Die Kleine Braunelle (Prunella vulgaris) ist von der Loki Schmidt Stiftung zur Blume des Jahres gewählt worden.
wie schon bei meinen Bildern in der Galerie zur Kleinen Braunelle habe ich ja angedeutet, dass ich dazu noch etwas schreiben werde.
Grundlegende Infos bekommt ihr hier.
Da könnt ihr euch weiter unten auf der Seite die Broschüre ansehen (Für die PDF müsst ihr keine Gebühren bezahlen).
Das haben sie schon gut beschrieben, da muss ich dann nicht alles selbst schreiben.
Ich finde es gut, dass diese schön anzusehende Blüte stellvertretend für die vielen Wiesenblüten gewählt wurde.
Sie macht deutlich, dass Blumenwiesen sehr viel mehr zu bieten haben als die kurzgeschnittenen Rasenflächen, die ein nicht viel höheren Nährwert als Schottergärten haben.
Die Blumenwiesen müssen nicht extra eingesät werden. Wenn ihr vorhandene Rasenflächen nicht mehr düngt und sie auch nicht mehr so oft mäht, entstehen sie fast von selbst.
Da schont ihr euren Geldbeutel, da ihr an Dünger spart, weniger Benzin oder Strom beim Mähen spart und habt auch noch mehr Zeit,
um eine Vielzahl an schönen Blüten wie die Kleine Braunelle, Gänseblümchen, Habichtskräuter, Gundermann und vieles mehr sehen und könnt.
Dann finden sich auch mehr Insekten und Vögel ein die ihr beobachten könnt und habt Motive vor der Haustür.
Ihr könnt aber auch die Stadtverwaltungen darauf aufmerksam machen, dass sie auch Spareffekte erzielen, wenn sie ihre Flächen nicht mehr so oft schneiden und das Mähgut entfernen.
Die Kleine Braunelle hat im Volksmund etliche Namen: Braunheil, Gottheil, Halswehkraut, Mundfaulkraut, Brünäli, Gunzel und viele mehr.
Im Mittelalter aber auch heutzutage (vor allem in Asien) wird die Brunelle aufgrund ihrer vielen Inhaltsstoffe als Heilpflanze eingesetzt.
Darauf deuten schon einige Namen wie Halswehkraut und Mundfaulkraut hin. Aber auch bei Magen- und Darmerkrankungen wurden sie eingesetzt.
In Asien, da besonders in China, wird die Pflanze bei gegen Herpesviren, HIV und auch Tuberkulose eingesetzt. Die Chinesen sind da fleißig am Forschen.
Aber ihr könnt mit der Kleinen Brunelle auch eure Gerichte verzaubern.
Die schönen leuchtenden Blüten könnt ihr von Mai bis September (je nach Witterung und Standort auch bis Anfang November) abzupfen und dann Salate damit bestreuen.
Aber auch auf Fleisch und Soßen machen sie sich farblich gut.
Junge Blätter, Triebspitzen und Blütenknospen könnt ihr im Frühjahr ernten und für Kräuterbutter, Soßen und Salate verwenden.
Allerdings sind sie etwas bitter. Da könnt ihr den Geschmack mit scharfen Gewürzen etwas ausgleichen.
Ihr könnt sie feingeschnitten auch Kräutermischungen beifügen um daraus herzhafte Brotaufstriche zu kreieren.
Mehr Bilder seht ihr hier.






