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komet
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Beitragvon komet » 24. Jun 2019, 11:40

fossilhunter hat geschrieben: Warum du (komet) auf die effektive Blende hinweist versteh ich nicht ganz - die hat mit der Schärfe bzw. Schärfentiefe eher wenig zu tun ... relevant ist die nominale Blende (in dem Bild eben 18) - und da stimm ich dir zu ... weniger abblenden wäre sinnvoll


Hallo Karl,

relevant für Schärfe und Schärfentiefe ist ausschließlich die effektive Blende.

Gruß, Martin
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Beitragvon plantsman » 24. Jun 2019, 12:08

Moin,

komet hat geschrieben:Quelltext des Beitrags Hallo Stefan,

nur etwas technisches: Die nominelle Blende 18 finde ich bei dem Maßstab grenzwertig, weil das effektiv um Blende 30 ist. Das kann zu einer gewissen "Samtigkeit" führen, ist in der Forumsgröße schwer zu beurteilen.
Ich hätte auch eine schnellere Verschlusszeit empfohlen.

Gruß, Martin

da mich die technischen Dinge des fotografischen Vorgangs als Mittel zum Zweck nur am Rande interessieren hilft mir Dein Beitrag, so leid es mir tut, nicht wirklich weiter. Mich würde eine subjektive Beurteilung des gezeigten Fotos in der aktuellen Fassung deinerseits viel mehr interessieren.
Blende und Verschlusszeit waren Tatsachen-Entscheidungen vor Ort, die ich relativ schnell treffen musste, deshalb sind Konjunktive wie "kann" und "hätte" in diesem Zusammenhang irrelevant, weil ich dieses Foto mit 100%iger Sicherheit so nicht werde wiederholen können. Wenn es die EBV betrifft, habe ich kein Problem damit, denn am Original-RAW kann ich ja noch rumspielen.
Tschüssing
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Beitragvon komet » 24. Jun 2019, 12:51

plantsman hat geschrieben:da mich die technischen Dinge des fotografischen Vorgangs als Mittel zum Zweck nur am Rande interessieren

Blende und Verschlusszeit waren Tatsachen-Entscheidungen vor Ort, die ich relativ schnell treffen musste,


Hallo Stefan,

das ist etwas handwerkliches wie die Tonleiter in der Musik. Auch ein reines Dokufoto gewinnt, wenn man die technischen Grundlagen beherrscht und anwendet.
Du hättest vor Ort in der gleichen Zeit bessere Tatsachen-Entscheidungen treffen können.

Wenn Dich die technischen Vorgänge nicht so sehr interessieren, ist das auch ok.

Du wolltest eine subjektive Beurteilung:
Die hoch stehende Sonne wirft zwar einen Schatten, der das ganze etwas plastisch macht, stellt aber eine relativ emotionslose Beleuchtung dar, sieht wie "angestrahlt" aus.
Dir geht es um Dokumentation, dann hätte ich das Motiv groß in die Mitte genommen.
Das Foto wirkt zu warmtonig, liegt wahrscheinlich am Weißabgleich, ist vielleicht zu rotlastig.

Gruß, Martin
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Beitragvon fossilhunter » 24. Jun 2019, 16:22

komet hat geschrieben:Quelltext des Beitrags Hallo Karl,

relevant für Schärfe und Schärfentiefe ist ausschließlich die effektive Blende.


Entweder reden wir da von 2 verschiedenen Dingen (als Nikonianer kenne ich die effektive Blende sehr gut und die entsprechende Problematik) oder du hast da etwas gründlich missverstanden !
Einer von vielen Links im Web (Erklärung effektive Blende) und auch hier im Forum gibt es viele Threads, die sich diesem Thema widmen.

@Stefan : Die effektive Blende ist für dich als Canon-user irrelevant, daher nicht irritieren lassen.


lg

Karl
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Beitragvon komet » 24. Jun 2019, 17:49

fossilhunter hat geschrieben:
Entweder reden wir da von 2 verschiedenen Dingen (als Nikonianer kenne ich die effektive Blende sehr gut und die entsprechende Problematik) oder du hast da etwas gründlich missverstanden !

@Stefan : Die effektive Blende ist für dich als Canon-user irrelevant, daher nicht irritieren lassen.



Hallo Karl,

die effektive Blende hat nichts mit Nikon oder Canon zu tun. Sie trifft für jedes Objektiv und für jeden Fotografen zu. Sie bestimmt die Beugungsgrenze. Die ist bei der verwendeten Kamera ungefähr eff. 8, also dürfte nominell nicht weiter als ca. 4 abgeblendet werden.
Ich gehe grob davon aus, daß die Spinne ca. Maßstab 1:1 ist. Wenn Du jetzt wie angegeben nominell an der Canon oder am Objektiv 18 einstellst, ist das effektiv ca. 30. das ist zu viel.
Bei manchen Objektiven von Nikon wird die effektive Blende angezeigt. Das ist komfortabel. Ich stelle die Blende 11 an meiner D610 ein und habe immer die perfekte Blende an der Beugungsgrenze.
Wenn Du 11 an der gleichwertigen Canon einstellst, können daraus im Nahbereich eff. 22 werden, und das ist nicht gut. Deshalb mußt Du da immer mitrechnen und vorausblickend 5,6 einstellen.
Deshalb empfiehlt Schneider, seine Makro-Symmare bei 1:1 mit nomineller aufgedruckter Offenblende 5,6 zu verwenden, weil daraus eff. 11 wird und ab dort die Auflösung schlechter wird.

Gruß, Martin
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Beitragvon Werner Buschmann » 24. Jun 2019, 20:05

Hallo Stefan,

ein Traummotiv und auch von hinten
ein sehr ansehnlicher Eindruck. :)
________________
Liebe Grüße Werner
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Beitragvon Gabi Buschmann » 25. Jun 2019, 05:49

Hallo, Stefan,

auch ein schönes Hinterteil kann entzücken - bei dieser Spinnenart
allemal :lol: . Dein Einleitungstext liest sich sehr unterhaltsam -
so richtig aus dem Leben eines Makrofotografen :-) .
Dein Entscheidung war goldrichtig. Lieber ein sehenswertes
Foto vom tollen Hinterteil als gar keines. Mir gefällt das
Bild sehr gut.
Liebe Grüße Gabi
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Beitragvon Corela » 25. Jun 2019, 10:45

Hallo Stefan,

du kennst das bestimmt: Ein schöner Rücken ...
Hier ist das Hinterteil wirklich interessant und sehenswert (selbst für mich :oops: )
also alles richtig gemacht
lG
Conny

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Beitragvon lincoln-avatar » 25. Jun 2019, 13:40

Hallo Stefan,

auch bei einem Konzert sieht man den Maestro meist nur von hinten und man hat trotzdem Vergnügen. Also warum bei dir nicht ebenfalls.
Dir ist ein sehr schönes Bild der attraktiven Rückseite dieser Spinne gelungen auch wenn das Licht den Bedingungen geschuldet wirklich etwas hart ist.

Gruß
Bernd
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Beitragvon CowboyTalhof » 25. Jun 2019, 14:35

Hallo Stefan,
eine superschöne Aufnahme! Habe solch eine Spinne noch nie gesehen. Aber über unser Hobby lerne ich irgendwie permanent dazu ;-)
Danke für das Bild!
LG Jochen

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