoffe, Ihr findet Freude an den Bildern, auch wenn das Ereignis für den Falter nicht günstig verlief - so ist Natur.
