ich konzentrierte mich auf einen kleinen Vogel an der Wassertelle.
Reges Treiben, wäre untertrieben. Viele Singvögel waren zu diesem Zeitpunkt vor Ort.
Herrlich zu beobachten und mindestens genauso herrlich anzuhören !
Sowas lockt natürlich auch die Jäger an.
Es ging ganz schnell. Ein Aufschrei der Amsel, alle Vögel flogen panisch in alle Richtungen davon
zeitglich schoss ein lautloser Jäger durch das Gelände und nur knapp am Hide vorbei.
Ich dachte mir schon wer das gewesen sein könnte.
Für eine Blaumeise war er zu schnell. Er erbeutete sie bereits in der Luft, kurz vor einem Gebüsch.
Es flogen kurz Federn durch die Luft. Danach war Totenstille...
Er landete mit seiner Beute auf einem Baumstamm, der auf dem Boden, hinter diesem Gebüsch lag.
Dort hat er die kleine Meise, die schon tot war, gerupft und verzehrt.
Weil das Laub noch nicht voll entwickelt war, konnte man einen Blick durch das Gebüsch erhaschen.
Verschleiert, mäßig scharf, aber doch mehr als ein Belegfoto, wie ich finde.
Danach flog er auf und hockte sich völlig frei auf einen Ast.
Ein wunderschönes Sperbermännchen ! Das Sperbermännchen, wird in der Jägersprache übrigens Sprinz genannt.
Scheinbar zufrieden und satt, präsentierte er sich im besten diffusen Licht.
Spuren der Blaumeise , in Form von Federn, noch an den Beinen und am Schnabel.
Schade um die kleine Meise, die mir Minuten zuvor, noch Freude beim baden bereitet hat.
Aber der Sperber hat auch nur Hunger.
So ist eben die Natur

Das erste Bild muss nicht besprochen werden.
Ich wollte es nur für meine geschilderte Beobachtung und als Erklärung für die Federn am Schnabel dazu anhängen.






