Einbeinstativ ja oder nein ?????

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berndj
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Einbeinstativ ja oder nein ?????

Beitragvon berndj » 10. Jul 2008, 19:17

Ich habe anlässlich eines Fotos von mir(Libellen-Rad) freihändig geschossen mit Tamron Makro 180 mm,schon mal die Frage gestellt,ob ein Einbein-Stativ,bei der Arbeit mit dem 180 iger sinnvoll ist.Wer hat praktische Erfahrungen damit,und welches Stativ eignet sich gut dafür (preis einigermaßen im Rahmen)
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Beitragvon SunTravel » 10. Jul 2008, 19:21

Hallo Bernd,

Dieter G.B. fotographiert häufig Insekten mit dem Einbein. Ich habe das bisher nur für Sportaufnahmen genutzt und auch nur dann wenn kein Platz für ein Dreibein ist. Einbeine stabilisieren nur in eine Richtung.

Ich habe ein Unilok System Major 1220 das ich auch zerlegen und als Einbein zusammensetzen kann.

Gruß

Uwe
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Beitragvon markus k » 10. Jul 2008, 19:30

Hallo Bernd,
ich kann nur von mir berichten. Makros mit einem Einbein
ist für mich fast unvorstellbar. Dafür bin ich einfach zu zitterig
in den Armen. Bei mir kommt nur ein Dreibein in Frage, da habe
ich dann die Hände frei für einen Reflektor, Taschenlampe, zudem
arbeite ich immer mit Spiegelvorauslösung.
Gruß Markus
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Beitragvon campingbaer66 » 11. Jul 2008, 07:41

Hallo Bernd ,

Ich kann leider bisher nur von ein paar kurzen Versuchen ( schlechtes Wetter ) mit meinen Einbeinstativ , Manfrotto MA 680B ( 55,- Euro ) das ich seit 3 Tagen besitze berichten.
Test auf unserem Balkon an einer noch sehr jungen Kreuzspinne ( ca. 3-4 mm ).

Mit Einbein waren scharfe Bilder bis ca. 1/30 sek. möglich , ich habe aber auch eine relativ ruhige Hand.
Das Einbein stabilisiert natürlich nur eine Achse , die nach unten/oben.
Man wackelt immer noch in erster Linie seitlich.
Allerdings habe ich festgestellt , das man fast gar nicht mehr nach vorne/hinten wackelt. Also wird das aus der Schärfeachse rutschen recht wirksam verhindert.

Mit Dreibein im Vergleich konnte ich die gleichen ( also nicht bessere ) Ergebnisse erhalten.
Hier wäre kein Vorteil für das Dreibein erkennbar gewesen.
Dafür war ich mit dem Einbein wesentlich schneller , da nur 1 Bein ausgefahren werden muss.
Es herschte geringer Wind , Himmel stark bewölkt.

Ich denke , das es in erster Linie auf das Motiv und die Umweltbedingungen ankommt.

Bei Wind und sich bewegendem , aktiven Insekt wirst du Freihand oder mit Einbein schneller reagieren können und flexibler sein.
Da bleibt dann nur viele Bilder machen und hoffen das ein paar scharf sind und gut aussehen.

Unter guten Umweltbedingungen ( kein oder wenig Wind , ruhendes oder wenig aktives Insekt ) wird das Dreibein eindeutig Vorteile bringen , da du dann auch Zeit zum manuellen Fokusieren und SVA hast.
Solche Situationen waren bei mir allerdings eher selten , daher bin ich bisher auch unschlüssig ob mit oder ohne Stativ und ob Einbein/Dreibein.

Ich hab unter Makro-Talk mal einen Thread zu dem Thema aufgemacht.
Im Urlaub werde ich mal alles gegeneinander austesten und dann dort berichten.

Gruß ,
Peter
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Beitragvon _Reinhard_ » 11. Jul 2008, 08:20

Hallo Bernd,
mit einem Einbein erweiterst Du auf alle Fälle den Einsatzbereich des Makros. Gerade wenn nicht statische Objekte
fotografiert werden. Ich selbst habe ein billiges 3-Bein, das ich oft mit zusammengeklappten Beinen als Einbein verwende. Eine 1/60 gelingt damit gut. Beim 180er ist wohl jenseits von 1/200 nötig - also man gewinnt locker
2 Blenden.
-
Gruß
Reinhard

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