Hallo Horst,
ich arbeite seit ewigen Zeiten mit Nikon und »makromäßig« macht man damit sicher nichts falsch. Allerdings ist meine
D7000 nicht unbedingt ein Leichtgewicht (von anderen DSLR-Kalibern ganz zu schweigen), aus diesem Grund habe ich Ausschau
nach etwas »Tragbarerem« gehalten. Die Bildqualität sollte mindestens gleich bleiben oder besser werden, deshalb schied
MFT erst einmal aus. Die Fujifilm X-T1 war erste Wahl, weil ich die schon in der Hand hatte, allerdings sehr teuer und
auflösungsmäßig kein Fortschritt zur D7000. Nach längerem Überlegen habe ich mir die Sony A6000 mit 24MP zugelegt. Was
die Bildqualität betrifft, die ist wirklich überragend und dürfte wohl derzeit an der Spitze bei APS-C liegen. Allein
beim Rauschverhalten ist der Fortschritt nicht zu übersehen.
Mit 340g bringt das Gehäuse weniger als die Hälfte der D7000 (780g) auf die Waage, was sich aber zusammen mit einem
schweren Objektiv wieder etwas relativiert. Mit meinem 200er AF-Micro-Nikkor hat man eher ein Objektiv mit Kamera in der
Hand. Daß mittels Adapter quasi jedes Fremdobjektiv paßt, ist einer der großen Vorzüge der Spiegellosen. Natürlich fehlt
dann der AF, aber den braucht man bei Makro sowieso kaum. Es gibt aber von Sony ein überragendes Makro, das alle
Automatiken überträgt, das SEL90M28G. Mit >1000€ allerdings kein Schnäppchen.
Ansonsten hat die Kamera alles, was man für Makros braucht: Fernauslösung per Kabel oder IR, elektronischer erster
Verschlußvorhang, vollständig manuell bedienbar, Blitzschuh, klappbarer Monitor für bodennahe Aufnahmen. Dazu WLAN und
kostenloses Capture One 9.
Ein kleines Manko ist die Akkulaufzeit. Weil ein Display und der Sensor immer aktiv sind, reicht der Akku nur etwa halb
so lange wie bei der D7000. Ein Ersatzakku ist also anzuraten, außerdem ein Ladegerät, Sony liefert nur ein
USB-Ladekabel mit.
Das andere Manko, soweit ich das bis jetzt sagen kann, ist der Sucher. Der ist zwar durchaus hochauflösend und zeigt das
Bild quasi in echt, einem guten optischen DSLR-Sucher kann er in punkto Bildqualität aber noch nicht ganz das Wasser
reichen. Das betrifft aber mehr oder weniger alle Spiegellosen. Hier fehlt mir aber noch die echte Erfahrung.
Insgesamt ist die Kamera natürlich auch für ganz »normale« Fotos hervorragend geeignet und mit dem winzigen
Standardobjektiv SELP1650 nicht viel größer als eine Kompakte.
Sony A6000 - Olympus OM D EM10 II / EM 5 II - Nikon D5500 ?
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Hallo Horst,
die D5500 kenne ich leider nicht, genauso wenig wie Olympus, deshalb kann ich dazu nichts sagen. Ich hatte allerdings
mal die D3300 in der Hand, die war wirklich schön leicht, aber da ich den wirklich guten Sucher der D7000 gewöhnt bin
erschien mir der prismenlose »Sucher« der D3300 wie ein kleines schwarzes Loch zum Durchgucken. Im Vergleich dazu muß
sich die A6000 nicht verstecken.
Wenn genug Licht da ist, ist fast jeder Sensor gut, das gilt auch für MFT. Die Nachteile merkt man erst bei zu wenig
Licht, sprich Rauschen. Wenn ich z.B. die Panasonic GX-8 angucke, die ist teurer und schwerer als die A6000, dafür
kriegt man fast die neue A6300. Die ist nicht nur leichter, sie ist auch spritzwassergeschützt und hat einen
verbesserten Sucher und sicher auch den besseren Sensor. Warum sollte ich dann MFT nehmen?
Vielleicht wegen des besseren Objektivangebots, hier hat MFT die Nase noch vorn. Ob die Objektive aber immer leichter
sind als bei APS-C wage ich zu bezweifeln. Gute Objektive sind nie Leichtgewichte.
An die A6000 paßt per Adapter fast jedes Fremdobjektiv, dabei funktionieren Zeit- und ISO-Automatik auch mit rein
mechanischen Adaptern ohne elektrische Kontakte. Es gibt aber auch welche, die die elektrischen Signale übertragen und
sogar AF und VR ermöglichen, zumindest bei Canonobjektiven. Für Nikon-Objektive ist so was auch angekündigt bzw. schon
lieferbar:
http://www.photoscala.de/Artikel/Commli ... -Autofokus
Das macht aber nur Sinn, wenn man die Objektive schon hat oder gerade das eine anders nicht kriegt. Ansonsten sind
Objektive mit nativem Bajonett die bessere Wahl.
die D5500 kenne ich leider nicht, genauso wenig wie Olympus, deshalb kann ich dazu nichts sagen. Ich hatte allerdings
mal die D3300 in der Hand, die war wirklich schön leicht, aber da ich den wirklich guten Sucher der D7000 gewöhnt bin
erschien mir der prismenlose »Sucher« der D3300 wie ein kleines schwarzes Loch zum Durchgucken. Im Vergleich dazu muß
sich die A6000 nicht verstecken.
Wenn genug Licht da ist, ist fast jeder Sensor gut, das gilt auch für MFT. Die Nachteile merkt man erst bei zu wenig
Licht, sprich Rauschen. Wenn ich z.B. die Panasonic GX-8 angucke, die ist teurer und schwerer als die A6000, dafür
kriegt man fast die neue A6300. Die ist nicht nur leichter, sie ist auch spritzwassergeschützt und hat einen
verbesserten Sucher und sicher auch den besseren Sensor. Warum sollte ich dann MFT nehmen?
Vielleicht wegen des besseren Objektivangebots, hier hat MFT die Nase noch vorn. Ob die Objektive aber immer leichter
sind als bei APS-C wage ich zu bezweifeln. Gute Objektive sind nie Leichtgewichte.
An die A6000 paßt per Adapter fast jedes Fremdobjektiv, dabei funktionieren Zeit- und ISO-Automatik auch mit rein
mechanischen Adaptern ohne elektrische Kontakte. Es gibt aber auch welche, die die elektrischen Signale übertragen und
sogar AF und VR ermöglichen, zumindest bei Canonobjektiven. Für Nikon-Objektive ist so was auch angekündigt bzw. schon
lieferbar:
http://www.photoscala.de/Artikel/Commli ... -Autofokus
Das macht aber nur Sinn, wenn man die Objektive schon hat oder gerade das eine anders nicht kriegt. Ansonsten sind
Objektive mit nativem Bajonett die bessere Wahl.
Grüße
Christian
www.natur-foto-technik.de
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- HCS
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- Vorname: Christian
Die A6000 ist von der Bildqualität her erste Klasse, hier wird der Nachfolger keine Wunder bewirken. Die Verbesserungen
betreffen hauptsächlich Video und das Gehäuse, dafür wäre mir der Aufpreis zu hoch.
Wie sich die A6000 preislich entwickelt, weiß natürlich niemand. Bis jetzt war der Preis ziemlich konstant, deshalb
vermute ich, daß er nicht ins Bodenlose abrutscht. Würde mich auch ärgern, da ich meine erst vor paar Monaten gekauft
habe
betreffen hauptsächlich Video und das Gehäuse, dafür wäre mir der Aufpreis zu hoch.
Wie sich die A6000 preislich entwickelt, weiß natürlich niemand. Bis jetzt war der Preis ziemlich konstant, deshalb
vermute ich, daß er nicht ins Bodenlose abrutscht. Würde mich auch ärgern, da ich meine erst vor paar Monaten gekauft
habe
Grüße
Christian
www.natur-foto-technik.de
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- hawisa
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- Registriert: 23. Apr 2014, 14:59 alle Bilder
- Vorname: Hans-Willi
Hallo Horst,
schau dir die Olympus mal genauer an.
Haben eine sehr gute Qualität. Funktionen wie das Stacken, Live Bulb und vieles mehr, was andere Kameras nicht zu
bieten
haben.
Für Mft gibt es auch mehr Objektive als für Sony. Das
60er
Makro ist spitze, wiegt nur 185 g.
Kannst an den Kameras alles adaptieren.
Nimm mal eine in die Hand und probiere sie aus.
Gut Licht
Willi
schau dir die Olympus mal genauer an.
Haben eine sehr gute Qualität. Funktionen wie das Stacken, Live Bulb und vieles mehr, was andere Kameras nicht zu
bieten
haben.
Für Mft gibt es auch mehr Objektive als für Sony. Das
60er
Makro ist spitze, wiegt nur 185 g.
Kannst an den Kameras alles adaptieren.
Nimm mal eine in die Hand und probiere sie aus.
Gut Licht
Willi
- Sven A.
- Fotograf/in

- Beiträge: 6477
- Registriert: 7. Nov 2011, 19:51 alle Bilder
- Vorname: Sven Aulenberg
Moin,
ist bei einem CTS nur das Gewicht ein Problem, oder auch die Bedienung?
Auch mit "normal" großen Händen ist mir die Bedienung der A6000 zu fummelig.
Je kleiner die Gehäuse, desto unhandlicher werden sie meist.
Bei den Olys bekommst du Zusatzgriffe, die das Handling verbessern.
Wenn du hauptsächlich gestaltend fotografierst ist ein Display, dass sich in 3-Wegen drehen lässt.
Besonders das bodennahe HF ist mit einer Nikon D5xxx und einer Oly EM 5 II wesentlich Rückenschonender
und du musst dich nicht hinlegen
Wenn es rein ums Gewicht geht, kommt man kaum an MFT vorbei, am besten mit Zusatzgriff.
Die "kleine" Nikon mit einer kurzen Brennweite ist nicht so schwer.
Nachteil von MFT ist, dass eine gute Freistellung schwieriger ist als bei APS.
Vorteil einer Oly ist, dass der Sensor stabilisiert ist und somit alle Objektive, auch die adaptierten.
Für Freihandknipsen ist dies nicht unerheblich. Je kleiner die Motive, desto größer wird der Vorteil von MFT,
man muss nicht so weit abblenden, die ST ist größer.
Wenn es ums gestaltende Fotografieren geht, würde ich eine APS Kamera nehmen.
Jede Cam hat ihre Vor- und Nachteile. Wenn nicht weißt, was und wie du später fotografierst,
dann ist die Wahl schwierig. Man muss sie einfach mal in die Hand nehmen und testen.
Gruß
Sven
ist bei einem CTS nur das Gewicht ein Problem, oder auch die Bedienung?
Auch mit "normal" großen Händen ist mir die Bedienung der A6000 zu fummelig.
Je kleiner die Gehäuse, desto unhandlicher werden sie meist.
Bei den Olys bekommst du Zusatzgriffe, die das Handling verbessern.
Wenn du hauptsächlich gestaltend fotografierst ist ein Display, dass sich in 3-Wegen drehen lässt.
Besonders das bodennahe HF ist mit einer Nikon D5xxx und einer Oly EM 5 II wesentlich Rückenschonender
und du musst dich nicht hinlegen
Wenn es rein ums Gewicht geht, kommt man kaum an MFT vorbei, am besten mit Zusatzgriff.
Die "kleine" Nikon mit einer kurzen Brennweite ist nicht so schwer.
Nachteil von MFT ist, dass eine gute Freistellung schwieriger ist als bei APS.
Vorteil einer Oly ist, dass der Sensor stabilisiert ist und somit alle Objektive, auch die adaptierten.
Für Freihandknipsen ist dies nicht unerheblich. Je kleiner die Motive, desto größer wird der Vorteil von MFT,
man muss nicht so weit abblenden, die ST ist größer.
Wenn es ums gestaltende Fotografieren geht, würde ich eine APS Kamera nehmen.
Jede Cam hat ihre Vor- und Nachteile. Wenn nicht weißt, was und wie du später fotografierst,
dann ist die Wahl schwierig. Man muss sie einfach mal in die Hand nehmen und testen.
Gruß
Sven
- Wolfgang.b
- Fotograf/in

- Beiträge: 682
- Registriert: 22. Apr 2009, 22:40 alle Bilder
- Vorname: Wolfgang
Hallo Horst, vielleicht schaust du dir vor deiner Entscheidung diese Seite mal an.
http://pen3.de/
Besonders die Makros in der Galerie sind sehenswert.
http://pen3.de/
Besonders die Makros in der Galerie sind sehenswert.
Viele Grüße aus dem Sauerland
Wolfgang
Wolfgang
- Werner Buschmann
- Fotograf/in

- Beiträge: 74407
- Registriert: 25. Mai 2006, 16:35 alle Bilder
- Vorname: Werner
Hallo Wolfgang,
ich finde Deinen Hinweis jetzt nicht so zweckdienlich.
Ich will es begründen.
Weil Du eben mit jedem Kamerasystem ausgezeichnete Makros machen kannst.
Das ist doch gar nicht die Frage.
Die Frage ist, dass man vor dem Kauf eines Systems die entscheidenden Vor-
und Nachteile eines Systems auch wirklich kennt.
Hätte ich zuviel Geld, dann würde ich immer auf eine Vollformat-DSLR setzen
UND auf eine moderne MFT-Kamera - neben OLympus gibt es auch noch andere
interessante Marken. Vielleicht würde ich mir zusätzlich noch eine Fuji-Kamera kaufen,
die allerdings hat APSC-Format, weil deren Optiken wirklich einen eigenen Charakter haben und sehr gut sind.

ich finde Deinen Hinweis jetzt nicht so zweckdienlich.
Ich will es begründen.
Weil Du eben mit jedem Kamerasystem ausgezeichnete Makros machen kannst.
Das ist doch gar nicht die Frage.
Die Frage ist, dass man vor dem Kauf eines Systems die entscheidenden Vor-
und Nachteile eines Systems auch wirklich kennt.
Hätte ich zuviel Geld, dann würde ich immer auf eine Vollformat-DSLR setzen
UND auf eine moderne MFT-Kamera - neben OLympus gibt es auch noch andere
interessante Marken. Vielleicht würde ich mir zusätzlich noch eine Fuji-Kamera kaufen,
die allerdings hat APSC-Format, weil deren Optiken wirklich einen eigenen Charakter haben und sehr gut sind.
________________
Liebe Grüße, passt auf Euch auf und vergesst das Lächeln nicht!
Werner
5
ist mein Maximum bei einer Rückmeldung.
Meine Sternebewertung beziehen meine Bewertung immer auf die Gesamtheit der
im Forum gezeigten Bilder.
Liebe Grüße, passt auf Euch auf und vergesst das Lächeln nicht!
Werner
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ist mein Maximum bei einer Rückmeldung.Meine Sternebewertung beziehen meine Bewertung immer auf die Gesamtheit der
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- rincewind
- Makro Team

- Beiträge: 40949
- Registriert: 7. Aug 2010, 18:27 alle Bilder
- Vorname: Silvio
Hallo,
Probier einfach aus (wenn die Möglichkeit besteht) welche Dir besser liegt.
Meine Lebensgefährtin hat eine Nikon, ich eine Olympus. Mit beiden kann man gute
Makros machen. Ich arbeite mit der Olympus einfach lieber. Hinzu kommt das man
sehr einfach alles anschließen kann was Licht durchlässt.
LG Silvio
Probier einfach aus (wenn die Möglichkeit besteht) welche Dir besser liegt.
Meine Lebensgefährtin hat eine Nikon, ich eine Olympus. Mit beiden kann man gute
Makros machen. Ich arbeite mit der Olympus einfach lieber. Hinzu kommt das man
sehr einfach alles anschließen kann was Licht durchlässt.
LG Silvio
- Wolfgang.b
- Fotograf/in

- Beiträge: 682
- Registriert: 22. Apr 2009, 22:40 alle Bilder
- Vorname: Wolfgang
- makrolino
- Fotograf/in

- Beiträge: 5409
- Registriert: 1. Jul 2015, 15:53 alle Bilder
- Vorname: Inka
Hallo Horst,
ich hatte mich ja schon andere Stelle kurz gemeldet und will
dir auch hier noch kurz etwas schreiben.
Die Sony Alpha 6000 verfügt über die Fokuspeaking-Funktion,
genau wie die A5000 schon. Ob man sich mit ihr anfreunden
kann und sie letztlich zum Arbeiten nutzt, sei erst einmal
dahin gestellt. Ich persönlich verwende sie eher selten.
Mit der Fokus-Vergrößerung im Live-View komme ich sehr
gut zurecht. Da muss man sich zwar zuerst ein wenig über
das Menue einarbeiten und die verschiedenen Einstellmöglichkeiten
probieren, aber es ist eigentlich keine große Sache.
Das eingestellte (etwas langatmige
) Youtube-Video
habe ich mir jetzt nicht bis zum Schluss angesehen, denke
aber, dass ich anders vorgehe. Das hier zu beschreiben, ohne
dass du die Kamera vor dir hast, macht aber sicher wenig Sinn.
Zu bedenken möchte ich noch Folgendes geben. Die A6000
verfügt zwar über ein Klapp-Display, dieses lässt sich aber
nicht schwenken oder gar drehen, so wie beispielsweise bei
den Canon EOS-Modellen. Das, muss ich gestehen, ist das,
was ich an der Sony echt vermisse. Gerade beim bodennahen
Arbeiten empfinde ich es als große Erleichterung, das EOS-Display
in alle Richtungen verstellen zu können, wie ich es gerade benötige.
Insbesondere bei HF-Aufnahmen macht sich das ganz klar bemerkbar.
Vielleicht hilft dir das ja ein wenig weiter.
Viel Vergnügen noch bei der spannenden Suche nach einem geeigneten
Kamera-Modell.
Liebe Grüße,
Inka
Edit: Lese gerade, was Rudi geschrieben hat. Dem kann ich mich
voll und ganz anschließen.
ich hatte mich ja schon andere Stelle kurz gemeldet und will
dir auch hier noch kurz etwas schreiben.
Die Sony Alpha 6000 verfügt über die Fokuspeaking-Funktion,
genau wie die A5000 schon. Ob man sich mit ihr anfreunden
kann und sie letztlich zum Arbeiten nutzt, sei erst einmal
dahin gestellt. Ich persönlich verwende sie eher selten.
Mit der Fokus-Vergrößerung im Live-View komme ich sehr
gut zurecht. Da muss man sich zwar zuerst ein wenig über
das Menue einarbeiten und die verschiedenen Einstellmöglichkeiten
probieren, aber es ist eigentlich keine große Sache.
Das eingestellte (etwas langatmige
habe ich mir jetzt nicht bis zum Schluss angesehen, denke
aber, dass ich anders vorgehe. Das hier zu beschreiben, ohne
dass du die Kamera vor dir hast, macht aber sicher wenig Sinn.
Zu bedenken möchte ich noch Folgendes geben. Die A6000
verfügt zwar über ein Klapp-Display, dieses lässt sich aber
nicht schwenken oder gar drehen, so wie beispielsweise bei
den Canon EOS-Modellen. Das, muss ich gestehen, ist das,
was ich an der Sony echt vermisse. Gerade beim bodennahen
Arbeiten empfinde ich es als große Erleichterung, das EOS-Display
in alle Richtungen verstellen zu können, wie ich es gerade benötige.
Insbesondere bei HF-Aufnahmen macht sich das ganz klar bemerkbar.
Vielleicht hilft dir das ja ein wenig weiter.
Viel Vergnügen noch bei der spannenden Suche nach einem geeigneten
Kamera-Modell.
Liebe Grüße,
Inka
Edit: Lese gerade, was Rudi geschrieben hat. Dem kann ich mich
voll und ganz anschließen.
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Fotografie ist für mich:
Bekanntes neu entdecken, genießen und ehrfürchtig staunen.
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Fotografie ist für mich:
Bekanntes neu entdecken, genießen und ehrfürchtig staunen.
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