Corncricket...
Verfasst: 1. Sep 2026, 14:18
...so jedenfalls lautet der gängig Name dieser Urviecher in Afrika.
Dieses urtümliche Insekt (hier die adulte Form) gehört zu den Laubheuschrecken, auch als gepanzerte Laubheuschrecke (Armoured Katydid, Acanthoplus discoidalis) bekannt. Sie kommen in Südafrika, Namibia, Botswana und Simbabwe vor und gehören zu den Allesfressern.
Sie ernähren sich sowohl von Blättern, Gräsern und Früchten als auch von Tierkadavern. Manchmal fallen sie auch über Jungvögel im Nest her. Meist jedoch fressen sie ihrer eigene Art, wenn die Eiablage beendet ist. Dann sterben sowohl Männchen als auch Weibchen in Massen und werden von noch lebenden Artgenossen verspeist. Öfter trifft man sie auch auf Landstraßen an, wo sie sich überfahrene Tiere »einverleiben«.
Um sich die Größe vorstellen zu können: Sie füllen den Handteller aus, wenn man sie hochnimmt. Die Fühler ragen dann aber immer noch über die Hand hinaus.
Fühlen sie sich belästigt, versprühen sie erst ziemlich übel riechendes Erbrochenes. Hilft das nicht, wird durch Drüsen Blut bis in 6 cm Höhe verspritzt, das scharf und ätzend ist. Diese Verteidigung hilft vor allem gegen Skinke, Agamen und Vögel.
Dieses urtümliche Insekt (hier die adulte Form) gehört zu den Laubheuschrecken, auch als gepanzerte Laubheuschrecke (Armoured Katydid, Acanthoplus discoidalis) bekannt. Sie kommen in Südafrika, Namibia, Botswana und Simbabwe vor und gehören zu den Allesfressern.
Sie ernähren sich sowohl von Blättern, Gräsern und Früchten als auch von Tierkadavern. Manchmal fallen sie auch über Jungvögel im Nest her. Meist jedoch fressen sie ihrer eigene Art, wenn die Eiablage beendet ist. Dann sterben sowohl Männchen als auch Weibchen in Massen und werden von noch lebenden Artgenossen verspeist. Öfter trifft man sie auch auf Landstraßen an, wo sie sich überfahrene Tiere »einverleiben«.
Um sich die Größe vorstellen zu können: Sie füllen den Handteller aus, wenn man sie hochnimmt. Die Fühler ragen dann aber immer noch über die Hand hinaus.
Fühlen sie sich belästigt, versprühen sie erst ziemlich übel riechendes Erbrochenes. Hilft das nicht, wird durch Drüsen Blut bis in 6 cm Höhe verspritzt, das scharf und ätzend ist. Diese Verteidigung hilft vor allem gegen Skinke, Agamen und Vögel.