Beitragvon 01af » 2. Dez 2006, 17:51
Dominik, die Nikon D50 ist für deine Zwecke sehr gut geeignet. Doch ich denke, wenn's eine Nikon der Einsteigerklasse werden soll (und nichts spricht dagegen), dann solltest du doch eher die neuere D40 ins Visier nehmen. Warte bis nach Weihnachten, dann werden die Preise noch fallen.
Das Objektiv, das du dir da ausgesucht hast, ist hingegen völlig ungeeignet. Nimm lieber ein richtiges Makroobjektiv. So ein 70-300-Telezoom wäre zwar vielseitiger für die allgemeine Fotografie, ist aber ungeeignet für die Makrofotografie, selbst wenn es die Bezeichnung "Macro" im Namen tragen sollte.
Es gibt eine Menge verschiedener echter Makroobjektive. Welches für dich am geeignetsten ist, hängt von deinen Aufgabenstellungen ab. Am besten, du malst dir einmal auf ein Blatt Papier ein Rechteck mit etwa 15 x 23 mm Größe. Dinge, die so groß sind, daß sie gerade in dieses Rechteck hineinpassen, würdest du mit einer Nikon D50 oder D40 oder einer ähnlichen D-SLR-Kamera im Abbildungsmaßstab 1:1 aufnehmen. Diese Größe ist eine wichtige technische Grenze; sie zu überschreiten, ohne an Abbildungsleistung zu verlieren, erfordert einen gewissen Aufwand. Bis 1:1 hingegen ist alles recht einfach.
Sind die kleinsten Dinge, die du je aufnehmen willst, also nicht kleiner als dieses Rechteck, dann kauf dir ein Makroobjektiv mit 90, 100 oder 105 mm Brennweite, z. B. von Tamron, Tokina oder Sigma.
Möchtest du aber noch kleinere Dinge groß ins Bild setzen können, d. h. den Abbildungsmaßstab von 1:1 überschreiten, dann kauf dir ein Makroobjektiv mit 50 mm (z. B. Sigma) oder 55 mm Brennweite (Nikon), und dazu einen Satz Zwischenringe und einen Umkehrring. Falls du nicht weißt, was das ist -- der Fotohändler deines Vertrauens weiß Bescheid ... oder Google.
-- Olaf