Ich sags im eigenem Forum ja doch etwas gehemmt, aber Fakt bleibt es trotzdem, auch wenn es bei einer D-SLR nicht mehr die Gültigkeit hat wie bei einer Analogen.
Eine Kamera ist nichts anderes als ein teurer Belichtungsmesser.
Wenn der Verschluss zur Belichtung geöffnet ist, dann befindet sich zwischen Motiv und dem Film/Sensor nur das Objektiv. Hier macht auch der teuerste SLR-Body das exakt gleiche Bild (bei gleicher Belichtungszeit) wie eine gebrauchte 10 EUR SLR vom Flohmarkt.
Eine Kamera ist immer nur so gut wie das Objektiv. In der Regel liegen daher die Kosten für Objektive über den der Bodys.
Mir ist durchaus bewusst, dass sich nicht jeder teure Objektive leisten kann oder will (ich kanns z.B. nicht). Wenn man sich aber die Fotografie als Hobby ausgesucht hat, dann darf man vielleicht Kosten scheuen, aber keine Mühe. Sprich, anstatt zu zoomen wird gelaufen und man lässt das Suppenzoom (so nennt man sie wirklich) Zuhause.
"OK...ich habe aber kein Geld für teure Festbrennweiten...und nun?"
Es müssen ja nicht gleich Festbrennweiten sein, auch wenn diese gewisse Vorzüge haben. Objektive mit einem gemässigtem Zoombereich sind häufig in der Abbildungsleistung besser als preislich vergleichbare Modelle mit einem Zoomfaktor von über 10x, welches das Tamron AF 28-300/3,5-6,3 bietet.
Evtl. stellst du die Frage auch im falschen Forum. Makrofotografen sind oft Schärfefanatiker
Und nur mal so nebenbei, bis auf einem Nikon Micro sind alle Makroobjektive Festbrennweiten und es gibt z.B. bei eBay viele gute 60mm Makros zu ersteigern welche wahrscheinlich eine bessere Abbildungsleistung haben als jedes Zoom.