Sigma 150/2.8 ohne Stabi noch Zeitgemäß?

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braunschweiger
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Sigma 150/2.8 ohne Stabi noch Zeitgemäß?

Beitragvon braunschweiger » 12. Jul 2013, 07:47

Hallo zusammen,
eine etwas provokante Frage :shock:

Viele reden davon, das alte Objektive (wie zB. das Sigma) die Möglichkeiten neuer Kameras bzgl. Auflösung nicht ausreizen können.
Wie seht ihr das?

Der Nachfolger mit Stabi kostet mehr als das Doppelte, wiegt mehr und ob die Schärfe an den Vorgänger heran kommt ist auch nicht zu lesen.
Das "alte" ist in Sachen Schärfe und Bokeh immer wieder als eine Art Benchmark genannt.
Nicht umsonst findet man gebrauchte "alte" 150er Sigmas meist nicht unter 450€ bei 5-7j Alter.

Mich würden eure Erfahrungen und Meinungen interessieren.
400€ für ein 7j altes Objektiv ist ja auch net so günstig.
Macht so ein 150er neben einem 100er überhaupt Sinn? In Sachen Brennweite, Nahgrenze sehr ähnlich, aber halt 150mm, was bei Makros dann doch oft entscheidend ist.

LG Michael
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Beitragvon gepafoto » 12. Jul 2013, 08:17

Hallo Michael,

ich hab mir erst vor ein paar Wochen ein gebrauchtes 3,5/180 Makro von Sigma für 400€ gekauft.
Ich kann dir nur sagen, dass ich seit ich das Ding habe, mein Canon 2,8/100er fast nicht mehr an der Kamera hatte. Schon alleine die Freistellung des Objekts ist ein Traum. Musste ich mit dem 100er immer aufpassen, dass die Struktur des HG einigermassen verschwand, so muss ich jetzt meistens extrem abblenden, damit ich den HG ein bisschen durscheinen lassen kann.
Auf den fehlenden OS/IS/VR oder wie die Stabilisierungstechniken heißen, kann ich verzichten, da ich es gewohnt bin mit Stativ zu arbeiten. Meiner Meinung nach ist so ein Objektiv durchaus zeitgemäß.

LG
Georg
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Beitragvon Christian Zieg » 12. Jul 2013, 08:25

Hallo Michael,

die Frage ob zeitgemäß oder nicht hängt schwer davon ab, was die jeweilige Linse für
den einzelnen Fotografen "erarbeiten" soll. Ist ja keine Frage nach Mode. Ich glaube, außer,
wenn Du Dir 60x90 cm Vergrößerungen aus nächster Nähe ansehen willst, wird die
optische Qualität wohl nur marginale Unterschiede bringen.
Im Übrigen gibt es nicht wenige User, für die auch eine Scherbe wie das Trioplan nie
unzeitgemäß sein wird.

Gruß, Christian
Zuletzt geändert von Christian Zieg am 12. Jul 2013, 08:33, insgesamt 1-mal geändert.
Ihr findet meine Fine-Art Bilder bei einem zu einem "sozialen Netzwerk" gehörigen Bilder-Netzwerk, mit meinem Namen, der meinem Usernamen hier entspricht, nachdem ein Punkt kommt und dann das Wort "fineart"

Schaut mal rein auf die Webseite des Fotoclubs meiner Heimat im Odenwald. www.fotoclub-reichelsheim.de

Die Möglichkeiten der deutschen Grammatik können einen, wenn man sich darauf, was man ruhig, wenn man möchte, sollte, einlässt, überraschen
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Beitragvon Corela » 12. Jul 2013, 08:28

Hallo Michael,

ich habe das "neue" Canon 100/2.8 und das "alte" Sigma 150/2.8 ich wollte beide nicht missen.
Ich denke deine Frage kann man pauschal auch nciht beantworten.
Für Stativbilder benutze ich sehr gerne das 150er, ein gutes ist nicht zu ersetzen,
Freistellung und Schärfe sind klasse. Wenn man nur vom Stativ aus arbeitet, kann man sicher auf die Bildstabilisierung verzichten.
Freihand kann ich nur mit dem 100er, aber auch vom Stativ aus mit der Schelle ist es für mich unschlagbar.
lG
Conny


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Beitragvon braunschweiger » 12. Jul 2013, 09:14

Hallo zusammen, schön zu hören was ich mir auch erhoffe.
Die Freistellung mit dem 100er ist eher schwierig und bei Betrachtung diverser Aufnahmen mit dem 150er scheint mir dieses in diesem Bereich deutlich besser zu sein.

LG Michael
Gruß
Michael
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Beitragvon _Reinhard_ » 12. Jul 2013, 10:07

Hallo,
Das "alte" 150 mm ist das schärfste Objektiv, das es je hatte.
Habe es aber auch inzwischen verkauft - für die genannten 450.- :)
Das 100L erreicht diese Leistung nicht ganz - dafür ist der AF besser
und der Stabi ist sehr gut.
Das neue 150 mm OS kenne ich nicht - soll vom Bokeh schlechter sein
und ist recht teuer. Von der Schärfe überragend - wie schon das alte.

Gruß,
Reinhard
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Beitragvon ULiULi » 12. Jul 2013, 10:14

Hallo Michael,

ein gut erhaltenes 100er Trioplan kostet heute wohl mehr, als seinerzeit neu.
Das nur mal als Denkanstoß in Sachen zeitgemäß ;)

Ich benutze seit einiger Zeit ein 150er ohne Stabi und habe diesen, da ich fast
nur mit Stativ fotografiere, nie vermisst. Mein (altes) 90er Tamron gebe ich trotzdem
nicht her. Je nach Situation greife ich darauf zurück. Wenn es eine Stativschelle
hätte, würde ich es wohl noch häufiger benutzen. Freistellen kann damit auch
sehr gut.

LG / ULi
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Beitragvon braunschweiger » 12. Jul 2013, 11:36

Uli, zum Trioplan das kenne ich. Suche ich auch noch.

Zum 150er Sigma, Danke für die Rückmeldungen. Ich werde mir das mal zulegen und schauen.

LG Michael
Gruß

Michael
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Beitragvon gast 22 » 12. Jul 2013, 12:33

@ Michael
Ich würde mein "altes 150er Sigma" niemals hergeben. Ich denke der Kauf lohnt sich auf jeden Fall vor allem wenn man wie ich nur mit Stativ arbeitet.
Lg Moni
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Beitragvon piper » 13. Jul 2013, 13:52

Hallo Michael,

ich habe auch das alte 150er von Sigma ohne Stabi
und ich bin mehr als zufrieden. Selbst meine
Freihandaufnahmen mache ich damit und bekomme
auch mit längeren Belichtungszeiten schöne scharfe Bilder.
Solange es heil bleibt,
werde ich das auch nie verkaufen.
Liebe Grüße Ute

Die Freude am Kleinen ist die schwierigste Freude, denn es gehört ein großes Herz dazu.
Rainer Maria Rilke

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