Rebstecher
Verfasst: 29. Jun 2013, 17:23
Hallo,
lange schon will ich den Rebstecher in die große weite Welt entlassen.
Der Name ist Programm. Er ist bei großer Zahl ein Schädling im Weinbau.
Die Blätter, auch anderer Laubbäume z.B Pappeln und Birke, werden am Stiel angekabbert, im welken Zustand zusammengerollt und zwischendurch mit Eiern belegt. Die Blätter dienen den Larven als Schutz und Nahrung.
Wenn ich es richtig verstanden habe, gehört der Rebstecher zur Unterfamilie der Triebstecher, nahe Verwandte sind die Rüssler.
In Deutschland sind die Triebstecher mit 25 Arten vertreten. Darin bilden der Rebstecher und Pappelblattroller eine eigene Gattung.
Der Rebstecher ist 5-7 mm lang und am offentsichtlichsten an den runzeligen Furchen zwischen den Augen zu erkennen. Beim Pappelblattroller sind sie an dieser Stelle punktiert und der Bereich etwas stärker vertieft. Außerdem ist der Rebstecher an den Flügeldeckenenden mikroskopisch behaart.
Bei "meinem" Rebstecher handelt es sich um ein Männchen, erkennbar an dem seitlichen, nach vorn geneigtem Dorn im Halsschild.
Um Dorn und runzelige Furchen etwas deutlicher zu zeigen, füge ich noch eine andere Perspektive als mind. 100% crop an.
Einen link zu den Triebstechern gibt es auch noch. Sind aber nur 20 Arten vertreten.
Alles ohne Gewähr.
Ich hoffe das Bildchen gefällt etwas. Bei einer kleineren Blende wurde mir der HG zu unruhig.
Viele Grüße
Michael
lange schon will ich den Rebstecher in die große weite Welt entlassen.
Der Name ist Programm. Er ist bei großer Zahl ein Schädling im Weinbau.
Die Blätter, auch anderer Laubbäume z.B Pappeln und Birke, werden am Stiel angekabbert, im welken Zustand zusammengerollt und zwischendurch mit Eiern belegt. Die Blätter dienen den Larven als Schutz und Nahrung.
Wenn ich es richtig verstanden habe, gehört der Rebstecher zur Unterfamilie der Triebstecher, nahe Verwandte sind die Rüssler.
In Deutschland sind die Triebstecher mit 25 Arten vertreten. Darin bilden der Rebstecher und Pappelblattroller eine eigene Gattung.
Der Rebstecher ist 5-7 mm lang und am offentsichtlichsten an den runzeligen Furchen zwischen den Augen zu erkennen. Beim Pappelblattroller sind sie an dieser Stelle punktiert und der Bereich etwas stärker vertieft. Außerdem ist der Rebstecher an den Flügeldeckenenden mikroskopisch behaart.
Bei "meinem" Rebstecher handelt es sich um ein Männchen, erkennbar an dem seitlichen, nach vorn geneigtem Dorn im Halsschild.
Um Dorn und runzelige Furchen etwas deutlicher zu zeigen, füge ich noch eine andere Perspektive als mind. 100% crop an.
Einen link zu den Triebstechern gibt es auch noch. Sind aber nur 20 Arten vertreten.
Alles ohne Gewähr.
Ich hoffe das Bildchen gefällt etwas. Bei einer kleineren Blende wurde mir der HG zu unruhig.
Viele Grüße
Michael