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Fehlorientierung?
Verfasst: 17. Sep 2008, 22:26
von Satyrus
Das Bild zeigt ein Pärchen des Bockkäfers Oberea oculata.
Das Männchen scheint etwas fehlorientiert!
Wie üblich, zeige ich die Tierchen in ihrer natürlichen Umgebung,
versuche möglichst wenig zu verändern.
Verfasst: 17. Sep 2008, 23:13
von Wolfram
Hallo servus Peter,
ich finde dein Bockkäferpärchen
sehr schön abgebildet im natürlichen Umfeld.
Alles bei den Insekten scharf zu bekommen
ist gar nicht so einfach, wär natürlich noch schöner
gewesen wenn von beiden Käfern die Augen in der Schärfeebene wären.
Trotzdem gut ausgerichtet.
Der Titel ist toll gewählt und deine Aufnahme lustig anzuschauen.
Gefällt
Gruß
Wolfram
Verfasst: 21. Sep 2008, 00:10
von Ewald
Hallo Peter.
Irgendwie auch ne witzige Aufnahme.
Für Freihand prima Schärfe, rechts der Kopf bzw. Hinterteil rutscht ein klein wenig aus der Schärfenebene.
Die Belichtung hast du sehr gut hinbekommen.
Unten würd ich etwas beschneiden ...
Schönes Dokubild.
Verfasst: 21. Sep 2008, 22:23
von Werner Buschmann
Hallo Peter.
Eine in meinen Augen optimale
Dokumentation.
Ich finde Schärfe und Ausrichtung sehr gut realisiert.
Es ist halt kein gestalterisch herausragendes Bild, kann es
unter den gegebenen Umständen auch nicht sein.
Auf ein Foto deshalb zu verzichten, wäre fahrlässig.
Werner
Verfasst: 22. Sep 2008, 00:18
von Jürgen Fischer
Hier hat die Natur gestaltet und zwar allemal besser und origineller als das der beste "Künstler" hinkriegt! Mir gefällts!
LG Jürgen
Verfasst: 22. Sep 2008, 08:20
von Satyrus
Hallo Werner, Hallo Jürgen,
vielen Dank für eure beiden Kommentare und unterschiedlichen Blickwinkel.
Sie machen auf einen Punkt aufmerksam, den ich demnächst ohnehin angesprochen hätte:
Es betrifft die Bildgestaltung. Schaut man auf die Bildauswahl der Makro-Galerie, so zeigt
sich bei allen Bildern ein fast identischer Hintergrund - so nach Studiomanier!
Ich frage, ob diese Einheitlichkeit die 'Kreativität' ist, die diesen Bildern offenbar zugesprochen
wird. Ohne Frage: diese Bilder sind ästhetisch und technisch brilliant. Andererseits werden
bestimmte Einstellungen als vorBILDlich angesehen und können so zu einer gewissen Konformität
in der Bildgestaltung führen. Die Vorgaben in der Natur sind meistens anders und hier fühle ich
mich herausgefordert, das inmitten der Vegetation verborgene Insekt in und mit seiner Umgebung
gut darzustellen. Das kann bedeuten, dass ich versuche, es deutlich herauszuheben oder es aber
gerade in seinem Umfeld verschwimmen zu lassen, so wie es von der Natur gedacht ist.
Ich denke, die Kunst besteht darin, das Prinzip in der Natur fotografisch wiederzugeben.
Es ist aber gleichermaßen Kunst, Tiere und Pflanzen wie in der Makro-Galerie gezeigt, darzustellen.
Ein weiteres noch: wenn man der Natur auf die Spur kommen will, ist ein Stativ oft mehr als hinderlich.
Das gilt vor allem dann, wenn man auch mal nicht so oft gezeigte mehr verborgene Arten ablichten
will. Da muss man sich auch schon mal verbiegen und mit Pflanzenteilen in 'Ohr und Nacken' sowie
nassen Knien mit ruhiger Hand ein Foto schießen.
Beste Grüße, Peter