Perlenketten

Neueinsteiger ins Forum präsentieren hier ihre Bilder. Anfänger in der Makrofotografie erhalten Tipps zur Verbesserung ihrer Fotos.
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krimberger
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Perlenketten

Beitragvon krimberger » 16. Nov 2012, 17:16

Hallo!
Es ist faszinierend wie in der Natur so Details wie die kleinen Wassertropfen an einem Spinnennetz aufgefädelt werden. Alle Perlen sehen gleich groß aus. gleicher Abstand wie von einer Glasperlenfabrik.

Grüße
Kurt
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Kamera: Olympus E-450
Objektiv: ZUIKO DIGITAL 35mm 1:3.5 Makro
Belichtungszeit:1/160
Blende: 7
ISO: 100
Beleuchtung: Morgensonne
Aufnahmedateiformat RAW
Beschnittsbetrag in % (Breite u. Höhe): 0
Stativ:
---------
Aufnahmedatum: 9.9.2012
Region/Ort: Irdning/STMK/Österreich
vorgefundener Lebensraum: Wiese/Weide
Artenname: Kreuzsspinne
NB
sonstiges:
Kreuzspinne.JPG (431.67 KiB) 400 mal betrachtet
Kreuzspinne.JPG
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Leuco
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Beitragvon Leuco » 16. Nov 2012, 18:14

Hallo Kurt,

schönes Bild und eine gute Aufteilung. Ich hätte mir noch ein wenig mehr Schärfe gewünscht und die Blende etwas weiter geöffnet um den HG zu beruhigen. Beim HG ist es aber sicher ne Geschmackssache.

Gruß Andy
Gruß Andy



Der Teufel steckt im Detail.
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Beitragvon piper » 16. Nov 2012, 20:05

Hallo Kurt,


ich schreibe Dir erst einmal, was mir
gut gefällt an Deinem Bild.
Die BIldaufteilung hast Du auch aus meiner
Sicht gut gelöst.
Die Fäden die sich von der Spinne weg
zum Bildrand bewegen und im
rechten Bildteil die Tropfen im Netz.
Schwierig ist, dass nur ein kleiner
Teil des Netzes in der SE liegt. Mit einer
kleineren Blende wäre aber der HG noch unruhiger
geworden. Hier wäre eine offnere Blende zu überdenken,
um das ganze Netzt in die Unschärfe zu nehmen
und den HG zu beruhigen.
Allerdings musste die Ausrichtung auf der
Spinne noch exakter werden.
Du hast hier nur den Hinterleib scharf. Kopf und Beute nicht.
Eine Alternative wäre noch ein kleinerer ABM gewesen
um die ST zu verbessern.
Einfach beim nächsten Mal ein wenig rumprobieren mit
verschiedenen Einstellungen und ABMs.
Spinnen sind ja zum Glück meist recht geduldige Motive.
Liebe Grüße Ute


Die Freude am Kleinen ist die schwierigste Freude, denn es gehört ein großes Herz dazu.
Rainer Maria Rilke
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Beitragvon Christian Zieg » 16. Nov 2012, 21:58

Hallo Kurt,

ein schönes Perlenglitzern hast Du hier einfangen können. Und auch der Leib der Spinne ist sehr schön dargestellt.
Ein paar Alternativvorschläge hätte ich noch:
Du hast die Spinne von schräg vorne aufgenommen. Dadurch hast Du zwar den Leib scharf und ein paar Tropfen, aber der Kopf verschwindet samt Beute in der Unschärfe. Und auch die Tropfen sind nur zu einem vergleichsweise geringen Anteil in der Schärfeebene. Nun mein Vorschlag. Versuche mal, Dich mit der Kamera so auszurichten, dass Du beide Augen in eine Schärfeenbene bekommst. Dadurch hast Du auch den Leib bei entsprechende Abblendung in der Schärfeebene und so zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. UND!!! Die Tropfen, die hier unbedingt mit auf das Bild gehören, werden auch etwas zahlreicher in die Ebene gerückt. Allerdings wirst Du für dieses Vorhaben wohl einen etwas kleineren ABM wählen müssen, damit die Schärfeebene etwas mehr Tiefe gewinnt.
Das ist nur ein Vorschlag. Versuch's mal aus und vergleiche dann. Vielleicht gefällt's ja nicht weniger.

Gruß, Christian
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Re: Perlenketten

Beitragvon rincewind » 16. Nov 2012, 23:49

Hallo Kurt,

ich find es schön wie Du das Perlengelitzer beschreibst
krimberger hat geschrieben: Alle Perlen sehen gleich groß aus. gleicher Abstand wie von einer Glasperlenfabrik.
.
Das fotografisch darzustellen wäre doch auch mal eine Bildidee.
Tips hast Du ja von Christian und Ute schon reichlich bekommen.
Ich freu mich schon auf Deine Versuche sie umzusetzen.

LG silvio
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Beitragvon eRPe » 17. Nov 2012, 21:28

Hallo Kurt,

den Besprechungen von
der Kommentatoren zuvor
schließe ich mich an.

Allgemein hast Du bei
einer Brennweite von 35 mm
an einem MFT-Sensor immer
mit der Freistellung und dem
Umfeld zu kämpfen, es sei denn
du wählst sehr große ABM,
da wirds aber vom Motivabstand
schon bisserl knapp.

Gruß
Reiner
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Beitragvon Werner Buschmann » 17. Nov 2012, 23:40

Hallo Kurt,

Du hast schon genügend gute Hinweise.
Jetzt habe ich mir aber das Bild angesehen
und gebe meine Meinung auch kund.

Du blickst auf Dein Motiv.
Das ist dreidimensional.
Du musst Dir nun einen dicken virtuellen
Karton vorstellen, den Du durch den dreidimensionalen
Raum SO LEGST, dass alles, was Du scharf haben willst
in/auf diesem Karton liegt.

Zu diesem Karton muss Du Deine Kamerarückwand
parallel ausrichten.

Das bedeutet optimales Ausrichten.

Ein 35er Objektiv ist bezüglich Freistellungswirkung
eher ungünstig, hinzu kommt noch, dass die Olympus
einen Cropfaktor von 2 hat. Die Kamera erzeugt also eine
Ausschnittsvergrößerung.

Dein Vorteil:

der virtuelle Pappkarton wird ziemlich dick.

Dein Nachteil:

Du bist benachteiligt bezüglich Freistellung.
Du musst also Motive ins Visier nehmen, die
möglichst schon freigestellt sind.

Werner
________________
Liebe Grüße Werner

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