Caralluma burchardii ssp. maura
Verfasst: 2. Jan 2017, 19:30
Moin,
und allen ein frohes, gesundes neues Jahr.
Was macht man, wenn man von einer blühenden Pflanze einen Ast abbricht? Man steckt ihn in die Erde und versucht ihn so dekorativ wie möglich zu fotografieren. So ist es mir mit einer Pflanze meiner Kollegin ergangen, die ich eigentlich im Ganzen fotografieren wollte. OK, das Doku-Foto ist noch was geworden, aber es fehlte halt dieser eine Ast um noch mehr Blüten mitzunehmen. Dafür bekommt ihr ihn jetzt vorgesetzt.
Aasblumen kennen einige vielleicht und der Name ist wirklich Programm. Wenn die Sammlung meiner Kollegin und sie hat wirklich viele davon, in voller Blüte steht, darf sie gerne alleine in ihrem Gewächshaus arbeiten. Es stinkt, als wenn bei ihr ein Haufen Hunde verrottet und alles ist voller Fliegen. Brrrrrr. Aber toll und interessant sind die Blüten schon.
Stinken tun aber nicht alle. Die Maurische Fliegenblume, so der deutsche Name von Caralluma burchardii ssp. maura, duften angenehm nach Honig. Es ist eine der wenigen stammsukkulenten Pflanzen, die sich in die Nähe von Europa "getraut" haben. Die Art gibt es auf den Kanaren und in Marokko. Die hier von mir gezeigte Unterart ist ein hochgradig gefährdeter Endemit des südlichen Atlasgebirges Marokkos. Weil Ziegen die Pflanze lieben, gibt es nur noch wenige kleine Populationen in steilen Hängen, die von diesen Kletterkünstlern nicht erreicht werden.
Gestalterisch gibt es hier nicht so viel zu erzählen. Ich wollte den Blütenbüschel mit seiner Behaarung betonen. Dafür hab ich den abgebrochenen Ast in einen Topf voller Steinchen gesteckt und die vorderen davon, welche vorher scharf waren, stark unscharf gemacht. Die mittige Anordnung der Blüten stört eventuell ein wenig, ich wollte aber den Ast nicht beschneiden.
Bin gespannt auf eure Meinungen. Diesmal hab ich, glaube ich, auf alle Kleinigkeiten geachtet. Es dürften also keine TWA´s, SR usw. zu sehen sein. Aber eure Adleraugen entdecken bestimmt was
und allen ein frohes, gesundes neues Jahr.
Was macht man, wenn man von einer blühenden Pflanze einen Ast abbricht? Man steckt ihn in die Erde und versucht ihn so dekorativ wie möglich zu fotografieren. So ist es mir mit einer Pflanze meiner Kollegin ergangen, die ich eigentlich im Ganzen fotografieren wollte. OK, das Doku-Foto ist noch was geworden, aber es fehlte halt dieser eine Ast um noch mehr Blüten mitzunehmen. Dafür bekommt ihr ihn jetzt vorgesetzt.
Aasblumen kennen einige vielleicht und der Name ist wirklich Programm. Wenn die Sammlung meiner Kollegin und sie hat wirklich viele davon, in voller Blüte steht, darf sie gerne alleine in ihrem Gewächshaus arbeiten. Es stinkt, als wenn bei ihr ein Haufen Hunde verrottet und alles ist voller Fliegen. Brrrrrr. Aber toll und interessant sind die Blüten schon.
Stinken tun aber nicht alle. Die Maurische Fliegenblume, so der deutsche Name von Caralluma burchardii ssp. maura, duften angenehm nach Honig. Es ist eine der wenigen stammsukkulenten Pflanzen, die sich in die Nähe von Europa "getraut" haben. Die Art gibt es auf den Kanaren und in Marokko. Die hier von mir gezeigte Unterart ist ein hochgradig gefährdeter Endemit des südlichen Atlasgebirges Marokkos. Weil Ziegen die Pflanze lieben, gibt es nur noch wenige kleine Populationen in steilen Hängen, die von diesen Kletterkünstlern nicht erreicht werden.
Gestalterisch gibt es hier nicht so viel zu erzählen. Ich wollte den Blütenbüschel mit seiner Behaarung betonen. Dafür hab ich den abgebrochenen Ast in einen Topf voller Steinchen gesteckt und die vorderen davon, welche vorher scharf waren, stark unscharf gemacht. Die mittige Anordnung der Blüten stört eventuell ein wenig, ich wollte aber den Ast nicht beschneiden.
Bin gespannt auf eure Meinungen. Diesmal hab ich, glaube ich, auf alle Kleinigkeiten geachtet. Es dürften also keine TWA´s, SR usw. zu sehen sein. Aber eure Adleraugen entdecken bestimmt was

. Euch entgeht aber auch gar nichts. Hätte ich bloss nichts gesagt