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Beitragvon Artpix » 23. Jul 2009, 09:35

Severus hat geschrieben:Also ich bin mit meiner Olympus sehr zufrieden und auch der Objektivpark ist für mich mehr als ausreichend. Grade die Canon-User betonen ja immer ihre große Objektivpalette als großen Pluspunkt. Wenn man sich dann mal umguckt, haben 80% als Standartzoom ein Tamron (das an der Canon nicht stabilisiert ist). Klar ist ein großer Objektivpark schön, aber fehlen tut bei Olympus nichts außer 500mm Festbrennweiten und einer spottbilligen, akzeptablen Portraitlinse wie dem 50er bei Canon.
Wer Vollformat will, ist bei Olympus natürlich falsch, ist mir aber ohnehin zu groß und zu schwer, und ich mag Tele.
Die Objektivpreise sind in der Tat stabil. Mein 105mm Sigma ist jetzt teurer als zu meinen Kaufzeiten und ich könnte es wohl nahezu verlustfrei wieder verkaufen :D
Wenn du malerische Offenblendenfotos machen willst, dann nimm nicht die Oly. Wenn du Freihandaufnahmen mit iso 800 machen willst, nimm nicht die Oly. Alles andere geht mit Olympus hervorragend.


Olympus hat keinen guten Objektivpark.

Die Olympus-Objektive sind sehr teuer, oder aber mit einer wirklich kleinen Anfangsblendenöffnung.

Zeige mir bei Olympus bitte eine gute Festbrennweite unter 150mm mit guter Anfangsblendenöffnung.

Wenn man weiss, das man bei der Tierfotografie bleibt, wenn man weiss, das man niemals wirklich große Ausdrucke braucht, wenn man weiss, dass man immer im Einsteigerbereich/Fortgeschrittener bleiben möchte, was Portraits, Hochzeiten usw. angeht, kann man sich Olympus kaufen.

Du betonst, das ein Bildstabi sehr wichtig ist. Ich habe ihn nie gebraucht.
Du schreibst, dass die meisten Canon-User Standardzooms benutzen. Das sind Fotografen, die sich nicht weiterentwickeln, sie könnten aber, was bei Olympus nicht einfach möglich ist :wink: .

Ich benutze fast ausschließlich Festbrennweiten (bis auf ein Weitwinkelzoom) und werde auch dieses irgendwann gegen eine Festbrennweite austauschen.
Gruß Jörn
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Beitragvon el-ray » 23. Jul 2009, 12:00

Olympus hat keinen guten Objektivpark.

Die Olympus-Objektive sind sehr teuer, oder aber mit einer wirklich kleinen Anfangsblendenöffnung.

Zeige mir bei Olympus bitte eine gute Festbrennweite unter 150mm mit guter Anfangsblendenöffnung.



Die Top-Pro Linie kann es mit den meisten Festbrennweiten aufnehmen, das hat natürlich seinen Preis...
14-35 f2,0 , 35-100 f2,0 und 90-250 f2,8 sind schon ordentliche Sachen, nur unbezahlbar...
Und die lichtstarken FBs unter 150mm... 25mm f1,4 und 50mm f2

Du betonst, das ein Bildstabi sehr wichtig ist. Ich habe ihn nie gebraucht.


So unterschiedlich sind die Anforderungen :wink: Ich möchte meinen Sensorstabi nicht missen...

Du schreibst, dass die meisten Canon-User Standardzooms benutzen. Das sind Fotografen, die sich nicht weiterentwickeln, sie könnten aber


Ich hab schon mehr als einen Profi mit einem 24-70 L gesehen, der gute Fotos gemacht hat.


Ich benutze fast ausschließlich Festbrennweiten (bis auf ein Weitwinkelzoom) und werde auch dieses irgendwann gegen eine Festbrennweite austauschen.


Angesichts der WW-Zooms von Canon würd ich dazu raten , ja.
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Beitragvon Artpix » 23. Jul 2009, 12:11

el-ray hat geschrieben:
Olympus hat keinen guten Objektivpark.

Die Olympus-Objektive sind sehr teuer, oder aber mit einer wirklich kleinen Anfangsblendenöffnung.

Zeige mir bei Olympus bitte eine gute Festbrennweite unter 150mm mit guter Anfangsblendenöffnung.



Die Top-Pro Linie kann es mit den meisten Festbrennweiten aufnehmen, das hat natürlich seinen Preis...
14-35 f2,0 , 35-100 f2,0 und 90-250 f2,8 sind schon ordentliche Sachen, nur unbezahlbar...
Und die lichtstarken FBs unter 150mm... 25mm f1,4 und 50mm f2



Ich sprach von Festbrennweiten, nicht von Zooms.

Anfangsblende 2 ist eine Blendenöffnung über Lichtstarken Objektiven von Canon und Nikon.
Zumal, wie ich ja schon schrieb, Blende 2 bei Olympus nicht Blende 2 bei Canon und Nikon ist :wink: .

Unter "keinem guten Objektivpark" meinte ich auch noch, die Vielzahl der Objektive.

Bei Canon und Nikon kann ich in allen Brennweitenbereichen, Zooms und Festbrennweiten unterschiedlicher Lichtstärke, Qualität und Preisen kaufen.

Was nützt mir ein Top Objektiv von Olympus, wenn der Sensor so klein ist.
Zuletzt geändert von Artpix am 23. Jul 2009, 13:34, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Jörn
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Beitragvon el-ray » 23. Jul 2009, 12:24

Schon klar, das Freistellungspotential bei Sony, Canon und Nikon ist natürlich besser als das bei 4/3.
Das braucht aber noch lange nicht jeder, ich persönlich möchte das gar nicht, weil ich die Bildwirkung nur in den seltensten Fällen wirklich gut finde, und bei meinen makros müsste ich noch weiter abblenden.-Klarer Vorteil von kleinen Sensoren. So Sachen wie Hochzeiten, beauty, Portrait usw...intressieren mich nicht wirklich. Höchstens mal zu familiären Anlässen, und da liegt die messlatte nicht so hoch, dass man zig verschiedene FBs baucht.

Unter "keinem guten Objektivpark" meinte ich auch noch, die Vielzahl der Objektive.

Bei Canon und Nikon kann ich in allen Brennweitenbereichen, Zooms und Festbrennweiten unterschiedlicher Lichtstärke, Qualität und Preisen kaufen.


Kommt halt drauf an was man braucht/will...ich hab auch in meinem System alles was ich brauche :wink:
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Beitragvon Artpix » 23. Jul 2009, 12:32

el-ray hat geschrieben:Schon klar, das Freistellungspotential bei Sony, Canon und Nikon ist natürlich besser als das bei 4/3.
Das braucht aber noch lange nicht jeder, ich persönlich möchte das gar nicht, weil ich die Bildwirkung nur in den seltensten Fällen wirklich gut finde, und bei meinen makros müsste ich noch weiter abblenden.-Klarer Vorteil von kleinen Sensoren. So Sachen wie Hochzeiten, beauty, Portrait usw...intressieren mich nicht wirklich. Höchstens mal zu familiären Anlässen, und da liegt die messlatte nicht so hoch, dass man zig verschiedene FBs baucht.

Unter "keinem guten Objektivpark" meinte ich auch noch, die Vielzahl der Objektive.

Bei Canon und Nikon kann ich in allen Brennweitenbereichen, Zooms und Festbrennweiten unterschiedlicher Lichtstärke, Qualität und Preisen kaufen.


Kommt halt drauf an was man braucht/will...ich hab auch in meinem System alles was ich brauche :wink:


Ok, das kann ich nachvollziehen und denke, dass das eine Ansicht ist, die, wenn sie andere auch teilen, Olympus rechtfertigt und ausreichend ist.
Gruß Jörn
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Beitragvon el-ray » 23. Jul 2009, 12:45

Ok, das kann ich nachvollziehen und denke, dass das eine Ansicht ist, die, wenn sie andere auch teilen, Olympus rechtfertigt und ausreichend ist.


Eben, wenn Sony jetzt die rückbeleuchten Exmor R Sensoren bringt und die High Iso damit so signifikant verbessert wie in den Camcordern, dann wird wohl auch mein 50mm f1,4 und mein 17-50 f2,8 gehen müssen, zugunsten eines Zeiss 16-80 f3,5-4,5
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Beitragvon Benny » 23. Jul 2009, 13:06

hi,

ich kann in dieser diskussion jörn voll zustimmen.
Olympus ist wegen des kleinen chips ziehmlich ungeeignet
um malerische, kreative fotografie zu praktizieren.
Sie eignen sich eher für dokuaufnahmen usw.
Wenn man den kleinen chip braucht (viel tiefenschärfe)
dann kann man sie wohl empfehlen.
Grüße, Benjamin

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Beitragvon chfleischli » 23. Jul 2009, 15:30

Gemäss Herstellerangaben hat die D5000 SVA :?: ... was gegen sie und für die D90 spricht ist der fast gleiche Preis wobei die D90 body-internen AF-Motor hat.. was sich als Preis-Vorteil herausstellt wenn man keine AF-S Linsen kaufen muss. Desweiteren hat die D90 eine höhere Dislplay-Auflösung (fast 3x mehr, wenn ich mich recht erinnere)

Soll keine Wertung sein, meinerseits nur Hinweis
Grüsse

Christoph

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Beitragvon el-ray » 23. Jul 2009, 17:17

Also bleibt noch die 450d. Wie gut sind denn da die Kitobjektive? Welches Kit ist empfehlenswert? Welche MAkrolinse würdet ihr mir außerdem empfehlen. Und welche Tasche, Stativ, SD-Karte, sonstiges Zubehör.

Da würde ich erstmal das Doppelzoomkit mit 18-55 is und 55-250 is nehmen, da ist fürn anfang günstig, hat fast keinen Wertverlust bei den Objektiven und du kannst dann gezielt aufrüsten wenn dir nach einer gewissen Zeit was fehlen sollte.
Als makroobjektiv würde ich das Tamron 90mm oder Sigma 105mm nehmen, qualitativ gibts da praktisch keine Unterschiede. SD-Karte ist eigentlich auch egal, hauptsache dir reicht die kapazität, ich bin mit Transcend recht zufrieden, die sind auch recht günstig. Bei der tasche musst du zwischen rucksach , umhängetasche etc.. wählen, je nachdem was dir lieber ist. Ein Stativ würde ich auf jeden Fall auch noch kaufen, und dabei nicht sparen.

Was ist eigentlich mit den Sonys. Haben die alle keine SVA?

Da müsstest du entweder die a100, die a700 oder die a900 nehmen, die a100 wird wohl im September 2 nachfolger bekommen, die a500 und die a550, die werden dann in etwa auf dem Niveau der eos 500 sein, aber genaueres ist noch nicht bekannt. Wenn du dir die a100 für ca. 200 euro gebraucht kaufst hast du auch erstmal ein gutes makrogerät, und dazu noch mehr geld für Objektive etc... Falls du dann mal auf die 500er serie umsteigen willst, kannst du die 100er relativ verlustfrei verkaufen. Als Einstieg ist die a100 relativ gut geeignet, es ist ein schnörkelloses Fotogerät ohne Liveview und Video, aber das ist ja verschmerzbar. Meine a200 hat sowas auch nicht und ich lebe trotzdem noch... :DD
Der große Vorteil von Sony gegenüber Canon und nikon besteht darin, dass alle Linsen stabilisiert werden.
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Beitragvon Artpix » 23. Jul 2009, 17:46

Zwischen dem Tamron 90/2,8 und dem Sigma 105/2,8 gibt es ausser der Brennweite schon noch einen Unterschied.

Das Tamron macht bei Offenblende die schöneren Flares. Das wäre für mich schon ein Grund das 90/2,8 zu kaufen.
Gruß Jörn

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