Wo gibt es gute alte Vergrößerungs-Objektive zu kaufen?

Balgengeräte, Zwischenringe, Nahlinsen etc.
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HCS
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Beitragvon HCS » 10. Jan 2010, 17:01

mayuka2 hat geschrieben:...Einerseits suche ich eine Ergänzung zu meinem MP-E und möchte damit noch etwas höhere Maßstäbe hinbekommen, so um 10:1 etwa. Stativ, Ringblitz und Stacking sind da Pflicht. Eine solche Lösung ist auch nicht unbedingt für Feldarbeit vorgesehen. Da wären z.B. solche Zeiss-Lösungen durchaus eine Überlegung wert. Wenn es qualitativ hochwertig ist (min. auf MP-E Niveau) dann kann es auch etwas mehr kosten.

Warum nicht beim MP-E bleiben? Das geht ja nicht nur bis 5:1 und dann plötzlich gar nicht mehr, 10:1 kann das genauso gut. Mit jedem anderen Objektiv wirst Du keinen Deut mehr erreichen, auch mit einem Luminar oder Photar nicht. Und das MP-E hat noch etwas Automatik und eine ganz passable Brennweite. Stichwort Arbeitsabstand.

Auf der anderen Seite suche ich eine leichte und kompakte Lösung, die ich auch mal schnell auf eine Exkursion mitnehmen kann. Diese sollte so um die 3:1 beherrschen können. Bei einer solchen Lösung sind mir zwei Dinge wichtig: Kompaktheit bzw. schnelle Nutzung und Gewicht...

Also auch das MP-E. Ist schnell, leichter als ein Balgen und kompakt. Es gibt überhaupt keinen Grund für was anderes. Du hast schon die optimale Ausrüstung.

Am liebsten wäre mir eine kleines "Pancake"-Lupenobjektiv mit 2:1 oder 3:1 wie z.B. hier http://www.flickr.com/photos/johnhallme ... 592459772/ zu sehen. Doch über solche Lupenobjektive ist kaum etwas im Netz zu finden. Wie ist die Qualität, wie adaptiert man die Dinger an Canon, benötigt man unbedingt einen Balgen, usw... Eine solche kompakte Lösung fehlt definitiv noch in meiner Ausrüstung. Danach suche ich schon eine ganze Weile (u.a. auch bei ebay). Aber bisher nix gescheites entdeckt, zumal das Objektiv zumindest eine verstellbare Blende haben sollte.

Das eine ist ein Schneider Componon, ein VG-Objektiv. Gibt es laufend bei Ebay, wenn auch nicht immer mit f28mm. Das ganz kleine ist ein Symmar, normalerweise gedacht für 1:1 ohne sphärische Bildfehler. Beide haben überhaupt keine Vorteile gegenüber dem MP-E, vom Gewicht mal abgesehen...
Grüße
Christian


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Beitragvon Guppy » 10. Jan 2010, 17:14

Hallo Monika
Hast du schon Versuche mit der Retro Stellung deiner Objektive gemacht?
So ist z.B. das Weitwinkel von Nikon, NIKKOR 24mm 1:2.8 bis Vergrösserungen 10:1 gut zu gebrauchen.
Ein Umkehrring ist leicht und preisgünstig, jedoch ohne Springblende und Autofocus.
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Beitragvon mayuka2 » 10. Jan 2010, 17:30

Guppy hat geschrieben:Ein Umkehrring ist leicht und preisgünstig, jedoch ohne Springblende und Autofocus.


Das waren meine ersten Makro-Versuche jenseits der 1:1 und ich war sehr enttäuscht. Die Handhabung ist an Canon extrem nervig (Blende einstellen, Abblendtaste gedrückt halten und Objektiv umdrehen) und macht absolut keinen Spaß. Automatik-Umkehrringe sind mir für den Zweck zu teuer.

Mir ist schon klar, dass das MP-E qualitativ die beste Lösung ist. Aber halt nur bis 5:1. Zwar kann ich mit dem Balgen (10cm Auszug) bis etwa 8,75:1 gehen, doch dann sind schon gewisse Qualitätseinbußen erkennbar. Ich suche halt eine Lösung um bis 3:1 abzudecken, die nicht viel Platz im Rucksack wegnimmt. Wenn ich es richtig verstehe, dann benötigen eigentlich alle kleinen Vergrößerungsobjektive neben dem Adapter auch noch einen Balgen oder Zwischenringe, um genügend Abstand zum Sensor zu bekommen, was den Platzvorteil halt wieder zunichte macht.
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Beitragvon Guppy » 10. Jan 2010, 17:41

Ich an deiner Stelle würde mir einen Sherpa als Träger anheuern.

Nicht jedes Objektiv eignet sich in Retro Stellung, Zoom's sind eher nicht zu gebrauchen, aber das erwähnte NIKKOR ist bestens geeignet!
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Beitragvon HCS » 10. Jan 2010, 18:33

mayuka2 hat geschrieben:...Mir ist schon klar, dass das MP-E qualitativ die beste Lösung ist. Aber halt nur bis 5:1. Zwar kann ich mit dem Balgen (10cm Auszug) bis etwa 8,75:1 gehen, doch dann sind schon gewisse Qualitätseinbußen erkennbar.

Das liegt ganz sicher nicht am MP-E. Das ist ein Makroobjektiv in Retrostellung, da ist bei 8x noch lange nicht Schluß. Viel wahrscheinlicher ist ungenaues Fokussieren oder Verwackeln, paar My reichen da schon. Sofern Du das Ganze nicht einbetonieren willst, hilft nur ein extrem kurzer Blitz, also mit P/64..P/256. Dann wirst Du plötzlich sehen, wie gut Dein Objektiv wirklich ist.

Ich suche halt eine Lösung um bis 3:1 abzudecken, die nicht viel Platz im Rucksack wegnimmt. Wenn ich es richtig verstehe, dann benötigen eigentlich alle kleinen Vergrößerungsobjektive neben dem Adapter auch noch einen Balgen oder Zwischenringe, um genügend Abstand zum Sensor zu bekommen, was den Platzvorteil halt wieder zunichte macht.

Eben, ob Du das MP-E mit "eingebauter" Auszugsverlängerung nimmst oder was anderes mit Balgen, kommt auf dasselbe raus. Nur besser wird's nicht.
Grüße
Christian


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Beitragvon HCS » 15. Jan 2010, 00:36

dickb hat geschrieben:Stimmt nicht. Es ist ein Leitz Summar 24/2, normalerweise gedacht fuer 5:1 bis 25:1 an ein Leitz Aristophot:

http://www.macrolenses.de/ml_detail.php?ObjektiveNr=99

Ich muss mir meins Mal richtig testen. Aber ich kann schon sagen dass es wirklich dunkel im Sucher wird mit dieses Objektiv drauf, sogar unabgeblendet.

Stimmt, richtig lesen bringt Vorteile. Viel ändert sich aber nicht. An einem Aristophot o.ä. kann man das ja verwenden, an einem Balgen in der freien Natur dürften 24mm absolut unpraktisch sein.
Grüße
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