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Hortulanus
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Beitragvon Hortulanus » 4. Jun 2024, 14:36

rincewind hat geschrieben:Quelltext des Beitrags Hallo Martin,

Ich denke aber das es Jana einfach darum geht zumindest ähnliches erreichen zu können wie andere Makrofotografen hier und nicht darum ein Teleskop zu betreiben. :wink:
LG Silvio


Genau :) Zumindest unter Berücksichtigung meiner Beschaffenheit wenigstens annähernd.
Männer können halt einfach in einem Satz zum Ausdruck bringen, was Frauen offensichtlich in zehn Sätzen nicht schaffen... :lol: Danke Silvio :DH:
Zuletzt geändert von Hortulanus am 4. Jun 2024, 14:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Benjamin » 5. Jun 2024, 05:52

Servus Jana,
möglichst viel ABM bei möglichst großem Abstand wünschen wir uns doch alle. :DD
Das geht, ist aber leicht aufwendig.

Die Bilder hier sind mit einem Canon 180/3,5 + 2x Extender III an einer Olympus E-M5 II gemacht:
viewtopic.php?f=15&t=151222
Und selbst die sind noch von QF auf HF beschnitten - ABM dürfte also knapp 1:1 gewesen sein. Die Bienen sind ca. 8-10 mm lang.
Ich war da ungefähr einen Meter von den Bienen weg.
Leicht ist das aber nicht - Objektiv und Konverter liegen bei etwas über 1,5 kg - Kamera und Adapter EF an Sony kämen noch dazu.

Sonst hilft dir vielleicht auch eine andere Sonnenblende für das 90er weiter.
Ich verwende bei allen Makros kurze Alu-Blenden zum Einschrauben in das Filtergewinde.
Bringt locker 5 cm Arbeitsabstand im Vergleich zum Original.
Gibt es in gut von Heliopan (Heliopan Kurz-Sonnenblende) oder halt billig vom China-Höker auf den üblichen Marktplätzen.

Sonst bleibt halt für große ABM noch die übliche Vorgehensweise: Nahlinse, Zwischenringe, Lupenobjektiv - und gerade bei aktiven Krabblern der Blitz. Aber der wäre schon wieder ein Thema für sich. ;)
Viele Grüße,
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Beitragvon Benjamin » 5. Jun 2024, 06:01

komet hat geschrieben:Quelltext des Beitrags bei 1:1 ist der Unterschied nicht mehr gravierend, wegen der Brennweitenverkürzung, ob ein Objektiv an der Nahgrenze 80 oder 100 hat, oder 120 wir sich kaum unterscheiden.

Servus Martin,
blöd ist halt nur, daß die 90/100er Makros an der Nahgrenze auf ca. 60-70mm verkürzen - da sind die 120mm des 180ers doch eine ganz andere Nummer.
Deswegen hat man da auch trotz fast doppelt so langem Objektiv 9-10 cm mehr Arbeitsabstand:
https://www.the-digital-picture.com/Rev ... eview.aspx
Und das kann den entscheidenden Unterschied machen.
Bei kleineren ABM wird der Unterschied schnell noch größer.
Zuletzt geändert von Benjamin am 5. Jun 2024, 06:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Benjamin » 5. Jun 2024, 21:39

Vielen Dank, Martin!
Ohne deinen wertvollen Hinweis hätte ich vermutlich nie begriffen, worum es in diesem Thread eigentlich geht. :sm2:
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Beitragvon Hortulanus » 6. Jun 2024, 07:06

Hallo Benjamin,

danke auch dir für deine Ausführungen. Ja, das ist in der Tat dann insgesamt ganz schön viel an Gewicht, eigentlich zu viel.
Ansonsten hat mir die Erfahrung gezeigt, dass es doch manchmal gar nicht all zu viel an Entfernung war, die mir hat das Motiv verscheuchen lassen.
Ein Teleskop benötige ich also nicht :wink:

Mit der Gegenlichtblende, da bin ich noch gar nicht drauf gekommen. Wäre jetzt auch gar nicht davon ausgegangen, dass kürzer dann noch effektiv genug ist.
Aber das werde ich auf jeden Fall versuchen, denn das war bis jetzt immer so bissel ein Ärgernis mit dem Schattenwurf. Bestelle ich eine :)
Liebe Grüße, Jana
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Beitragvon Benjamin » 6. Jun 2024, 18:46

Hortulanus hat geschrieben:Mit der Gegenlichtblende, da bin ich noch gar nicht drauf gekommen. Wäre jetzt auch gar nicht davon ausgegangen, dass kürzer dann noch effektiv genug ist.

Diese Einschraubblenden für Teleobjektive sind normalerweise ganz gerade geschnitten, während die Hersteller-Blenden ja meistens leicht kelchförmig sind.
Etwas weniger effektiv sind die schon, aber ich finde, die Vorteile überwiegen da schon.
Viele Grüße,
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Beitragvon krimberger » 10. Jun 2024, 07:48

Hallo Jana,
vielleicht ein kleiner Tipp nebenbei. Wenn der Arbeitsabstand zu Insekten eng wird, auf keinen Fall Gesicht oder Hände in die Nähe des Insekts bewegen oder zu stark zeigen. Die kalte Kamera führt viel später zu einer Flucht wie warme Finger oder der Kopf eines Menschen. Es geht nicht bei allen Arten aber bei vielen.
Versuche eine lästige Fliege mit der warmen Hand oder mit einer Zeitung zu erschlagen. Mit der kalten bzw. raumtemperierten Zeitung wirst du größere Erfolge habe.
beste Grüße
Kurt
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Beitragvon Hortulanus » 28. Jun 2024, 07:22

Danke nochmal.

Ich hatte jetzt eine Zwangspause und muss auch weiter noch ein bisschen meinen von einer Kriebelmücke angegriffenen Arm schonen.

Aber zumindest habe ich die Zeit genutzt und mir Zwischenringe bestellt (die sind schon da) und die kleine Metallgegenlichtblende (kommt heute).

Erstmal schauen, was ich damit jetzt so hoffentlich auf die Reihe bekommen werde :wink: Nur, wie schon gesagt, erstmal ganz langsam :?
Liebe Grüße, Jana
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Beitragvon Gabi Buschmann » 29. Jun 2024, 14:28

Hortulanus hat geschrieben:Quelltext des Beitrags Ich hatte jetzt eine Zwangspause und muss auch weiter noch ein bisschen meinen von einer Kriebelmücke angegriffenen Arm schonen.


Hallo, Jana,

ich hatte im Frühjahr mal wegen seltsamer Stiche
recherchiert und bin dabei auch auf die Kriebelmücke
gestoßen. Die ist ja wirklich nicht ohne und kann
schlimme Gesundheitsprobleme verursachen.
Ich wünsche dir weiterhin gute Besserung,
damit du erste Versuche mit deinem neuen
Equipment machen kannst.
Liebe Grüße Gabi
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Beitragvon Hortulanus » 5. Jul 2024, 10:17

Gabi Buschmann hat geschrieben:Quelltext des Beitrags
Hortulanus hat geschrieben:Quelltext des Beitrags Ich hatte jetzt eine Zwangspause und muss auch weiter noch ein bisschen meinen von einer Kriebelmücke angegriffenen Arm schonen.


Hallo, Jana,

ich hatte im Frühjahr mal wegen seltsamer Stiche
recherchiert und bin dabei auch auf die Kriebelmücke
gestoßen. Die ist ja wirklich nicht ohne und kann
schlimme Gesundheitsprobleme verursachen.
Ich wünsche dir weiterhin gute Besserung,
damit du erste Versuche mit deinem neuen
Equipment machen kannst.


Hallo Gabi,

vielen Dank. Es ist gut abgeheilt und gibt jetzt Ruhe. Ich hatte auch mal einen Biss am Bein, das spüre ich heute nach drei Jahren leider immer noch.
Dafür gab es schon neues Ungemach und es geht ständig ein starker Wind bei uns. Derzeit ist bei mir leider eine große Flaute drin.
Naja, einst wird alles gut... :?
Liebe Grüße, Jana

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