Die Idee von Thommy mit den Kühlmittelschläuchen als Halter fand ich ganz praktikabel, habe es nur etwas abgeändert.
Durch 1/4" Schläuche passen M5 Inbusschrauben und sie sind dann noch zusammensteckbar. Also an ein Ende eine Klammer geschraubt, für das andere einen Adapter mit 1/4" Innengewinde gedreht. So kann man die auch auf Mini-Stative ect. schrauben.
Für den Beleuchtungstest habe ich einen direkt, den anderen mit einem kleinen Kugelkopf an die Blitzschiene von Stroboframe geschraubt.
Die Taschenlampen sind je eine Fenix L2D und L1D mit Cree LED. Der Vorteil dieser Lampen ist die 5-fach regelbare Leistung und ein für Makros enger Abstrahlwinkel mit großer Corona. Je nach Abstand mit den Schläuchen wird ein ca. 2-6cm großer Kreis im Hauptstrahl beleuchtet. Die Farbtemperatur ist nach Hersteller 5500K.
Kosten für die Lampen je 40-60€, dafür lassen die jede Maglite und viele Surefires ziemlich dunkel aussehen..
Der Lichtgewinn ist enorm, aber leider viel zu hart. Ein Aufhellblitz gegen den schwarzen HG war schon besser, aber immer noch Überstrahlungen.
Diffusorfolien von meinen Lumiquest Lichtformern machen das schon brauchbarer, selbst der HG bekommt dann ausreichend Licht.
Jetzt muss ich mir noch einen aufsteckbaren Diffusor konstruieren, so ist das ziemlich gefrickelt...
Nicht lachen über den Versuchsaufbau, hatte gerade nix besseres als Fischli, Cracker und ein grünes T-Shirt. Ich denke aber das simuliert Naturmakros ausreichend.
Bei allen Testaufnahmen war der WB auf Blitz, Programm AV -2/3Blende, Aufhellblitz -1 Blende, ISO100 Dateiformat JPEG, dann verkleinert und geschärft.
1. Tageslicht durch Fenster mit Jalusie
f8 3s
2. + Aufhellblitz
f8 2s
3. + Taschenlampen direkt
f8 1/8s
4. + Taschenlampen direkt + Aufhellblitz
f8 1/10s
5. + Taschenlampen mit Diffusor + Aufhellblitz
f8 0.5s
6. + Taschenlampen mit Diffusor
f8 0.8s
Der Versuchsaufbau ist wieder mit dem Handy gefotet, ich brauch einen zweiten DSLR-body...
Gruß
Uwe



