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Harald Esberger
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Beitragvon Harald Esberger » 20. Jan 2013, 15:52

Hi Till

Willkommen bei uns im MF, als Ideallösung für dein Vorhaben

würde ich eine Crop Kamera, also Eos 60D oder 7D, Nikon D300

D7000 oder ähnlich dir empfehlen.

Objektive, hm, für Pflanzen und Spinnen usw. würde ich eine feste

Brennweite zb. 100 oder 150mm in Betracht ziehen.

Für Vögel sollten es schon 300mm sein.

Um eine Meise einigermassen Formatfüllend auf den Chip zu bringen

bei 3m Abstand braucht's einfach 300mm.

Nun das würde aber etwas mehr Euros kosten, daher käme vielleicht eine

gebrauchte Ausrüstung in Frage, schau einfach mal im Netz.

Ein Stativ brauchst du auch noch.

Viel Glück beim suchen.



VG Harald
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daseff
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Beitragvon daseff » 20. Jan 2013, 16:04

Hallo Till (oder Christoph?),

ich schließe mich Harald an.

An deiner Stelle würde ich eine solide Crop-Kamera
nehmen. Die 7D ist zu teuer, und wenn dir die dreistelligen
Canons zu klein sind, soltle es eher gebrauchte D90 oder Canon 50/60D
sein. In Anbetracht des relativ knappen
Budgets (bezogen auf deine Vorhaben) würde ich mich
definitiv nach gebrauchten Cams umsehen.

Was das Objektiv angeht:
Ich würde auf keinen Fall ein Kitobjektiv dazunehmen, denn
damit kannst du weder Makro noch Vögel vernünftig fotografieren.
Fürs Makro würde ich ein Tamron 90 oder ein gebrauchtes
Sigma 150 in Betracht ziehen (besser letzteres).

Für Vögel sollte es dann so etwas wie ein Nikon 70-300 mindestens
sein. Gute Vogelfotografie kostet aber seinen Preis und ohne
Ansitzen wird das oft nichts. Aber das weißt du als Ornithologe
wohl besser als ich.

Ein Allroundobjektiv für beides gibt es eher nicht, was einfach
an der Naheinstellgrenze der Teleobjektive liegt. Mit einem
Tele kannst du keine Fliegen vernünftig ablichten.
Am ehesten würde da noch ein Canon 300/4 IS mit max.
Abbildungsmaßstab von 1:4 (glaub ich) funktionieren.
Neupreis >1000€.

Du hast dir da ein teures Hobby gesucht :D

Wenn noch Fragen sind, immer her damit :-)
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Beitragvon daseff » 20. Jan 2013, 16:15

Hallo Christoph,

was möchtest du denn mit dem 18-135mm fotografieren?
Das 55-250 ist glaub ich nicht schlecht und man könnte
es mit einem Achromat verwenden.
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Beitragvon daseff » 20. Jan 2013, 16:27

Hallo Christoph,

tja, das ist eine Frage des Anspruchs.
Eine Achromatlösung ist nicht schlecht, aber
ist eben nicht auf dem extrem hohen Stand
eines Makroobjektivs.

Ob die 250mm reichen, zweifle ich noch an.
Kommt eben drauf an, WIE genau du die
Vogelfotografie betreiben willst. Einfach so
rumlaufen und scheue Vögel fotografieren
wird mit 250 mm nicht möglich sein.

Das 18-135 würde ich weglassen, wenn du
damit leben kannst, keine kleine Brennweite
für z.B. Landschaften etc. zu haben.
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Beitragvon Digicat » 20. Jan 2013, 16:43

Servus Christoph

Herzlich Willkommen

Muß es den unbedingt eine DSLR sein ?

Eine mFT-DSLM (spiegellos) der neuesten Generation (Olympus OM-D EM-5, Panasonic Lumix GH3, Panasonic Lumix G5 und mit Aufstecksucher die Olympus E-PL5) würden deine Motiv-Welt auch hervorragend abdecken.
Vorteil gegenüber DSLR:
kleiner, leichter und im Gesamten gesehen günstiger

Ich konnte beide Systeme DSLR (Canon 5D und Canon 1D MkII) und mFT (DSLM) direkt vergleichen und bin zu 99% nur mehr mit meinen beiden Panasonic (G3 + G5) unterwegs.

Nur mal so in die Runde geworfen ...

Liebe Grüße
Helmut
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Beitragvon Digicat » 20. Jan 2013, 17:05

Servus

Will das Thema garnet weiter vertiefen, aber eine Frage hätte ich:

In wiefern hättest du mit einer DSLR mehr Freude an der Sache ?

Weil sie schwerer und größer ist ?

Ich bin nicht ein Gott begnadeter Fotograf, aber sie Dir mal meine "alle Bilder" in der Fußzeile meines Beitrags an ...

Liebe Grüße
Helmut
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Beitragvon Harald Esberger » 20. Jan 2013, 17:35

Hi Christoph

Helmut's Einwand hat was für sich, aber ich kann dich

verstehen.

Ich bin immer der Meinung... lieber gleich was gescheites

als zweimal kaufen.

Mit einen Kit oder Tele Objektiv kannst du nur sehr bedingt

Makro's machen, hat mit der Naheinstellgrenze zu tun.

Die liegt bei Makro Objektive bei ca. 35 cm je nach Brennweite,

ein Tele hat ca. 2m , eine kleine Fliege geht da halt nicht.

Also ein allround Objektiv gibt es nicht, leider.

Dieses Problem hat aber jeder, man muss es nach seinen

Geldbeutel lösen.



VG Harald
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Beitragvon Digicat » 20. Jan 2013, 18:34

Servus Harald

Falls du eine Canon 5D III, 1D-X oder eine Nikon D800, D4 als was G`scheites meinst, dann bin ich voll bei Dir.

Aber bei einer Canon 650D, 60D oder den DX-Nikons würde ich die oben genannten "Spiegellosen" schon als ebenbürtig einstufen.

Vorallem wenn es dann um Objektive geht ...

Ein Canon 100/2.8L IS oder ein Nikon VR 105/2.8 kosten um einiges mehr als ein Pana/Leica Elmarit 45/2.8 OIS oder das Olympus mZuiko Makro 60/2.8 .
Die BQ der beiden steht weder dem Canon noch dem Nikon nach.

Bei den Tele sieht die Situation ähnlich aus.
Das Canon 100-400L IS verglichen mit dem Panasonic 100-300 OIS sind in der Lichtstärke etwa gleich und in der BQ nehmen sie sich auch nichts.
Nur das Canon kostet ca. das Doppelte und wiegt das 3fache.
Von Nikon kenne ich leider kein Objektiv in diesem Brennweitenbereich.
Vielleicht das VR 200-400/4 aber das liegt sowohl von der Lichtstärke, Gewicht als auch von den Kosten jenseits der obig genannten.

Eines kann man allerdings den beiden (Canon & Nikon) zu Gute halten.
Das Objektivangebot ist jeweils größer als von Olympus & Panasonic (gleicher Objektivanschluß).
Auch gibt es noch keine Tilt & Shift-Objektive.
Dafür gibt es wieder für mFT ein Lupenobjektiv.

Man muß halt die Systeme im Ganzen betrachten und die Vorteile heraus filtern.

Für mich war es mFT ...

Liebe Grüße
Helmut
Zuletzt geändert von Digicat am 20. Jan 2013, 20:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Harald Esberger
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Beitragvon Harald Esberger » 20. Jan 2013, 18:52

Hi Helmut

Das Wort G'scheites war auf die Objektive bezogen.

Dass ne D800 besser als ne D300 ist ist schon klar.

Aber der von mir geliebte Cropfaktor geht bei der D800

leider verloren.

Ich gebe aber zu, ich kenne weder das Leica Elmarit noch

das Zuiko.



VG Harald
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Beitragvon ConradB » 20. Jan 2013, 19:36

Hallo Christoph,

herzlich Willkommen hier im Forum. :D

Du solltest bei Deinem Budget ein vernünftiges Stativ mit Kugelkopf o. ä. nicht vergessen. Du wirst grade für die Makros nur schlecht ohne auskommen. Dann kommt der Punkt Software für Bildbearbeitung und geeignete Hardware (Monitor) natürlich auch noch.

Zubehör wie Makroschlitten und Funk- oder Kabelfernauslöser sind auch sehr hilfreich.

Das 90er Tamron würde ich Dir auch zum Anfang empfehlen. Das 50-250 ist auch nicht schlecht, aber es ist in der RAW-Datei deutlich der Unterschied zum Tamron zu erkennen. Die feinen Details wirst Du mit dem Achromaten und einem Telezoom nicht so scharf festhalten können. Ich habe rund 2 Jahre mit Telezoom und Achromaten gearbeitet. Bei Verkleinerung auf Forumsgrösse schmilzt der Qualitätsunterschied aber wieder ein wenig zusammen.

Ein guter Achromat für das 50-250 wäre ein Kenko / Hoya Pro 1 Digital mit 3 Dioptrien. Für den Anfang für das Objektiv sicher gut zu gebrauchen.

Zu guter Letzt bedarf es sehr, sehr, sehr viel Übung, egal mit welcher Cam ob mit oder ohne Makroobjektiv.

Wünsche Die noch viel Freude hier im Forum. :D
Viele Grüße
Conrad

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