Herr der Liamone-Auen
Verfasst: 23. Jun 2014, 11:07
Die Blaupfeilart, welche ich an den Ufern des Liamone (Flüsschen in Westkorsika)
recht oft gefunden habe (meist Jungtiere, hier aber ein ausgefärbtes Männchen), ist
der Südliche Blaupfeil. Ich suchte in der Ebene, wo der Fluss sich verbreiternd den
letzten Streckenabschnitt vor der Mündung ins Meer zurücklegt. Hier gibt es Tümpel,
die durch das wechselnde Flussbett stehen bleiben, tiefe fließende Bereiche und flache
langsam fließende Nebenläufe, die parallel zum Hauptlauf seitlich ab- und an anderer
Stelle wieder dem Hauptlauf zufließen. In dieser breiten Flussaue mit stehenden und
fließenden Gewässeranteilen findet sich genau aufgrund dieser Gewässervielfalt auch
die größte Artenvielfalt an Libellen an diesem Fluss.
Dieses ältere Männchen hatte sein Revier auf einer trocken bewachsenen Sandbank
zwischen stehenden Teilen und den langsam fließenden Nebenläufen. Er teilt sich dort
den Lebensraum mit vielen Sandschrecken, Raubfliegen und wenigen anderen Libellen-
arten.
Besonders reizvoll erschien mir die Schattenbildung auf dem Sand mit Ansitz und Libelle,
welche eine spannende, zusammenhängende Gestaltung mit angedeuteter Diagonale
anbot. Eine eigene Art von Symmetrie.
Viel Vergnügen beim Betrachten!
recht oft gefunden habe (meist Jungtiere, hier aber ein ausgefärbtes Männchen), ist
der Südliche Blaupfeil. Ich suchte in der Ebene, wo der Fluss sich verbreiternd den
letzten Streckenabschnitt vor der Mündung ins Meer zurücklegt. Hier gibt es Tümpel,
die durch das wechselnde Flussbett stehen bleiben, tiefe fließende Bereiche und flache
langsam fließende Nebenläufe, die parallel zum Hauptlauf seitlich ab- und an anderer
Stelle wieder dem Hauptlauf zufließen. In dieser breiten Flussaue mit stehenden und
fließenden Gewässeranteilen findet sich genau aufgrund dieser Gewässervielfalt auch
die größte Artenvielfalt an Libellen an diesem Fluss.
Dieses ältere Männchen hatte sein Revier auf einer trocken bewachsenen Sandbank
zwischen stehenden Teilen und den langsam fließenden Nebenläufen. Er teilt sich dort
den Lebensraum mit vielen Sandschrecken, Raubfliegen und wenigen anderen Libellen-
arten.
Besonders reizvoll erschien mir die Schattenbildung auf dem Sand mit Ansitz und Libelle,
welche eine spannende, zusammenhängende Gestaltung mit angedeuteter Diagonale
anbot. Eine eigene Art von Symmetrie.
Viel Vergnügen beim Betrachten!
